Tagebuchbloggen am 5. Februar

Jeden Monatsfünften lädt die freundliche Blognachbarin zum gemeinsamen Tagebuchbloggen ein und fragt: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“, oder kurz: WMDEDGT.

Nun, gestern kamen wir später als gedacht von einer Geburtstagsfeier nach Hause, wir haben nicht lange gebraucht und lagen im Bett. Heute schlief ich deswegen sogar etwas länger, es war schon richtig hell, als ich endlich munter wurde, obwohl sich irgendein Nonsens in meine Träume geschlichen hatte.

Erst gab es Kaffee mit Zeitung, dann war noch ein kürzerer Text über Bilanzpolitik fällig, der Mitbewohner kümmerte sich währenddessen ums Mittagessen. Die Lieblingshausziege war mit ihrem Schatz mitten in der Nacht vom Sabaton-Konzert aus Bamberg zurückgekommen, als der Duft nach Essen durch die Etage zog, kamen sie auch aus dem Bett.

Die Sonne schien, wir fuhren los, waren nicht ganz schlüssig, wohin, landeten im Steigerwald, liefen dort in der Sonne etwas herum, immer auf einem Weg, der zum Drei-Franken-Stein führen sollte, aber bis dorthin kamen wir dann doch nicht. Unterwegs war dann genügend Zeit für die nötige Psychohygiene, die nach solchen Familienfeiern irgendwie dringend angesagt ist.

Das Haus ist noch keine 100 Jahre alt, wie die Inschrift über der Tür beweist.

Dort, wo sich Ober-, Unter- und Mittelfranken treffen, da ist nicht mehr viel los. Hier rauscht der Verkehr nur noch auf der nahen Autobahn vorbei. Während sich im recht nahen Bamberg und Nürnberg alles drängelt, ist hier viel Platz.

Fensterstein fällt bald heraus.

So fest gefügt aus Stein die Häuser auch aussehen, so bröckelig werden sie mit der Zeit, wenn niemand mehr in ihnen wohnt. Aber vielleicht hat ja der Untergrund auch schon vorher nachgegeben, so dass die ersten Risse entstanden sind.

Riss unter dem Fenster.

Trotzdem gefiel es mir hier ganz gut, ich glaube, im Frühjahr könnten wir hier noch einmal mit den Fahrrädern die Gegend erkunden. Als die Sonne langsam sank, trödelten wir wieder nach Hause.

Verlinkt mit: Always Sunny – Stein. 

 

4 Gedanken zu „Tagebuchbloggen am 5. Februar

  1. Hallo Jaelle,

    Psychohygiene finde ich ein gutes Wort für die Zeit an der frischen Luft nach einer Feier. Brachte ich heute Mittag auch erst einmal nach unserem Stammtisch. Dein gefundenes Haus braucht baldige Hilfe würde ich meinen. Unter dem Fenster sieht das nach echtem Alarm aus.

    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Autschn! Das Fenster sieht ja schlimm aus!
    Es ist schon gut, dass da, wo Ober-, Mittel- und Unterfranken zusammentreffen nicht viel los ist. In einer solchen Gegend braucht man schon eine Autobahn, damit man schnell wieder wegkommt 😉
    Das ist böse, ich weiß. Ich wohne in Unterfranken.
    LG Sabienes

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