Was macht auf Reisen glücklich?

Glück ist glücklicherweise für jeden etwas anders. Das gilt fürs Glück zu Hause genauso, wie fürs Glück auf Reisen. Wer jeden Tag aufs Neue neugierig ist und sich an Kleinigkeiten erfreuen kann, für den ist es (fast) egal: Er ist auf Reisen ebenso glücklich, wie zu Hause. Oder, wie es der Schriftsteller Henry Miller einmal schrieb: „Das Reiseziel ist nie ein Ort, sondern eine neue Art, die Dinge zu sehen.“
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Mal ganz ehrlich: Wenn ich das Glück wäre, und käme bei mir selbst vorbei – würde ich da bleiben wollen?
Auf Reisen ist auf einmal alles anders, allein deswegen, weil der Alltag zu Hause blieb.
Hier sind meine besten Tipps, wie sich das Glück auf Reisen finden lässt – oder wie ich wenigstens dafür sorge, dass mich das Glück findet.
Die wichtigste Glücksregel dabei ist: Sei neugierig sein und so weit es geht, ohne jedes Vorurteil.
Mich selbst treibt meine Neugierde an, ob auf Reisen oder anderswo. Immer.
Glücksregel 2: Guck dir die Dinge nicht nur an, sondern tauche ein. Dazu gehört: Nimm dir Zeit. Lass die Wellen auf dem Strand rollen, setz dich in die Kirche und schweige. Setz dich auf eine Parkbank oder auf Treppenstufen und lass die Menschen an dir vorüberziehen.

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Glücksregel 3: Knüpf Kontakte, lass dich ansprechen. Wenn du in einem anderen Land unterwegs bist, dann danke den Menschen in ihrer Sprache und wünsche ihnen darin einen guten Tag. Das Glück kommt selten alleine. Klar, so ein Abend mit Sonnenuntergang am einsamen Strand, an dem ich mich treiben lassen kann, macht auch glücklich. Doch wirklich glücklich bin ich, wenn ich mein Glück teilen kann, wenn ich Menschen habe, die dieses Glück mit mir genießen können, und wenn ich zu Hause dann davon erzählen kann: „Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über!“
Glücksregel 4: Mach dir von deinem Ziel kein Bild. Das heißt nicht, dass du nicht fotografieren sollst, wenn du unterwegs bist. Nur: Du solltest dir einfach vorher kein Bild von dem machen, was dich erwarten wird. Dann suchst du nach einem Bild, nimmst aber die Schönheiten des Ortes um dich herum weniger wahr. Dazu gehört auch: lass dich überraschen und sei offen für das, was kommt.
Glücksregel 5: Dankbarkeit: Eigentlich ist es ein riesengroßes Glück für uns, dass wir reisen können, dass wir genügend Geld und Zeit dafür haben, so wenig es manchmal auch sein mag. Dafür kannst du dankbar sein, weil es ein unglaublich schönes Geschenk ist, wenn du neue Erfahrungen und Erlebnisse sammeln kannst und so über den Tellerrand schaust.
Glücksregel 6: Genieße deine Zeit. Vielleicht kannst du von der Gelassenheit und der Ruhe ein kleines bisschen mit in deinen Alltag nehmen. Heute war so ein schöner Tag, ich habe beispielsweise zwei wunderbare Stunden in der Sonne auf dem Balkon mit einem Kaffee verbracht. Dafür kriegst du diesen Text eben ein bisschen später zu lesen. Das macht ja nichts.

