Tagebuchbloggen am 5. Juli

Was machst du eigentlich den ganzen Tag, oder kurz: WMDEDGT, will Frau Brüllen wissen, die freundliche Nachbarin.

Heute ist der fünfte, und ausnahmsweise liegt dieser mal nicht an einem Wochenende oder einem anderen Tag, an dem ich üblicherweise nichts mache. Aber auch sonst passiert hier und heute nicht viel, das liegt zum einen an der Wärme und zum anderen daran, dass ich heute irgendwie keine Lust zu irgendwas habe.

Das ging schon in der Früh los: Die Sonne weckte mich vor sechs Uhr, ich wollte aber noch nicht aufstehen. Einen Kaffee später fiel mir ein, dass die Lieblingshausziege heute ihre Führerscheinprüfung absolvieren will. Also setze ich Wasser auf, hänge einen Teebeutel in die Tasse und als das Wasser kocht, gieße ich den Tee auf.

Auf dem Küchentisch liegt Zeitung, viel Zeitung. Die will gelesen werden. Deswegen ignoriere ich die jammernde Katze und vertiefe mich in das Feuilleton der Frankfurter, in dem so viele Bücher für den Sommer aufgelistet sind, dass ich mich gar nicht entscheiden kann.

Frühstück? Ochjo. Ein bisschen Jogurt.

Dann trödele ich noch etwas, bevor mir siedendheiß einfällt, huch, heute ist ja der erste Mittwoch im Monat, da treffe ich mich ja mit anderen Menschen in der Stadtbibliothek. Ich steige ins Auto, fahre bis zur Baustelle und warte vor der Ampel. Ich komme fast rechtzeitig an, höre zu, was die anderen vorlesen und lese selbst etwas vor.

Ein sonniger und warmer Tag ist heute.

Anschließend gehe ich mit einigen dieser Menschen noch einen Kaffee trinken und wir lästern über einen anderen, der nicht mit dabei ist. Ob dieser Mensch weiß, wie er auf andere wirkt? Ich weiß es nicht. Selbst- und Fremdwahrnehmung ist überhaupt kein einfaches Thema.
Als ich zurückkomme, warten die Lieblingshausziege und der Mitbewohner mit dem Salat auf mich und meckern darüber, dass ich so spät komme. Da Quarkkuchen mit frischen Blaubeeren im Ofen steckt, gönne ich mir ein Stück als Nachtisch, bevor ich mit dem Schreiben anfange. Derweil telefoniert der Mitbewohner: Ab morgen ist mein Auto so versichert, dass die Lieblingshausziege damit fahren darf. Ja, sie hat ihre Prüfung bestanden – und darf mich morgen auf ein Eis ausfahren.

Quarkkuchen mit echt fränkischen Blaubeeren.

Gestern fand eine ziemlich lange Marktgemeinderatssitzung statt, in der ziemlich viele Themen behandelt wurden. Da sich für einen Tagesordnungspunkt viele Besucher interessiert hatten, schreibe ich darüber etwas ausführlicher.

Damit ist auch der Tag schon wieder so gut wie vorbei. Die Lieblingshausziege näht sich ihr Kleid für den Abiball, ich schreibe noch ein wenig, dann gibt es Mozzarella mit Tomaten, ein Steinbier und vielleicht, ach, keine Ahnung. Wahrscheinlich mache ich nicht mehr viel, obwohl heute Mittwoch ist und kein Wochenende in Sicht.

In der Nacht

Endlich Nacht,
sinkt die Sonne erschöpft unter das Gras.
Rötet und schärft die Radieschen,
die doch nie auf Gräbern wachsen.
Stattdessen öffnen Nachtsichtkameras
ihre unsichtbaren Augen.
Halten alles fest,
was sich vor ihrer
unbestechlichen Linse abspielt.


verbunden mit: Always sunny. 

Schleusentechnik, die hält #Rostparade

Schleuse von Uglitsch

1940 wurde der Uglitscher Stausee gebaut und mit ihm die Uglitscher Schleuse, mit deren Hilfe die Schiffe die elf Meter Höhenunterschied zwischen Stausee und Wolga überwinden können. In diesem See versank so einiges, nur der Glockenturm einer Kirche ragt beispielsweise mitten aus dem Wasser.

