Kommerz und Konsum vor Weihnachten

In der Zeit vor Weihnachten ziehe ich mich gerne in mein kleines kuscheliges Haus zurück. Die Innenstädte sind zu voll, die Weihnachtsmärkte sehen überall gleich aus: Alles drängelt und schubst, es gibt Bratwurst und Glühwein, Pfefferkuchen und allen möglichen Tinnef.

schneemann

 

Von Tinnef habe ich auch genug. Jedenfalls im Moment. Wenn ich im kommenden Jahr, im Sommer, nach Oberfranken ziehen will, habe ich eindeutig noch zu viel Krempel. Zu viele Bücher, zu viele Steh-rum-sel, zu viele Dinge, die ich nicht wirklich brauche. Warum habe ich sie dann eigentlich? Ich fand sie mal schön, ich war mal der Meinung, ich bräuchte sie unbedingt. Kaufen ist wie eine Droge: Ich sehe etwas und möchte es haben. Ohne diese Dinge ginge es mir sonst nicht gut – stimmt das?

Das kann ich ja herauskriegen. So im kommenden Jahr. Weil ich meine Sachen ohnehin reduzieren muss, kann ich das ja auch richtig machen: Ich verzichte im kommenden Jahr auf Konsum und Kommerz. Was zu essen wird gekauft, klar. Das wird ja auch aufgefuttert. Doch selbst hier muss ich aufpassen, dass es nicht zu viel wird, so dass Lebensmittel weggeworfen werden müssen.

Also ist der Vorsatz für das nächste Jahr, für 2013: Kein Konsum und kein Kommerz. Mal sehen, was daraus wird. Oder ob mich die Dinge so fest im Griff haben, dass ich ohne sie nicht leben kann? Dann sollte ich erst recht eine Entziehungskur machen…