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Lass die Versprechungen der Reiseindustrie links liegen, wenn du kannst. Glück lässt sich weder kaufen, noch zwingen. Ob auf der Kreuzfahrt oder im edlen Ressort – wenn dein Glück nicht in dir ist, wirst du es dort selten finden. Hotels sind oft nur wie bessere Gefängnisse: Sie bieten eine Rundum-Versorgung, der du kaum entkommen kannst und die dich von dem Land fernhalten, welches du erkunden willst.
Vielleicht gibt es eine Reise, welche dein Leben verändert. Eine Reise, auf der du feststellst, was dich wirklich glücklich macht. Und vielleicht schaffst du es, dieses Glück in deinen Alltag zu bringen, einfach, weil du plötzlich weißt, dass es wichtigeres gibt, als nur zu arbeiten und Geld auszugeben. Als ich zehn Tage lang von Eisenach bis Marburg auf dem Elisabethpfad gegangen bin, habe ich gemerkt, wie wenig ich brauche. Seitdem frage ich mich jedes Mal, wenn ich etwas kaufe: Brauche ich das wirklich? Und ich bin dabei, glücklich mein Leben zu vereinfachen. Einfach, weil ich weniger Dinge brauche und dabei zufriedener bin.
Das Gute am Glück ist: Es ist für jeden etwas anderes. Auf der anderen Seite sieht das Gras viel grüner aus – und so möchten wir das haben, was uns (scheinbar) fehlt. Wer wenig Geld hat, glaubt möglicherweise, dass er mit mehr Geld glücklicher sei. Wer dagegen Geld hat, merkt schnell: Es gibt viele Dinge, die sich mit Geld nicht kaufen lassen. Dabei können wir die Dinge, die wir haben, gar nicht genießen, weil wir ständig auf der Suche nach noch mehr sind.
Ich bin mir sicher, dass ich mein Glück beeinflussen kann. Dazu gehört, dass ich überhaupt weiß, was mich glücklich machen kann. Und das finde ich auf Reisen genauso, wie zu Hause. Was andere Menschen glücklich macht, kannst du auf der Blogparade zum Glück nachlesen.
„Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben.“
(Johann Wolfgang von Goethe)
verbunden mit: Wunschschmiede.

Ein Einstieg in die Unterwelt: für die Rostparade

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Ein Einstieg für Kobolde im Karpfenweiher?

Mitten im Weiher, im spiegelnden Wasser, ein Schacht, gedeckelt mit rostiger Platte. Wohin führt der Weg in die Tiefe?

Vielleicht lebten einst im Untergrund die Gnomen und Trolle, die hilfreichen Geister, als Menschen noch ohne Maschinen säten und ernteten.

Kobolde sorgten sich, dass die Menschen glücklich waren, bekamen dafür Milch und Kuchen. Und wenn nicht? Dann polterten sie auf dem Dach…

 

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Einstieg in das Koboldreich im Karpfenweiher

Hier sind sie wohl ausgezogen, so mürbe, wie das Türchen scheint. Das ist schade.

Manchmal fehlen sie uns doch sehr, in unserer technischen, wissenden, aufgeklärten und ungläubigen Welt. Oder?

Das ist mein Beitrag im Januar zu Frau Tonaris Rostparade. Ich gehe wieder zum Weiher, setze mich daneben und warte. Vielleicht kommt ja doch noch ein Kobold heraus.

Die Ordnung und das liebe Kind

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Ordnung und Kinder – das scheint so unverträglich wie: Katzen und „An der Leine gehen“

Kinder zu erziehen ist ohnehin zwecklos, weil sie den Eltern alles nachmachen (Erich Kästner)