Glockenturm der Nikolaikirche von Kimri.

 

Schleusentechnik an der Schleuse in Uglitsch.

Die Schleuse selbst ist 30 Meter breit, fast 300 Meter lang und fünfeinhalb Meter tief. So archaisch und robust die Technik auch aussieht, Rost nagt an fast allen Teilen.

Schleusentechnik an der Schleuse in Uglitsch.

Schleusenwand mit Stahlbewehrung.

Schleusentechnik an der Schleuse in Uglitsch.

Hier geht es jetzt raus aus der Schleusenkammer.

Verbunden mit: Frau Tonaris Rostparade. Wer dem Link folgt, kann viele wunderschöne rostige Dinge entdecken.

 

Die schönsten Sommerurlaubsziele

Urlaub. Endlich. Wer als Jugendlicher endlich froh ist, dass er der Schule entfliehen kann, stellt schnell fest: Zumindestens die Ferien waren schön. Sie waren vor allen Dingen lang, manchmal auch langweilig, aber ganz bestimmt länger, als jeder Urlaub später so ist. Zu kurz: Das scheint überhaupt ein Merkmal des Urlaubs zu sein, und so müssen diese wenigen Tage im Jahr für all das reichen, wofür sonst keine oder kaum Zeit bleibt: Ausschlafen, Chillen, nichts tun… Oder? Doch. Eines ist im Urlaub ganz wichtig: die Urlaubsreise. Die Hälfte der Deutschen verreist, wohin auch immer. Im Urlaub soll alles so sein, wie es im Alltag nicht ist: Eltern, die jeden Tag den Tisch für die Kinder decken, Essen kochen, abräumen, alles in die Spülmaschine räumen, wollen sich einfach an einen schön gedeckten Tisch setzen und aufstehen dürfen, wenn sie fertig sind. Nix abräumen.

Nach Lloret de Mar

Da mein Urlaub schon immer etwas anders war, als bei anderen, hab ich mal den Lieblingsmann gefragt. Der kann sich tatsächlich noch gut an seinen ersten Urlaub erinnern, nach Abschluss seiner Lehrzeit, als es mit den Kumpels nach Lloret de Mar ging. Da wurde weder in Prospekten geblättert, noch auf der Karte geguckt, da hat es gereicht, dass einer gesagt hat: „Dort gibts Gaudi“ – und alle fuhren mit.
Wichtig war für die Jungs: Weil sie noch nicht viel Geld hatten, musste es billig sein, dafür sollte viel los sein und sie wollten Spaß haben, was für sie hieß: BIs in die Puppen unterwegs sein, morgens ewig schlafen und Mädels kennen lernen. Das Hotel war weit vom Strand entfernt und im Hinterhof lag der Müll – egal. Nach den 17 Stunden Busfahrt dürften die älteren Leute, die ebenfalls mitfuhren, mehr als aufgeatmet haben: Die Jugendlichen waren in ihrem Gaudi so versunken, in ihre Aufregung über den ersten eigenen Urlaub, sie plapperten, lärmten, sangen, schäkerten, machten Blödsinn, und merkten nicht, dass sie allen anderen Mitfahrern dabei gründlich auf den Keks gingen.

Im Meer gemerkt: Kann gar nicht schwimmen

Die Taschen wurden nach der Ankunft einfach ins Zimmer geworfen und alle stürmten ans Meer und ins Meer, bewaffnet mit Luftmatratzen und dicken Schwimmreifen oder nur mit Badehose, wie der Lieblingsmann, dem plötzlich einfiel – als er bereits im Wasser war – dass er gar nicht schwimmen kann. Glücklicherweise trug ihn das salzige Wasser, sonst hätte ich ihn später nicht kennengelernt. Der Tagesablauf blieb während seiner Urlaubswoche ziemlich gleich – so wie ja auch ein Arbeitstag immer gleich abläuft: Bis zum Mittag wurde gepennt, dann ging es an den Strand. Dort wurde am Imbiss gegessen, was billig war, frittierte Sprotten, Spareribs mit Pommes, Blödsinn gemacht, so lange, bis es abends zur Party ging. Das dauerte bis morgens, so gegen sechs, zum Abschluss gabs Frühstück und noch ein kurzes Bad im Pool – und ab ins Bett. Bis zum Mittag…

