Ein Liebster Blog Award

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Ein Liebster-Award, diesmal von Schokokamel. 

Was war deine Inspiration, wieso du deinen Blog angefangen hast?

Auf www.jaellekatz.blogspot.de habe ich 2007 mit dem Bloggen angefangen, einfach weil ich gerne in anderen Blogs gelesen habe und mir dabei gedacht habe: Das will ich auch mal. Eine ganze Weile hab ich dort mehr oder weniger unregelmäßig Posts veröffentlicht. Irgendwann schrieb ich über meine Wanderungen, die bei den Lesern viel Anklang fanden. Eine Weile später stellte ich fest, dass ich jetzt lieber auf meiner eigenen Domain bloggen möchte und legte mir für die meine Wanderungen und das Unterwegs-sein einen zweiten Blog zu.

Auf dem dritten Blog, auf dem Du mich gefunden hast, ist nicht so viel zu finden: Das liegt einfach daran, dass ich muttertierleben mit der Lieblingshausziege zusammen geschrieben habe. Da sie aus Gründen ihren Blog Lieblingshausziege nicht mehr weiterführen will, sondern sich mit Mimmeline einen neuen eingerichtet hat, werde ich das Muttertierleben langsam beenden: Da die Posts ziemlich zeitlos sind, und Themen zwischen mir als Muttertier und der Lieblingshausziege behandeln, werden sie hier im Blog einfach nach und nach integriert und sind dann unter der entsprechenden Rubrik „Muttertierleben“ zu finden.

Was war deine schönste Reise bis jetzt und warum?

Meine schönste Reise war, als ich alleine von Eisenach bis Marburg unterwegs war. Hier ist etwas darüber nachzulesen: Pilgern auf dem Elisabethpfad. 

Was war dein schlimmster Flug bis jetzt und warum war es der schlimmste?

Oh. Das ist wirklich lange her: Meine Eltern haben in Afrika gearbeitet, als ich noch in Deutschland zur Schule ging – und ich habe sie in den Winterferien besucht. Weil ein Sandsturm in der Sahara war, kehrte das Flugzeug einfach wieder um und landete nicht. Deswegen gab es eine Woche Extra-Ferien. Der nächste Flieger kam zwar, aber in Deutschland war nicht nur einfacher Winter, es war richtig Winter mit Frost und Schnee und Chaos. Deswegen landete der Flieger nicht in Berlin, sondern in Leipzig. Und ich musste mit dem Zug dann nach Berlin fahren.
Welche drei Dinge dürfen auf keinen Fall fehlen, wenn du verreist?

Meine Kamera, ein Notizbuch und ein Stift. Gut, das Portemonnaie darf auch noch mit. Auf das Taschentelefon hingegen kann ich gut verzichten.

Wie bereitest du dich auf eine Reise vor?

Das kommt ganz darauf an, wohin es geht. Wenn ich nur mal so „ums Eck“ fahre, bereite ich mich eigentlich nicht weiter vor. Da kann es passieren, dass ich während des Fahrens einen Berg mit einem Turm obendrauf sehe, dann gucke, wie ich dorthin fahre, anhalte – und losstiefele. Für die Pilgertour von Eisenach bis Marburg hatte ich nur auf einem Blatt die Reihenfolge der Orte ausgedruckt. Wer auf Feld- und Waldwegen unterwegs ist, kann sich nicht immer nach Wegweisern auf der Straße richten – die führen einfach oft in andere Richtungen. Im Sommer werde ich beispielsweise einen Monat lang in Südspanien unterwegs sein, da ist Zeit genug, um vieles zu entdecken.

Gibt es für dich einen Unterschied zwischen Reisen und Urlaub?

Nicht sehr viel. Ich würde jetzt spontan sagen, dass ich unter Urlaub eher ein Abhängen, ein Herumlungern und Nichtstun verstehe, unter Reisen dagegen ein aktives Umherziehen. Aber das eine ist so gut, wie das andere, beides kann ich weit weg ebenso, wie direkt bei mir zu Hause – insofern sehe ich da nicht so viele Unterschiede.

Welches Land würdest du gerne unbedingt mal besuchen und wieso?

Das ist eine gute Frage. Es gibt so viele Länder, die ich gerne besuchen würde: Das alte China, in dem Marco Polo unterwegs war, die Mongolei von Dschinghis Khan, Persien in 1001 Nacht. Nur sind sie leider nicht auf einer aktuellen Landkarte zu finden.

Was kannst du unterwegs gar nicht leiden?

Wenn Mitreisende alles besser wissen als diejenigen, die dort täglich ihr Leben leben müssen. Und ihnen in bester kolonialer Manier erzählen, wie sie es richtig zu machen haben, damit es funktioniert.

Was ist dein Lieblingsfoto und wieso?

Ein spezielles Lieblingsfoto habe ich nicht. Das heißt jetzt nicht, dass ich alle meine Fotos uneingeschränkt schön finde, aber ich gebe mir beim Fotografieren Mühe. Da ich ein kritisches Auge habe, lösche ich übrigens einen großen Teil der digitalen Fotos relativ schnell. Übrig bleiben also nur die, die mir gut genug erscheinen.

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Was möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Ich mag es einfach, wenn ich hier eine Plattform habe, auf der ich meine Gedanken und manchmal auch meine Fotos posten kann.

 

Was bedeutet dein Blogname?

Jaelle Katz ist mein selbst gewähltes Alter Ego. Ursprünglich hieß tatsächlich mal eine Katze von mir so, die aber inzwischen längst im Katzenhimmel wohnt. Jaelle ist ein weiblicher Vorname, der Bergziege bedeutet. Na, und Katz: Es war einfach eine Katze. Und irgendeinen Nachnamen musste ich ja wählen. 😉

Und die Zusatzfrage für alle: Heißt es das oder der Blog!?

Inzwischen lässt der Duden ja beide Schreibweisen zu. Da allerdings das Wort Blog die kurze Form von Weblog, beziehungsweise Weblogbuch ist, muss eigentlich der sächliche Artikel davor. Aber die Hälfte aller Blogger sieht das anders, schreibt der Blog und der Duden akzeptiert das auch.

Wer mag, kann sich die Fragen einfach nehmen – und diese beantworten. Wer anschließend den Link dazu in einem Kommentar hinterlässt, bekommt von mir auch eine Antwort dazu. 🙂

5 Gedanken zu „Ein Liebster Blog Award

  1. Vielen Dank für deine Antworten! Ich freue mich immer, wenn ich neue Blogs entdecke – und jetzt habe ich einen neuen Blog entdeckt, obwohl ich den anderen ja bereits kannte 🙂 Klingt auf jeden Fall, als ob du noch eine Menge Abenteuer erleben wirst, nicht nur mit deinem Blog und deiner Lieblingshausziege sondern auch beim Reisen. Dafür wünsche ich dir noch alles Gute! 🙂

  2. Aha, „Jaell Katz“ ist also ein „Alter Ego“. Wenn man den Begriff aus der Ethnologie in die heutige Zeit hineinprojeziert kommt man philosophisch gesehen zum „Schutzengel“ 😉
    Wenn wir beide es zum IR-Treffen schaffen, dann erkläre ich dir das mal bei Interesse genauer.

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