Ordnung. Ach ja. Da war noch was. Da ist etwas, über das ich jeden Tag stolpere, mal mehr, mal weniger. Was die Lieblingshausziege dazu bewegt, die Schultasche exakt in der Türöffnung zu platzieren, das weiß ich nicht. Aber eines weiß ich: ich will um mich herum einigermaßen Ordnung haben. Dazu hat auch der Teenie etwas beizutragen. Das gilt besonders in den Räumen, in denen sich alle gemeinsam aufhalten, logisch. Weil die Lieblingshausziege ein Gesellschaftstierchen ist, ist sie auch genau dort. Das ist in den meisten Fällen in der Küche, oder im Wohnzimmer. Dort wird gelesen, gemalt, genäht, gechattet, geschwätzt, gespielt, was auch immer.
Es ist weder in der Küche, noch im Wohnzimmer so wirklich ordentlich, es liegt überall etwas herum, aber das ist normal. Ich werde sauer, wenn ich merke, dass ich offensichtlich die einzige bin, die Dinge wieder dorthin räumt, wo sie ihren eigentlichen Platz gefunden haben. Oder vielmehr: Wo ich fand, dass sie dort gut und griffbereit untergebracht sind. Wenn ich am Morgen, sobald sich die Lieblingshausziege fertig geputzt hat und auf dem Weg in die Schule ist, erst noch ihre Kaffeetasse in die Spülmaschine räumen, ihren leeren Joghurtbecher in den Müllsack und ihre Haarbürste vom Küchentisch zurück ins Bad räumen muss, dann nervt das schon. Dann soll sie einfach weniger Zeit vor dem Spiegel verbringen, dann ist das auch ohne weiteres zu schaffen. Aber das ist ein anderes Thema.
Jedenfalls gibt es genügend Anlässe, dass ich das Zimmer der Lieblingshausziege betrete: Ich räume die gebügelte Wäsche, nein, nicht in den Schrank, das darf sie selber machen, aber in ihr Zimmer. Ich gucke nach, ob die armen Topfblumen auf dem Fenster mit etwas Wasser noch zu retten sind, oder ob ich sie lieber auf dem Kompost begraben sollte. Dabei sammle ich auch noch die Handtücher ein, hänge sie zurück ins Bad.
Sicher. Das wäre eigentlich die Aufgabe der Lieblingshausziege, das ist mir schon klar. Manchmal gucke ich auch im Zimmer nach, ob noch Wäsche herumliegt, die ich dann mit der anderen Wäsche in den Keller bringe, damit sie gewaschen wird. Ich mache das ja nicht, um die Lieblingshausziege zu ärgern, sondern eigentlich, weil ich sie schon ganz gerne mag und somit möchte, dass sie sich in ihrem Zimmer wohl fühlen kann.
Das war es aber auch. Mehr als das räume ich nicht auf. Sieht der Fußboden des Zimmer so aus, als könne sich nur noch ein Stelzenläufer mit zwei Quadratzentimeter Auftrittsfläche zwischen den Dingen bewegen, dann reicht es. Dann kriegt die Lieblingshausziege eine klare, deutliche und völlig unmissverständliche Ansage: Räum Dein Zimmer auf!
Der Witz dabei ist ja, dass sie überhaupt nicht lange braucht, bis das Zimmer ordentlich ist. Warum, zum Kuckuck, kann das nicht auch so bleiben? Aber nein, Unordnung ist der Normalzustand und Ordnung eine seltene Ausnahme.
Als echte Lieblingshausziege meckert sie ja darüber, dass ich mich in ihrem Zimmer einmische. Das wäre doch ganz alleine ihre Sache und dort könne sie Ordnung und Unordnung halten, wie sie wolle. Ich könne ja die Tür von außen zumachen.
Warum will ich eigentlich, dass sie in ihrem Zimmer Ordnung hält?
Das ist ganz einfach: Ich gehöre selber zur Gattung der Streuobstwiesen und lasse meine Dinge auch gerne irgendwo liegen. Das weiß ich und bin im Moment bei der Zähmung von Max, meinem inneren Schweinehund. Doch es geht bei der Ordnung um mehr, als nur darum, dass die Dinge irgendwo liegen und einsortiert sind, statt auf dem Fußboden herumzuliegen. Ich möchte mich wohlfühlen. Dafür muss es nicht perfekt ordentlich sein, aber ein wenig schon. Und weil sich das Zimmer der Lieblingshausziege in meiner Wohnung befindet, ich das Kind gerne mag und auch möchte, dass es sich wohl fühlt, erinnere ich sie immer mal wieder daran, dass das Zimmer dafür auch aufgeräumt sein muss. Wenigstens einmal in der Woche. Das aber mit Nachdruck.
Es gibt immer wieder auch schlaue Ratschläge anderer Menschen, ich solle die Unordnung einfach so hinnehmen, die Tür zumachen und die schmutzige Wäsche in ihrem Zimmer liegen lassen. Doch das hört sich für mich immer an, als würde ich damit nur eine Gleichgültigkeit kaschieren. Aber meine Lieblingshausziege und deren Wohlbefinden ist mir nun einmal nicht gleichgültig.

Das war die Antwort von mir, dem Muttertier, auf die Beschwerde der Lieblingshausziege, die da schrieb: Mein Zimmer, nicht deins!

Ein Spaziergang mit der Lieblingshausziege

Neulich. Ich hatte Zeit. Es gibt Tage, da kommt das nicht so oft vor. Und es war noch hell. Da ich weiß, dass die Lieblingshausziege gerne laufen geht, und ich viel zu selten mitkommen kann, schlage ich ihr vor, wir könnten ja heute mal. Laufen gehen.

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Der Rhein-Main-Donau-Kanal.

Doch die Lieblingshausziege verzieht ihr Gesicht: Sie habe Schmerzen im Bein, könne schlecht auftreten, was weiß ich. Ich hab noch nachgefragt, mich erkundigt, nach Sport und anderen Ursachen und ein letztes Mal die Mails abgerufen. Gesagt habe ich weiter nichts. Gedacht habe ich mir auch weiter nichts. Ich brauche eben mal noch ein kleines Weilchen.

