Eine Beißzange für Steine: Für die Rostparade

Steinzange

Kein Motor, kein LKW, keine Mischmaschine, kein Bagger, kein – nein – einen Kran gab es auch im Mittelalter schon, mit dem die Bauleute die schweren Steine in die Höhe hoben.

Nur einen Motor hatte dieser Kran nicht, der war ja auch noch nicht erfunden.

Alles auf dem Bau wurde in Hand- und Muskelarbeit geleistet, gut, manchmal wird auch ein Esel oder Pferd geholfen haben. Wer sich die schweren Quader anguckt, aus denen Stein auf Stein die Kirchen, Stadtmauern, Festungen, Türme und andere große Gebäude errichtet wurden, hat vielleicht schon gesehen, dass in ihnen – in der Mitte – manchmal Löcher sind. In dieses Loch griff ebenjene Steinzange, die sich – sobald sie von Winde oder Kran nach oben gezogen wird – fest schließt. Der Stein wird nach oben befördert, auf der Mauer abgesetzt, dort, wo er hinsoll, und sobald die Spannung nachlässt, kann die Zange wieder entfernt werden. Diese Steinzange hängt übrigens in der Festung Rosenberg, in einer Ausstellung, in der gezeigt wird, wie und warum früher Festungen gebaut wurden.

Das ist mein Beitrag zur Rostparade von Frau Tonari.

7 Gedanken zu „Eine Beißzange für Steine: Für die Rostparade

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