Urlaub – einfach so für zwischendrin

Heute packen wir einen Korb fürs Picknick, überlegen, in welche Richtung es gehen soll und fahren los. Es ist heiß, also suchen wir ein Schattenplätzchen, am liebsten am Weiher und an einer Stelle, zu der wir nicht so weit laufen müssen. Am Waldweg steht kein Verbotsschild, nur an dem Weg, der durch die Felder führt. Wer jetzt meckert, der soll selbst mit einem schweren Korb voll mit Leckereien an der Hand bei 30 Grad im Schatten kilometerweit laufen. Durch den Wald ging es bergab, bis zum Waldrand. Die Weiher, zu denen wir eigentlich wollten, waren hier nicht, aber auf einem Waldweg ist eine Wende mit dem Auto nicht so einfach, auch dann nicht, wenn das Auto klein ist. Eine Bank steht und wartet, ein Weiher glitzert ein kleines Stück hinter dem Feld. In der Ferne blitzen rote Dächer über Hecken, ein Kirchturm wacht.

Dösen am Weiher

Der Waldweg führt um den Weiher herum, das letzte Stück geht es einfach durch die Bäume, ohne Weg, bis zu einem kleinen schattigen Grasfleck. Die Vögel zwitschern, Frösche knarzen, Libellen jagen über dem Wasser, das klar im Weiher schimmert. Es ist nicht tief, wir können bis auf den Grund sehen, trotzdem traue ich mich nicht mit den Füßen hinein, durch den graubraunen Schlick, auf dem einzelne Buchenblätter liegen. Am Ufer ein dürrer Ast, wie eine magere Echse mit Hörnern, die auf Beute lauert. Irgendwo knattert entfernt ein Helikopter, auf dem Weg kommen gelegentlich schwätzende Menschen vorbei, die uns hier aber nicht sehen.

Ring aus Gras

Grasflecken? Na und. Während ich auf dem Rücken dem Flirren der Blätter zuschaue, flicht der Lieblingsmann einen Ring aus Gras für mich.

Die schönsten Sommerurlaubsziele

Die schönsten Sommerurlaubsziele, die es für mich gibt, sind die, die ich nicht planen kann, weil sie, wie dieser Weiher, dann vorbeikommen, wenn ich eigentlich woanders hinwill. Dann lasse ich mich treiben, nehme das, was mir geboten wird, ohne krampfhaft nach dem zu suchen, was mir in meiner Vorstellung vorschwebte. Und siehe da: dann ist für einen Nachmittag ein ganzer Urlaub.

Das Fröschlein kommt vorbei.

Wer mag, kann einfach bis zum 15. Juli seine eigenen schönsten Sommerziele vorstellen und den Link dazu in den Kommentaren anhängen.

Verbunden mit: Daily prompt. 

Nikosia: die geteilte Stadt

Die Friedenstaube in Nikosia, der letzten geteilten Hauptstadt.

Wer aus einem Land kommt, das Mitglied der Europäischen Union ist, kann die Grenze zwischen dem türkischen und dem griechischen Nikosia einfach überschreiten. Der Unterschied zwischen den beiden Stadthälften ist allerdings enorm.

Nicht parken. Schon klar. Ich nehme mal an, es ist der Besitzer des Plätzchens. Oder?

Jihad an then she hadn’t. Auch hier: alles klar 🙂

Blick von der griechischen auf die türkische Seite Nikosias. Das Land dazwischen: Wüstes Niemandsland.

Es gibt so Dinge, die lassen sich nur mit dem richtigen Kraut ertragen.

 

Nicht jeder Schirm ist ein Rettungsschirm: Über einer Gasse im türkischen Teil der Stadt.

Zwischenstation. Ob es jemals weiter geht?