Da hat sie es sich offensichtlich doch anders überlegt, jedenfalls zieht sich die Lieblingshausziege ihren schwarzen Mantel an und ihre Schuhe und will mitkommen. Wir fahren ein kleines Stück mit dem Auto, bis an den Rand des Dorfes. Von dort geht es erst einen Feldweg entlang, an Pferdekoppeln vorbei, bis zur Schleuse in Hausen. Dann ein ganzes Stück den Rhein-Main-Donau-Kanal entlang, immer geradeaus, in der Ferne sind die Hochhäuser von Erlangen zu sehen, und eine Brücke. Zwischendrin steht eine Bank und die Lieblingshausziege setzt sich. Mir ist es zu kalt dazu, ich bleibe stehen  und warte. Drei Entenpärchen schwimmen auf dem Kanal, bleiben aber hübsch weit weg. Wir haben ja auch kein Entenfutter dabei. Bis zur Brücke gehen wir dann heute doch nicht, sondern biegen wieder rechts ab, es geht ein bisschen durch den Wald und über einen Feldweg bis zum Auto.  Zwischendrin verrät mir die Lieblingshausziege, sie wäre mitgekommen, weil ich nichts mehr gesagt hätte, so von wegen: “Dann bleib hübsch auf dem Sofa, und ich gehe alleine spazieren”. Nein. Ich habe gar nichts gesagt, und auch gar nichts gedacht, weil ich schließlich meine Mails abgerufen habe. Doch sie habe das schlechte Gewissen geplagt und deswegen sei sie mitgekommen.

Kurz vor dem Wald steht noch eine Bank für eine Rast mit dem Hinkefüßchen. Damit mir nicht so kalt wird beim Warten, verspreche ich ihr einen heißen Kakao, wenn wir wieder zu Hause sind.

Das hat die Laufgeschwindigkeit deutlich erhöht.

Und die Lieblingshausziege hat auch was dazu gesagt: Hier

Liebster Blog Award

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Helmut hat mich auf seinem Blog Dunkelangst für den Liebster Award nominiert und mir einige Fragen gestellt, die ich hiermit beantworten will. Vielen Dank.

1. Wie oft bloggst du pro Woche durchschnittlich – und wieso gerade so oft?

2007 habe ich mit dem Bloggen bei Blogspot angefangen und noch relativ selten gebloggt. Manchmal kamen so nur ein oder zwei Beiträge im Monat zusammen. Zum einen wollte ich damals nicht so viel über mich selbst preisgeben, zum anderen war ich ohnehin mit vielen anderen Dingen beschäftigt. Also habe ich dann etwas gebloggt, wenn mir einfach danach war.

Inzwischen habe  ich hier meinen Blog, und schreibe meistens mehrmals in der Woche einen neuen Beitrag. Das kann sowohl ein Text (mit Bildern), als auch Bilder (mit Text) sein. Seit ich mich an diversen Projekten, beispielsweise: schwarz-weiß-Fotografie bei czoczo,  12 Bilder am 12. eines Monats bei Draußen nur Kännchen, die Rostparade bei Frau Tonari und mein eigenes Projekt, das ich von Kalle übernommen habe und gerne weiterführe, nicht nur deswegen, weil ich seit September wieder selbst eine Katze habe.

2. Was ist deiner Meinung nach der Lohn fürs Bloggen?

Ich lerne Menschen kennen, die ich ohne das Internet und den Blog nicht kennen gelernt hätte: Einfach deswegen, weil wir uns im Leben nicht über den Weg gelaufen wären. Ich finde es spannend, durch Blogs von anderen Menschen zu erfahren. Aus diesem Grund mag ich auch Blogs, in denen Menschen von ihrem Leben erzählen, viel lieber, als andere. Während in den sozialen Netzwerken nur kurze Statements gepostet werden, findet in Blogs viel eher ein Austausch statt: Hier inspirieren mich manche Texte von anderen Bloggern durchaus zu Kommentaren. Ebenso freue ich mich, wenn meine eigenen Beiträge kommentiert werden. Logisch.

