Wir betonieren unser Land. Nicht.

Torfrock plante vor Jahren:

Wir unterkellern Schleswig-Holstein

Ob die geahnt haben, wie es kommen wird?

Inzwischen werden allein in Bayern jeden Tag 18 Fußballfelder zubetoniert, gepflastert, geteert oder überbaut. Jährlich sind das 44,7 Quadratkilometer, das ist ein kleines bisschen größer als das Stadtgebiet von Forchheim.

Im Sekundentakt wurden große Pappen ausgelegt.

Deswegen gab es am Samstag in der dortigen Fußgängerzone eine kleine gemeinsame Aktion der Grünen und dem BUND Naturschutz: Während ein Helfer laut auf einem Gong den Takt schlug, legten andere Helfer große Pappen in der Fußgängerzone aus.

Hier lagen alle Pappen

Auf den ersten Blick sieht ja die von den Pappen bedeckte Fläche gar nicht so groß aus. Aber das ist nur die Fläche, die in einer einzigen Minute von Beton, Pflaster oder Gebäuden bedeckt wird und anschließend für immer darunter vergraben ist. Die Hälfte des versiegelten Bodens wird für neue Straßen und Parkplätze gebraucht, die andere Hälfte für Einkaufszentren, Verteilzentren, Gewerbegebiete und Wohngebiete für Einfamilienhäuser.

Was es für eine Region und eine Stadt bedeuten kann, wenn der Boden versiegelt ist und kein Wasser mehr aufnehmen kann, das hat Houston in den vergangenen Tagen erfahren.

Der kleine Spot: „Lass uns mal über den Boden reden, zeigt recht deutlich, wie wertvoll unser Boden ist.

2 Gedanken zu „Wir betonieren unser Land. Nicht.

  1. Trauriges Thema. Mit jedem Unwetter – so auch in Berlin im Frühsommer – sieht man die Folgen für uns Menschen wieder. Nicht zu verachten aber auch, was das für Tiere und PFlanzen bedeutet, wenn man ihnen immer mehr Raum nimmt. Mein Traum sind Städte die grün sind und nicht schwarz von Asphalt und Beton. Ohne KFZ, mit begrünten / Lebenden Hauswänden und Plätzen.

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