Hyperknall, Wanderdüne, pudelwohl #abc.etüden

„Wuff“, machte der Bernhardiner, steckte seinen Kopf in den Buggy und stupste das kleine Mädchen mit der Nase an.

„Wau-wau“, juchzte das Mädchen und patschte mit den Händen auf die Hundenase. Beide fühlten sich pudelwohl, wie es schien. Die Mutter griff jedoch entschlossen zum Halsband, zerrte den Hund vom Buggy und sah sich nach Herr- oder Frauchen um.

Siggi näherte sich mit der Geschwindigkeit einer Wanderdüne und blaffte die Frau an: „Lassen Sie den Hund los“!

„Nehmen Sie Ihren verdammten Köter gefälligst an die Leine!“, fauchte die Mutter zurück. Das Kind dagegen begann zu plärren, wollte es doch den gerade gewonnenen Freund nicht verlieren: „Wau-wau!“

Siggi hakte die Leine ein und sich selbst bei ihrem Mann: „Dass sich Menschen wegen nichts so aufregen!“

„Du hast ja wohl ’nen Hyperknall“, befreite er sich aus der Umklammerung: „Du kannst froh sein, dass der Köter nur gebellt hat!“

Verbunden mit: abc.etüden von Christiane, die drei Worte waren: Hyperknall, Wanderdüne und pudelwohl.

3 Gedanken zu „Hyperknall, Wanderdüne, pudelwohl #abc.etüden

  1. Und was beweist das wieder mal? Unsensible Aufpasser sind das Problem, weder Kind noch Hund. Einfach mal lassen, bei aller Liebe und gebotenen Vorsicht. Könnte ja auch gut gehen …
    Danke dafür! 😀
    Liebe Grüße
    Christiane

  2. Gruselige Bild hast Du dazu ausgewählt. Ich denke man muss dem Hundebesitzer schon vertrauen. Ich versuche es wenigstens – wenn ein Hund frei läuft – hoffe ich der Hundebesitzer weiss, worauf seiner reagiert – ich weiss, dass leider viele Unfälle passieren – wir kennen unsere auch und lassen sie nicht von der Leine – weil viele Menschen Angst haben. Es gibt halt nur nicht viel Möglichkeiten die Hunde frei laufen zu lassen. Aber die kleine war süss.
    LG

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