Schillernde Luftblasen

freitag 207

Schillernde Luftblasen.

Jeden Freitag streift

ein Lächeln von Dir über

die Sonnenstrahlen.

Bär – Schirm – Haus – Telefon – Baum – Boot:

Als das Telefon klingelte, war der Bär allein im Haus. Es schellte genau sieben Mal. Weil er aber oben auf dem Küchenschrank nach den Weihnachtsplätzchen sah, konnte er den Hörer nicht abnehmen. Es knackste: „Leider ist niemand zu Hause. Bitte rufen Sie später noch einmal an. Piiiiiiiepknacks.“

Der Bär saß auf dem Schrank, naschte hin und wieder ein Plätzchen, wartete und sah zu, wie es draußen langsam dunkel wurde. Regentropfen rannten über die Fensterscheibe, drängelten und schubsten, weil jede als erste unten sein wollte. Weil er den Tropfen so eifrig hinterherguckte, verlor der Bär das Gleichgewicht und purzelte nach unten. Die Dose mit den Plätzchen hielt er dabei fest in seinen Händen.

Wenn ich schon unten bin, kann ich auch gucken, wie es draußen aussieht, beschloss der Bär, packte vorsichtshalber die Plätzchendose in das kleine Boot, klemmte sich einen Schirm unter den Arm, öffnete die Tür und zog das Boot hinter sich her bis zum Rinnstein. Dort eilte so viel Wasser an der Straße entlang, dass sich der Bär beim Einsteigen richtig abmühen musste: Das Boot wollte nicht warten, bis der Bär endlich saß.

Der Bär war zwar nass, bis er endlich den Schirm geöffnet hatte, doch das störte ihn nicht. Schließlich kann ein Bär keinen Schnupfen kriegen. Wer jetzt wissen will, wohin das Boot mit dem Bären fuhr, muss warten, bis er zurückkommt. Vielleicht erzählt er es ja.

Die sechs Worte gab es bei der Kellerbande, die anderen Beiträge sind ebenfalls dort versammelt. Ein Klick auf den Link reicht. 🙂

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