Verbunden mit: Weekly Photo Challenge , „Transient“

Sommer, Sonne – Sommerbluse #spgrandearchebluse

Es gibt so Momente, an denen fügt sich einfach alles zusammen: Vor, na, inzwischen bestimmt schon fast zwei Jahren hat mir die Lieblingshausziege einen Meter Stoff geschenkt, neulich bekam ich einen Schnitt zum Probenähen geschenkt und dann wurde es richtig warm. Alles passte: Der Stoff zum Schnitt zur Temperatur.

Es war ein bisschen windig auf dem Balkon…

Der Schnitt heißt Grande Arche, ist von Sewionista, lässt sich als Bluse mit kurzen, langen und Trompetenärmeln nähen, macht aber auch als Kleid eine gute Figur. Da kein Reiß- oder sonstiger Verschluss vorgesehen war, habe ich lieber eine Größe größer gewählt, schließlich will ich eine Bluse auch ohne Hilfe an- und ausziehen können. Der bunte Baumwollstoff hat gerade so gereicht, viel ist nicht mehr übrig. Da die Stoffreste nicht reichten, um die Belegteile im Ganzen zuzuschneiden, mit denen der Ausschnitt vorne und hinten verstärkt wurde, habe ich sie einfach in jeweils zwei Stücken zugeschnitten und zusammengenäht. Sie sind ja innen, da sieht es keiner. 

Beim Nähen selbst habe ich erst die Ärmel eingepasst, dann die Seitennähte geschlossen. Das hat einwandfrei funktioniert. Und die Lieblingshausziege war erfreut, dass ich jetzt das geschenkte Stöffchen zu so etwas Nettem verarbeitet habe.

 

 

 

 

Verbunden mit: MeMadeMittwoch. 

 

Sonntags mit dem Radl unterwegs

Aus unserem Ort führt seit kurzem ein weiterer Radweg direkt neben der Straße in den nächsten Ort. Damit müssen wir nicht mehr auf der engen und recht kurvenreichen mit den Autos um den Platz konkurrieren. In den vergangenen Jahren entstanden recht viele Radwege entlang von Bundes- und Kreisstraßen, wahrscheinlich gibt es eine Vorschrift, die diese zur Pflicht macht. Ich finde das erfreulich, da ich mich zwischen Autos nur ungern mit dem Fahrrad bewegen mag. Diese Radwege sind sogar mit einem blauen Schild gekennzeichnet, das heißt, ihre Benutzung ist Pflicht, sogar dann, wenn sie auf der linken Seite der Fahrbahn entlangführen. Warum es allerdings immer noch Radfahrer gibt, die auf diesen so stark frequentierten Straßen Verkehrshindernis spielen und sich dabei in Lebensgefahr begeben müssen, das erschließt sich mir nicht. Aber da sitze ich meistens selbst im Auto und muss gut darauf achten, einen solchen Radler nicht aus Versehen als Galionsfigur mitzunehmen, wie gesagt, nebenan sind hübsche, neue, frisch geteerte Radwege.

Die Bachstelze fünf Meter vor uns wippte noch dreimal mit dem Schwanz, der Lärm nebenan störte sie nicht, doch wir kamen ihr zu nahe, da flog sie lieber auf, die Kirchglocken bimmelten und läuteten die Zeit. So schön, so geteert, so gerade, so gut. Was allerdings schon nach kurzer Zeit gewaltig nervt: Kaum geht es in einen Ort hinein, endet der Radweg zuverlässig am Ortsschild.

Peng. Anhalten, absteigen, warten bis eine Lücke im Verkehr ist, Fahrbahn queren und auf der Straße weiter durch den Ort radeln, biestige Motorradfahrer und mit quietschenden Reifen bremsende Autofahrer hinter uns gibt es gratis. Zwar gelten im Ort die üblichen 50, manchmal sogar nur 30 km/h, doch kaum einer scheint sich daran zu halten, der Weg ist ja gerade und keine Ampel in Sicht. Nur der Radler stört. Ist der Fußweg breit genug, nutze ich diesen, wohl wissend, es ist nicht erlaubt. Dafür ist er fast ungenutzt, jedenfalls Sonntags. Auch Werktags sind auf dem Fußweg nur die wenigen Kinder unterwegs, die nicht mit dem Elterntaxi zur Schule gebracht werden, die noch den Bus nehmen müssen.

