ABC der Technik: #Q wie quiosco

Da dachte ich, wenn mir schon auf Deutsch zu „Q“ nicht viel einfällt – und ich auch nicht so viele Dinge hier zur Verfügung habe, schaue ich einfach mal, was das kleine Wörterbuch des Mitreisenden zu diesem Buchstaben sagt und was ich hier finde. Zuerst kam der Schreck: Oh, die Wörterliste zum „Q“ ist ganz schön kurz. Aber mit quiosco aka Kiosk war trotzdem eines dabei, das sich nicht nur hervorragend einreiht, sondern sich hier auch gut fotografieren lässt. Denn Kioske gibt es hier, und zwar richtig schöne:

Malaga.

Kiosk für Eis und Süßkram in Malaga.

Malaga.

Kiosk für Hüte, Postkarten und allerlei Kram.

Malaga

Hinter dem Pferd mit Strohhut noch ein Kiosk: Free WiFi.

Da habe ich mich vor zwei Tagen doch richtig darüber gefreut, dass ich mein Stativ in diesem Urlaub nicht völlig umsonst eingepackt habe. Gestern waren wir unterwegs, stiegen gewissermaßen nach oben, und sahen von der alten Festung auf die Stadt und den Hafen hinunter. Auf dem Rückweg wunderte ich mich, dass eine Frau bei strahlendem Sonnenschein ihre Kamera auf ein Stativ bastelte.

Malaga

Malaga: Blick über den Hafen.

Gut, ich hatte gerade ein Schattenplätzchen auf einem Mäuerchen, also sah ich weiter zu. Bei diesem strahlenden Sonnenwetter brauche ich alles, aber kein Stativ. Echtjetzmal. Aber manchmal bin ich auch einfach nur naiv, wie das nächste Bild zeigt:

Malaga.

Malaga. Blick über den Hafen.

Für ein Selfie sozusagen schleppte diese Dame das Stativ mit sich herum. Ja, diese Verwendung wäre mir nie im Leben eingefallen. Immerhin halte ich ja deswegen die Kamera lieber selbst in der Hand, damit es von mir weniger Bilder gibt. Gelegentlich macht der Mitreisende eines, das reicht dann auch. Aber selbstredend ist ein Stativ deutlich günstiger, als so ein Mitreisender: Es quatscht nirgends dazwischen, braucht nicht ständig eine Pause, will nichts zu essen und zu trinken und schnarcht auch nicht in der Nacht. Aber leider kann ich mit einem Stativ weder kuscheln, noch mich unterhalten. Da fahre ich dann doch lieber mit dem Mitreisenden.

10 Gedanken zu „ABC der Technik: #Q wie quiosco

  1. 🙂 Man kann täglich dazu lernen, selbst auf Reisen 😉
    Deine Qs sind eine Klasse für sich.
    Ich wünsche euch weiterhin schöne Tage.
    Herzlich, do

  2. Hallo Jaelle,
    man lernt nie aus, ein spanischer Kiosk schreibt und spricht sich also mit „Q“, Klasse!
    Deine Fotos machen sofort Lust auf Urlaub!
    Die Selfiefreunde erfinden ja alles mögliche, um immer und überall auf’s Bild zu kommen! 😉

    Liebe Grüße
    moni

    • Hallo Moni,
      ich kann ja kein Spanisch – das hat mir der Mitreisende voraus, der kann es wenigstens ein bisschen. Diese Art des Fotografierens: Mensch vor Sehenswürdigkeit kenne ich allerdings auch von meinen Eltern. Da fehlt allerdings dann immer einer auf dem Bild 😉

  3. Liebe Jaelle,

    finde ich echt wieder Klasse Dein fremdsprachiges Q. So lernt man doch immer gleich was dazu. Die Kioske sehen echt toll aus und nicht so einfallslos wie hierzulande meistens. Schöne Fotos hast Du gemacht. Da bekommt man echt Lust auf Urlaub.

    Vielen Dank für Deinen schönen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Jutta

    • Die Kioske finde ich auch sehr schön. Und wenn ich manchmal bei uns einen sehe, der zwar noch herumsteht, aber leider nicht mehr in Betrieb ist, finde ich das sehr schade. Denn auch da gibt es so richtig schöne Exemplare, beispielsweise die geschwungenen aus den 60er Jahren…
      Viele liebe Grüße
      Jaellekatz

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