Tschüss, 2015

Ein morgendlicher Feedreader ist was Feines, immerhin habe ich durch ihn die Fragen zu 2015 bei Frau Brüllen gefunden. Von denen nehme ich jetzt einfach welche, jedenfalls die, die zu mir passen.

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Das war zwar das Feuerwerk in Malaga, macht aber nichts.

 

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? Mal so, mal so. Nein, nicht ganz. Mal sehr gut und mal hervorragend, besonders der August in Spanien, der nun schon wieder so weit weg scheint… Also: 9.

Zugenommen oder abgenommen? Gleich geblieben. Wenigstens. Zwar hatte ich mit Sport begonnen: Runter vom Sofa, vielleicht erinnert sich noch jemand, aber mit Fuß war das irgendwann nicht mehr gut. Das Laufen fiel immer schwerer. Jetzt hab ich erst einmal Einlagen, auch wenn der Hausarzt was von „muss operiert werden“ gemurmelt hat. Weiter sehen.

Haare länger oder kürzer? Noch kürzer. Sehr viel weniger geht fast nicht mehr, oder vielmehr: Dann brauche ich keinen Friseurbesuch mehr, sondern nehme einfach den Haarschneider vom Mitbewohner. Die Lieblingshausziege meint allerdings, etwas länger dürften die Haare ruhig sein.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Da ich mit Gleitsichtbrille und ständig am Computer sitzen und schreiben eine Hornhautverkrümmung bekam, und sämtliche Dinge plötzlich unten einen Rand hatten, bin ich konsequent auf Kontaktlinsen umgestiegen – damit das besser funktioniert, habe ich lieber die teureren gewählt – und schreibe nur noch mit einer Lesebrille am Computer. Inzwischen hat sich das Sehen wieder gebessert. Also: Never ever Gleitsichtbrille bei Bildschirmarbeit.

Und was das Leben betrifft: Lieber in Kurzsicht :-).

Mehr Geld oder weniger? Es wird mehr. Langsam.

Der hirnrissigste Plan? Als der Mitbewohner im Februar unseren August in Spanien geplant und gebucht hat, habe ich ja nicht geglaubt, dass das so gut werden wird. Ich hatte lediglich zur Bedingung gemacht, dass wir jeweils eine Woche in einer Stadt bleiben, damit genügend Zeit zum Trödeln ist. Das hat sehr gut funktioniert. Wir haben ziemlich viele weiße Kaninchen gesehen 😉

Die gefährlichste Unternehmung? Die Wanderung durch die Schlucht in der Sierra Nevada. Da dachte ich tatsächlich, ach, wenn eine Wanderung irgendwo empfohlen wird, dann ist das so ein ausgebauter Wanderpfad wie hier. War aber nix.

Das leckerste Essen? Da gab es mehrere: Rinderbäckchen und Cassoulet (beides hat der Mitbewohner selbst zubereitet) waren zwei davon, auch das Essen im arabischen Restaurant in Sevilla war superlecker.

Das beeindruckendste Buch? Huch, ich habe eine ganze Menge gelesen. Beeindruckend waren auf alle Fälle Arno Geiger „Es geht mir gut“ und Dörte Hansen „Altes Land“.

Der ergreifendste Film? So wenig Kino wie in diesem Jahr war selten. Ich glaube, wir haben tatsächlich nur „Frau Müller muss weg“ angeguckt. Naja. Irgendwie war nichts weiter dabei. Oder ich habs verpasst.

Die meiste Zeit verbracht mit…? Schreiben.

Die schönste Zeit verbracht mit…? Der Lieblingshausziege und dem Mitbewohner. Wir waren gemeinsam wandern, lümmeln manchmal hier im Wohnzimmer herum, kochen und futtern.

2015 zum ersten Mal getan? In Spanien gewesen. Einen ganzen Monat lang.

2015 nach langer Zeit wieder getan? Gemeinsam mit der Lieblingshausziege in einem Bett geschlafen. Aus Gründen. Nicht aus Bettenmangel.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Die Karten für den Cirque du Soleil, die mir der Mitbewohner zum Geburtstag geschenkt hat.

Mehr bewegt oder weniger? Eher weniger. Wegen Fuß. Mit schmerzendem Huf läuft es sich nicht so gut.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr? Ich kann mich jetzt an keine wirkliche Erkrankung erinnern, an nichts, was über Schnupfen und so gelegentliches Unwohlsein hinausging. Aber ich vergesse so etwas auch gerne schnell wieder.

Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr? Dass meine Ideen Wirklichkeit werden…

2015 war mit 1 Wort…? Vollgepackt. 

4 Gedanken zu „Tschüss, 2015

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