Tagebuchbloggen am 5. April

Nach dem Kind hat es nun auch den Mitbewohner erwischt: Er schnieft und schnupft, aber er hält sich tapfer. Ich fuhr heute morgen bei strahlendem Sonnenschein nach Nürnberg, da brauchte ich keine Jacke, so schön, wie das Wetter ist. Leider hat sich der April alles anders überlegt: Als ich nach dem Mittag wieder fahren wollte, musste ich ohne Jacke ganz fix im Regen zum Auto sprinten. Kaum saß ich drin, hörte es auf zu regnen. War ja klar.

In der Post war heute die Einladung zur Garty Party bei Frau Mutti. Der Mitbewohner hat sich auch gleich um die Übernachtung gekümmert. 

Da der Mitbewohner eine echt fränkische Hochzeitssuppe gekocht hat – schließlich will er das Rezept und die Bilder dazu auf seinem Blog „Fränkische Tapas“ zeigen – gab es ein leckeres Essen, bevor ich mich an den zweiten Teil der Arbeit gesetzt habe. Diese war recht schnell erledigt, anschließend habe ich einen Blick in den Garten gewagt: Gestern kam eine kurze, aber heftige Böe – und ein Teil des Holzschuppendaches gab einfach nach. Auch eines der Gewächshäuser purzelte mal eben durch den Garten, glücklicherweise waren weder Scheiben noch Pflanzen drin. Links daneben stand ein Schuppen vom Nachbarn. Den hat allerdings nicht der Wind, sondern der Nachbar selbst abgerissen.

Seit beide Katzen gerne nachts durch die Gärten tigern und auf Mäusejagd gehen, liegen sie tagsüber nur faul auf dem Sofa und schlafen. Manchmal täuschen sie den Schlaf aber auch nur vor: Lasse ich sie aus den Augen, nutzen sie jede Gelegenheit zum stibitzen.

Kurz vor der Dämmerung hat sich die Sonne noch einmal gezeigt – und der April gleich mit Regen gedroht. Da gestern die Lieblingshausziege sämtliche Wäsche gebügelt hat, brauchte ich heute nur noch alles wegzuräumen. Jetzt rauscht die Spülmaschine ihr emsiges Lied und die letzten Vögel zwitschern sich draußen einen Gute-Nacht-Gruß zu.

Ich werde den Abend in Ruhe verbringen, auch wenn ich dafür die Katzen vom Sofa sammeln muss. Da kann ich in Ruhe nachlesen, was all die anderen Tagebuchblogger bei Frau Brüllen den ganzen Tag über gemacht haben.

 

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