3. Welche Blogs gibt es (noch) nicht, würdest du aber gerne starten oder lesen?

Wie gesagt: Ich lese solche Blogs gerne, in denen Menschen von sich und ihren Erlebnissen etwas erzählen. Ich mag Geschichten, ich lese gerne Bücher. Bei Blogs kommt es mir manchmal vor, als könne ich wie bei der Entstehung eines Buches, einer Geschichte also, direkt dabei sein. Das finde ich spannend. Außerdem liebe ich gut geschriebene Reiseberichte und schreibe selbst gerne über meine Abenteuer auf Reisen, selbst wenn diese Tour nur rund um den nächstgelegenen Karpfenweiher ging. Auf meinem anderen Blog www.schreibreisen.com würde ich gerne zum einen selbst mehr schreiben, und zum anderen auch Schreibtipps und Schreibanregungen für Reiseblogger und andere geben. Da fehlt mir im Moment zwar ein bisschen die Zeit dafür, aber das muss ja nicht immer so bleiben. Kommt noch. Versprochen.

4. Siehst du dich eher als Einzelkämpfer oder als Teil einer Bloggerwelt?

Ganz klar: Teil einer Bloggerwelt. Wenn ich weder einen Leser hätte, noch selbst andere Blogs lesen würde, warum sollte ich dann bloggen? Ich liebe den Austausch! Ich finde es ebenso toll, wenn ich andere Blogger in der wirklichen Welt treffen kann, von denen ich hier lese. Wer in meiner Nähe unterwegs ist, kann sich gerne einmal melden.

5. Gibt es deiner Meinung nach Regeln, die ein Blogger befolgen sollte? Wenn ja: welche?

Bloggen ist kein rechtsfreier Raum. Schon daher ist es sinnvoll, niemanden zu beleidigen oder zu verleumden. Auch für die Verbreitung von Gerüchten können Blogger juristisch zur Rechenschaft gezogen werden. Texte und Fotos sind von mir – nicht von anderen kopiert. Daher erwarte ich auch, dass ich meine eigenen Texte und Fotos nicht irgendwo anders wiederfinde. Wenn ich aus einem anderen Blog etwas erwähne, verlinke ich meine Quelle gerne. Die Bloggerwelt lebt davon. Mir macht es ebenfalls Spaß, wenn ich auf anderen Blogs auf diese Weise immer wieder über mir bisher noch nicht bekannte Blogs stolpern darf.

6. Gibt es Blogbeiträge, die du geschrieben, aber nicht veröffentlicht hast? Wenn ja: Was war der Grund für die innere Zensur?

Ja, die gibt es. Ein Beispiel: Ich habe einen Artikel über den Streik bei der Bahn vorbereitet, darüber, wie über Claus Weselsky in den Medien berichtet wurde, wie viel Lokführer eigentlich verdienen und so weiter. Dann waren die Streiks vorbei, ich war noch nicht fertig – und habe den Artikel erst einmal liegen gelassen. Aber ich denke mal, der nächste Streik kommt ganz bestimmt. Ein anderer Text dreht sich um die Versicherungen der Hebammen und woran es liegt, dass diese so hoch sind, dass sie kaum noch bezahlbar sind. Diesen werde ich ebenfalls noch fertig schreiben.

Die Briefe meines Großvaters habe ich wieder vom Blog genommen, weil hier meine Tanten intervenierten. Zwar hatte ich diese extra hier veröffentlicht, damit sie auch von Tanten, Cousinen und allen anderen aus der Familie gelesen werden können, das fand aber leider keinen Beifall. So werde ich die Briefe weiter übertragen, allerdings nur für meine Mutter, die mich ja zum einen darum gebeten hatte und die zum anderen nichts dagegen hatte, dass sie hier stehen.

7. Wenn du nicht mehr Bloggen könntest / dürftest: Was würde sich in deinem Leben ändern?

Hm. Ich bin ja in einem Land groß geworden, das nicht sonderlich für seine Meinungsfreiheit bekannt war. Daher schätze ich diese Möglichkeit, mich öffentlich zu dem zu äußern, was mich interessiert, sehr. Wenn mir das Bloggen verboten werden würde, würde ich überlegen, irgendwohin zu ziehen, wo es nicht verboten ist. Denke ich mal. Wenn ich nicht mehr bloggen könnte – nun, da müsste ich körperlich schon sehr eingeschränkt sein. Oder ich hätte gar nichts mehr zu sagen. Aber das kann ich mir jetzt nicht vorstellen.

8. Wo holst du dir die Inspirationen für deine Blogartikel?

Ich lese Zeitung, ich lese andere Blogs, ich erlebe Dinge um mich herum: Eigentlich ist das ganze Leben eine Inspiration. Wenn ich mit offenen Augen und Ohren unterwegs bin, habe ich so viele Anregungen, die ich gar nicht alle nutzen kann. Manchmal notiere ich mir Ideen auf einem Blatt Papier, doch meistens brauche ich das nicht. Ich hätte viel lieber mehr Zeit dafür, meine Ideen in meinem Blog umzusetzen.

