12 Bilder vom 12. August

Boah. Da hätte ich ja fast nicht geglaubt, dass es in Franken regnen könne, schon muss mich das Wetter eines besseren belehren. Regen. Den ganzen Tag lang. Dabei wäre ich so gerne unterwegs gewesen, zumal ich mit meiner Arbeit heute schnell fertig war.

Als wir übrigens am vergangenen Samstag in der Kirche saßen, war – dank Pfarrers Gemütlichkeit – viel Zeit, die Blicke schweifen zu lassen. Da entdeckte doch der Mitbewohner ein winzigkleines Loch in seiner Anzughose und kriegte prompt die Motten. Nach Hause zurückgekehrt, räumte er alle Klamotten aus, saugte, putzte, was man alles eben so macht, wenn man die Motten hat. Gleichzeitig haben wir ein wenig sortiert, einiges durfte uns auch verlassen. Das Handtuch jedoch nicht:

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Altes Handtuch. Bleibt. Wehe, wenn nicht.

Das habe ich vor fast dreißig Jahren mal von meiner Oma bekommen, damals, als jeder froh war, wenn er mal ein Handtuch erwischt hat, ich meine, wir hatten ja damals nichts. Also: Das Handtuch bleibt.

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Saibling. Fangfrisch aus dem Fischgroßhandel.

Zum Mittag gab’s Saibling. Mit Kräutern im Bauch. Schließlich ist Freitag, da gibt es Fisch.

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Hausfrauenspielzeug.

Draußen regnet es immer noch. Die gewaschene Wäsche ist trotzdem trocken und wird jetzt gebügelt. Zu diesem irren Hausfrauenspielzeug hat mich die Lieblingshausziege vor einiger Zeit überredet, leider ist sie gerade nicht da, sonst wäre das Bügeln ihre Aufgabe.

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Schneiderkram.

Nach dem Bügeln regnet es weiter. Da fällt mir ein, dass ich mir neulich schon einen Schnitt vorbereitet und sogar den Stoff schon gewaschen hatte. Also raus damit.

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Kaffeepause.

Gut, in diesem Monat zeige ich auch meine Kaffee- und Teepause, damit es sich nicht wieder so anhört, als sei das nur langweilig.

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Stoff, jetzt zugeschnitten.

Der Stoff ist jetzt zugeschnitten. Währenddessen stellte ich mit Schrecken fest: Es ist etwas zu wenig… Glücklicherweise hat die Lieblingshausziege noch einen schwarzen Jersey, der passt ganz gut.

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Kräutertee.

Auf den Schreck erst einmal einen Tee…

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Maiskolben auf Teller.

Ja, so rein kontrastmäßig machen die abgeknabberten Maiskolben auf gelbem Teller natürlich nichts her. Aber sie waren lecker.

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Lieblingsrose Nostalgie.

Für einen Moment hat es tatsächlich aufgehört zu regnen. Ich gucke mal kurz, was das Grünzeug draußen macht.

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Kletterrose.

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Das war mal eine Sonnenblume.

Wenn schon die Sonnenblume nicht mehr mitmacht, kann es ja mit dem Sommer nix werden. Aber morgen soll es wieder heiß werden, sagt der Mitbewohner. Das hat er aus dem Internet. Ich gucke lieber morgen früh aus dem Fenster, ob er auch Recht hat.

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Schwarze Tomaten.

Die Tomaten haben sich nicht schwarz geärgert, die sind tatsächlich so. Die Samen dafür bekam ich von Herr Ackerbau geschenkt.

Das sind jetzt meine 12 Bilder vom 12. August, alle anderen gibt es bei Draußen nur Kännchen. Hier passiert jetzt nicht mehr viel: Ich nähe noch ein wenig weiter, gucke vielleicht noch ein wenig fern – und gehe ins Bett. Ich hab nämlich noch nette Bücher zu lesen.

2 Gedanken zu „12 Bilder vom 12. August

    • Oh. Bis dahin haben wir es bis jetzt noch nicht kommen lassen, die waren immer schon vorher verspiesen 😉
      Die kleinen gelben und die rosaroten Tomaten sind ebenfalls sehr lecker und können gar nicht so schnell reifen, wie sie verspachtelt werden 🙂
      Falls Du mal in diese Gegend hier kommen solltest, gehen wir zum Dank für die Tomaten mal auf einen Keller.

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