Skurriles in Zypern

Der heilige Andreas war hier. Er kam auf einem Schiff nach Nordzypern, ließ anlegen, klopfte mit dem Stock auf einen Fels und – siehe da: Es sprudelte heilkräftiges Wasser heraus. Er wusch damit dem einäugigen Steuermann des Schiffes die Augen aus (er war auf einem Auge blind) und – noch einmal siehe da: Er konnte wieder auf beiden Augen sehen. Und so flitzten alle Reisenden nach unten zur tröpfelnden Quelle, wuschen Gesicht und Knie, füllten gar das heilkräftige Wasser in ein Fläschchen ab.

Das soll heilkräftiges Wasser sein. War es jedenfalls, der Sage nach, so vor rund 2000 Jahren.

Auf Nordzypern laufen wilde Esel herum und ärgern die Landwirte. Also wurden die Esel in ein Naturschutzgebiet gesperrt und werden – sie haben ja immer noch Hunger – von den Touristen gefüttert. Das hat gleich dreierlei Vorteile: Die Esel sind so satt, dass sie nicht mehr an den Feldfrüchten der Bauern naschen, die Bauern können die Möhren zu einem wahrhaft güldenen Preis an die Touristen verkaufen und die Touris kurbeln die örtliche Wirtschaft an. Man hat ja sonst nichts.

Nordzypriotischer Wildesel. Er streckt nicht etwa die Zunge heraus, sondern knabbert an einer Möhre

So ein Bett ist schon eine haltbare Angelegenheit, wenn es denn aus Metall geschmiedet und mit Brettern belegt ist. Eines sahen wir im Geäst eines Baumes. Das habe der Hirt dort oben befestigt, damit er seine Herde bequemer im bl

 

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