9. Und woher holst du dir die Bilder, um deine Artikel zu illustrieren?

Ich fotografiere selbst und verwende in meinen Beiträgen nur noch eigene Bilder Ich hatte tatsächlich einmal ein freies Fotos von Pixelio in einem Post, alles ordentlich mit dem Urhebervermerk beschriftet, wie es verlangt wird. Dann schrieb mich jemand an, dass ich dieses eine Bild in meinem Blog hätte und die Fotografin den Nutzern fies mit Forderungen käme. Ich habe nicht so lange abgewartet, bis ich derartige Post bekam, ich habe das Bild gleich entfernt. Über die Suchfunktion ist ja die Suche nach solchen Bildern leicht. Seitdem verwende ich noch nicht einmal eines der als „kostenfrei“ deklarierten Bilder aus den großen Datenbanken, wie sie Pixelio oder Fotolia bieten. Sicherer ist das, außerdem habe ich wirklich genügend eigene Bilder – oder kann jederzeit ein passendes Foto machen.

10. Bist du für einen deiner Blogartikel schon angefeindet worden? Falls ja: Wie hast du reagiert?

Richtig angefeindet wurde ich bisher noch nicht. Es gab zwar schon Kommentare, bei denen ich erst einmal eine Nacht darüber geschlafen habe, bevor ich sie freigeschaltet und beantwortet habe, mehr war aber noch nicht.

11. Ist dein Blog barrierefrei? Falls ja: Könntest du mir / uns zeigen, wie wir das am Besten auch hinkriegen?

Da ich WordPress nutze, sollten die Beiträge somit barrierefrei sein. Die Bilder sind – bis auf wenige Ausnahmen, bei denen ich das im Lauf der Zeit noch nachholen werde – alle verschlagwortet und wie bei Zeitungsartikeln mit einer Unterschrift versehen, die das Bild erklärt. Ich hoffe, dass das reicht. 😉

Das Blogstöckchen möchte ich gerne weiterreichen:

an Sabienes, die über so viele Themen bloggt, wie sie im echtes Leben vorkommen.

an Rosenruthie, die so fantastische Fotos macht.

an die vier Nordlichter, die so nett über sich und ihr Leben in Dänemark erzählen.

Ich würde gerne die Fragen einfach an Euch weitergeben und mich freuen, wenn Ihr das Blogstöckchen aufgreift.

 

B wie Bunt: Magic Letters

logo_abiszB ist der neue Buchstabe und heißt: bunt.

Der November war bereits in Sicht, er hielt seinen Nebel, die Dunkelheit und Kälte schon bereit, als die Sonne noch einmal ihre Stärke zeigte. Wir ließen alles stehen und liegen, die Wohnung ungeputzt und die Wäsche ungebügelt, und fuhren dorthin, wo das Laub feurig leuchtete: In den Weinbergen rund um Bullenheim und Iphofen hingen zwar nur noch einzelne Trauben, weil die anderen bereits gelesen waren, doch die Sonne war warm, die Blätter bunt und der Wein im Glas lecker. Bullenheim liegt etwa auf halber Strecke zwischen Rothenburg ob der Tauber und Würzburg, so richtig in der Provinz. Hier ist nichts. Außer kleinen Dörfern, die kaum jemand kennt, und Weinbergen. Auf den Wegen herrschte an manchen Stellen ein Gedränge, das mich an die Dichte in städtischen Fußgängerzonen erinnerte. Wo kamen all die Leute her? Dicke Rentner in dicken Limousinen, gebräunte Goldkettchenträger in Cabrios und ganze Pulks an schwitzenden Mountainbikern drängelten sich um die Plätze in und vor der Paradiesscheune. Es war so schön:

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Beginn der Weinwanderung rund um Bullenheim in Weinfranken.

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An buntem Weinreben vorbei in Weinfranken unterwegs.

 

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Leuchtend rote Weinblätter im Gegenlicht in Weinfranken.

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Vereinzelt hängen zwischen den Blättern noch ein paar Trauben, die schon wie Rosinen aussehen in Weinfranken.

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Hier in Weinfranken fallen die Weinhänge relativ sanft ab.

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Oben schweben nur ein paar weiße Federwolken im tiefen Himmelblau.

