Nachmittags, kurz vor drei: Für die #Rostparade

Erinnert sich noch jemand daran? Es gab mal eine Zeit, die scheint schon lange vorbei, da schlossen die Türen der Läden um eins – und standen ab drei wieder offen. In der Zwischenzeit war Mittagszeit und, vor allen Dingen, Mittagsruhe. Jetzt ist November, da ist es um diese Zeit wirklich – in den meisten Fällen – ruhig. Schließlich muss weder der Rasen gemäht, noch das Laub geblasen oder das Holz gesägt werden. Alles schon passiert. Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich dieses trübe Matschwetter so gerne hab: Da treibt sich nämlich niemand mehr in Hof und Garten herum und macht Krach.

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Schloss in Hemhofen, kurz vor drei Uhr

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Schloss in Hemhofen, kurz vor drei Uhr

Die rostige Schlossuhr zeigt tatsächlich die korrekte Zeit an. Das hat mich im Sommer kurz irritiert, als wir im Schlosshof saßen, Kaffee tranken und ich zur Uhr sah und erst dachte, oh, welch ein Zufall, die Uhr zeigt gerade die gleiche Zeit an, wie wir sie auch haben. Zehn Minuten später immer noch. Da war es wirklich kurz vor drei  und ich wunderte mich, dass diese Uhr, die so aussah, als würde sie nicht mehr gehen, doch sie ging. Tatsächlich. Korrekt. Da wurde meine Erwartung gewissermaßen eines Besseren belehrt.

Das ist mein Beitrag zur Frau Tonaris Rostparade und wer noch mehr rostige Dinge sehen will, klickt einfach auf den Link.

4 Gedanken zu „Nachmittags, kurz vor drei: Für die #Rostparade

  1. Die Uhr gefällt mir. Und noch schöner ist, dass sie nicht nur 2 x am Tag richtig geht 😉
    Merke: Man sollte sich nicht von Äußerlichkeiten blenden lassen. Auch mit angesetztem Rost kann man noch richtig ticken. 🙂
    Danke für deinen aufmerksamen Blick auf die Schlossuhr, der du hier ein würdiges rostiges Denkmal gesetzt hast.

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