Haste mal ’nen Euro? Für die Rostparade.

Die Festung Rosenberg.

Der Wächter vor der Festung Rosenberg.

Kronach ist eigentlich eine kleine Stadt. Lucas Cranach wurde hier geboren, Bauern und Handwerker arbeiteten und lebten hier. Da die Stadt verkehrsgünstig lag und zum Hochstift Bamberg gehörte, wurde eine alles beherrschende Festung gebaut und immer wieder ausgebaut. Die Festung Rosenberg wurde weder im dreißigjährigen Krieg von den Schweden, noch 1759 von den Preußen erobert. Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803 sorgte dafür, dass das Hochstift Bamberg und somit auch die Festung Rosenberg an Bayern fiel. Noch heute wird bei der Führung darauf hingewiesen, dass die Bayern alles, aber auch wirklich alles aus der Festung ausräumten und nach Schweinfurt und München schafften, als die Stadt Kronach 1888 das Areal der Festung mit den Gebäuden für 32.000 Mark kaufte. Da blieb weder Teller noch Tasse, weder Stuhl noch Tisch im Gemäuer.

Der rostige Wächter vor den mächtigen Mauern hält bittend die Hand auf, so scheint es. Leider fand ich weder beim Besuch der Festung noch beim Stöbern im Netz etwas über diese Figur. Trotzdem ist sie mein heutiger Beitrag zu Frau Tonaris Rostparade. (Klick auf den Link führt zu den anderen rostigen Bildern)

 

14 Gedanken zu „Haste mal ’nen Euro? Für die Rostparade.

    • Hallo Kalle,
      der Wächter ist auch ganz schön groß. Auf dem linken Foto sieht man ihn direkt neben der Festungsmauer stehen. So groß, dass ich ihm einen Euro in die Hand hätte drücken können, bin ich leider nicht. Also habe ich lieber den regulären Eintritt gezahlt. 😉
      Liebe Grüße
      Jaelle

  1. Ist es ein Hund oder ein Fuchs? Vermutlich ein schlauer Fuchs, der die Hand aufhält.
    Schade, wenn man nicht mehr herausfinden kann über solch eine schöne Skulptur.
    Aber für unsere Rostparade ist es ein schönes Fotoobjekt. Danke schön.

    • Ja, ich bin schnell zum Eingang geflitzt und habe meinen Obolus gezahlt. Immerhin gabs in der Festung ein paar Gemälde zu bekucken, darunter welche von Cranach 🙂
      Liebe Grüße
      Jaelle

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