 

Webmasterfriday: Die Sache mit der Meinungsfreiheit

Das Grundgesetz unseres Landes garantiert mir die Meinungsfreiheit, solange ich mit meiner Meinung niemand beleidige, nicht gegen Gesetze verstoße oder Jugendliche gefährde. So weit, so gut. Meinungsfreiheit. Warum erinnert mich bloß vieles, was ich wahrnehme, eher an die Witze von Radio Eriwan:

Gibt es bei Ihnen Meinungsfreiheit?

Im Prinzip ja. Sofern Sie den Zorn der Andersdenkenden aushalten.

Hupft ein Konrektor gänzlich von Schultasche unbeschwert in die Schule, weil er von den Hauptschülern, die er unterrichtet, ohnehin nichts hält und lieber darauf spitzt, dass er möglichst bald in ein angenehmes Amt gewählt wird – steht nichts davon in der Zeitung. Statt dessen lese ich begeisterte Elogen über diesen Menschen, der in seinem doch noch recht jungen Leben bereits so viele Ämter neben seinem Brotberuf bekleidet, dass ich mich frage: Wie geht das? Jedes einzelne Amt würde eigentlich den ganzen Menschen fordern, wenn man ihm denn gerecht werden wollte. Aber vielleicht ist er ja eine multiple Persönlichkeit, die sich zerteilen kann, CSU sei Dank.

Wenn die Parteien – die längst nicht die Mehrheit der Menschen in diesem Land vertreten – nur darauf achten, dass sie wiedergewählt werden und ansonsten möglichst alles tun, was die Wirtschaft von ihnen verlangt, dann kuscheln sie dort, wo eine klare Ansage und eindeutige Meinung besser wäre. Während der Bürgermeister von Rotterdam nach dem Pariser Anschlag klar sagt: „Wenn ihr die Freiheit nicht wollt, packt eure Koffer und geht!“, erinnert mich das „Der Islam gehört zu Deutschland“ von Frau Merkel auch ein bisschen an ein „Ich liebe euch doch alle!“.

Zur Meinungsfreiheit gehört auch die Versammlungsfreiheit. Ja, auch die Menschen in Dresden dürfen sich versammeln und ihre Meinung sagen, auch wenn das den Zorn vieler hervorruft. Warum redet hier keiner miteinander? Ach, die anderen wollen nicht zuhören? Vielleicht würde ja ein respektvoller Umgang helfen, auch wenn der jeweils andere eine Meinung hat, die nicht die meinige ist. Wer offen und ehrlich miteinander reden will, muss auch hören, was der andere zu sagen hat, selbst wenn es falsch sein sollte. Vorwürfe und Kränkungen helfen auf beiden Seiten wenig weiter.

In ihrer Meinungsbildung lassen sich die meisten Menschen stark von anderen Menschen beeinflussen: Dabei hat das direkte Umfeld, die eigene Familie, die Menschen, die ich kenne und von denen ich möchte, dass sie mich wertschätzen, die stärkste meinungsprägende Kraft. Weil sich Menschen nicht isolieren wollen, äußern manche ihre (wirkliche) Meinung nicht. Otto von Bismarck prägte für diejenigen, die sich gegen die Meinung der Mehrheit stellen, den Begriff der Zivilcourage: 1864 Ausgepfiffen wegen eines kritischen Beitrages im preussischen Landtag, stimmte ihm ein Verwandter, der dabei gewesen war, hinterher zu: „Du hattest eigentlich recht. Aber so etwas sagt man doch nicht.“ Bismarck entgegnete: „Wenn du meiner Meinung warst, hättest du mir beistehen sollen. Aber man wird es nicht selten finden, dass es ganz achtbaren Bürgern an Zivilcourage fehlt.“ (Singer, Kurt: Zivilcourage wagen – Wie man lernt, sich einzumischen; Piper Verlag 1992)

So ist das mit der Meinungsfreiheit. Im Prinzip haben wir sie ja. Solange nicht die Mehrheit dagegen ist. Das war mein Beitrag zum Webmasterfriday.

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Zunächst ein Lob an die fleißige Kerstin: Sie hat mir drei wunderschöne Logos gebastelt, die ich sehr gerne für das Projekt verwende:

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Ihr könnt euch das Logo in der Größe aussuchen, wie sie am Besten zu eurem Blog passt.

Vielen Dank noch einmal dafür!

Tequila ist ja erst etwa ein halbes Jahr alt, und somit noch eine recht junge und verspielte Katzmatz. Eines ihrer Lieblingsspiele heißt bis heute: Wie kann ich auf der Stuhllehne balancieren, ohne herunterzufallen und fange gleichzeitig mein Schwänzchen.

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Konzentration, bitte. Auf der Stuhllehne ist nicht viel Platz für eine Katze.

Jetzt hält sie dabei lange genug das Gleichgewicht, so dass ich sie dabei auch fotografieren kann. Als sie noch kleiner war, fiel sie immer ziemlich schnell von der Lehne.

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Erst wenn Katzmatz denkt, dass sie im Gleichgewicht über der Stuhllehne hängt, fängt sie an, ihr Schwänzchen zu fangen.

 

Hier stützt sie sich noch mit einem Pfötchen auf dem Steg ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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So. Jetzt hab ich das Schwänzchen… Aber nicht lange.

 

Irgendwann erwischt sie ihren Schwanz und hält ihn mit beiden Pfötchen. Das ist aber gleichzeitig der Moment, an dem sie sehr schnell ihr Gleichgewicht wieder verliert. Ab dann geht es wieder abwärts…

 

12 Bilder vom 12. Januar

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Der Schlaf ist zu Ende für heute. Zeit zum Aufstehen, auch wenn es noch früh und dunkel ist.

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Eine neue Woche beginnt. Also gibt es auch ein neues Kalenderblatt:

Morgens und Abends zu lesen: / Der, den ich liebe / Hat mir gesagt, dass er mich braucht. / Darum / Gebe ich auf mich acht, / Sehe auf meinen Weg und / Fürchte vor jedem Regentropfen, / Dass er mich erschlagen könnte.

 

sonntagsspaziergang im januar 025sonntagsspaziergang im januar 021Aber ich muss ja gar nicht aus dem Haus, jedenfalls nicht, um zu arbeiten. Dafür guckt Tequila vorbei und will ein bisschen spielen. Doch der Knopf mit dem Fädchen reicht ihr glücklicherweise aus. So kann ich weiterschreiben.

sonntagsspaziergang im januar 029Gestern war Geburtstagsfeier, von der noch ein Stück Mangotorte übrig ist. Das gibt es zum Frühstück.

 

 

 

 

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Die Amaryllis hat jetzt eine Knospe. Ob die noch vier Wochen wartet, bis zum 12. Februar, damit ich sie euch blühend zeigen kann?

Die Lieblingshausziege hat einen schönen Schal geschenkt bekommen.sonntagsspaziergang im januar 033

 

 

 

 

 

 

Ieierlikör 080ch ziehe lieber meinen eigenen an, als ich mal kurz nach draußen gehe. So ein bisschen Auslauf muss schon sein. Sogar die Sonne guckt kurz mal, bevor sie wieder untergeht. Das ist die spröde Marter, die mitten im Wald hinter Wimmelbach, auf dem Weg nach Forchheim steht.

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Rechts über dem Stuhl hängt eine Schlange, die ich irgendwann einmal vor ewigen Zeiten für die Lieblingshausziege aus Stoffresten genäht habe. Jetzt ist sie, beziehungsweise der Kopf, kaputt. Und ich soll sie wieder reparieren. Da muss ich erst mal nachgucken, ob ich passende Stoffreste in meiner Kiste finde.

sonntagsspaziergang im januar 042Zeit für Katzenfutter, bevor sich Tequila beschwert oder gar über den Napf mit dem Bio-Abfall gerät. Den hat sie neulich schon durchsucht. Es gibt exakt 100 Gramm Katzenfutter. Ich will ja keine fette Katze. 🙂

Das reicht ihr wirklich. Sie lässt sich sogar ausreichend Zeit mit dem Fressen, geht hin und wieder weg und frisst nach einer Weile weiter.

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Ein Korb mit Wäsche. Auch das muss sein.

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Und weil ich heute einen ruhigen Tagesabschluss möchte, übertrage ich für meine Mutter noch Briefe, die mein Opa einst geschrieben hat.

 

 

 

Das alles ist wieder ein Beitrag von „!2 von 12“ bei „Draußen nur Kännchen“

Memento moriendum esse im Wald

Weiß leuchtet der Schädel auf braunrotem Laub und ist alles, was von diesem Leben übrig blieb:

Andreas Gryphius – Einsamkeit

In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten
Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:
Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh‘
Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.

Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,
Betracht‘ ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh‘,
Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh‘,
Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.

Die Höll‘, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,
Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein‘
Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.

Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land
Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,

dass alles, ohn‘ ein‘ Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.