Trotz allem war der Weg vergnüglich – wir kamen am Dorffest an, gingen zum kleinen Schloss. Dort wollte sich der Mitbewohner die drei Fotos von mir angucken, die zwischen den anderen Bildern der Ausstellung hingen, da er am Freitag nicht zur Vernissage kam.

Durch den Torbogen in den Schlosshof

Noch am Mittwoch hatte ich Flyer verteilt, ganz in der Nähe, und es gab Alteingesessene, die verwundert fragten: Dort gibt es ein Schloss?

Die kleine Schlosskapelle

Ja, gibt es. Auch wenn es nur klein ist.

Auf dem Rückweg Rast am Weiher.

Gleich wieder zuhause.

Verbunden mit: Daily prompt. 

Die schönsten Fotos in diesem Halbjahr

„Erkunde die Welt“ heißt der Blog von Michael – und er möchte wissen, welches meine schönsten Fotos in diesem Jahr bisher sind und gibt in seiner Blogparade die gewünschten Themen vor:

  • „ungewöhnlich“
  • „entspannt“
  • „fern“
  • „beleuchtet“
  • „alt“
  • „schönstes Foto“

Ungewöhnlich:

Diese zwei Fotos habe ich in Zypern gemacht: In einem kleinen Museum waren nicht nur die präparierten Tiere zu sehen, die in dieser Gegend wild leben, sondern auch diese beiden kleinen Ziegen. Eine mit zwei Körpern, die andere mit zwei Köpfen.


Entspannt:

Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich nicht auf Ski stellen würde, ganz egal, was passiert. Meine letzten Erfahrungen damit habe ich zwar als Kind gemacht, doch die waren nachhaltig genug, so dass ich sage: Nee. Nicht mein Ding. Dieser Skifahrer steht jedenfalls entspannt auf einem völlig verschneiten und vereisten Stein, ich hatte Mühe, einfach zu Fuß dort hochzukraxeln, er hatte genügend Muße, ein entspanntes Handyfoto von der Lage zu machen.

Skifahrer auf dem Ochsenkopf

Fern:

Anfang Mai waren wir in Moskau und St. Petersburg unterwegs. Während es in Moskau bereits frühlingshaft freundlich und warm war, herrschte im Norden noch der April: Regen, Schnee und Sonnenschein wechselten, oft in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Das Foto entstand, während wir mit dem Bus durch St.Petersburg unterwegs waren. Die Kirche wird hell von der Sonne beleuchtet, während dahinter schon wieder das nächste Unwetter droht.

Kirche in St. Petersburg.

Beleuchtet:

Im Januar war es eisig kalt. Trotzdem waren wir gerne unterwegs. Als die Sonne unterging, zauberte sie ein wunderschönes Farbenspiel im Schilf, das rund um den Weiher stand.

Abendsonne am Weiher.

Alt:

Auf der Reise von Moskau nach St. Petersburg machten wir in einem Museumsdorf Halt: Manche der Holzhäuser waren wie früher eingerichtet, in einigen handwerkten Menschen und boten Dinge zum Verkauf.

Das Museumsdorf Mandrogi.

Schönstes Foto:

Manche Schleusen, die das Schiff passierte, wirkten ein wenig wie Wohnhäuser, andere waren mit Figuren geschmückt. Auch wenn der Platz manchmal recht knapp bemessen schien, auch wenn das Schiff recht breit war, blieben immer noch zwei oder drei Handbreit Platz zwischen Bordwand und Schleusenkammer.

Kurz vor der Schleuse.

Verbunden mit: Michaels Blog „Erkunde die Welt“. 

Bis zum 18.7. sammelt er in seiner Blogparade allerschönste Bilder, wer mag, kann teilnehmen oder sich durch die vielen traumhaften Bilder der anderen Teilnehmer klicken.

In Görlitz unterwegs

Blick auf die polnische Partnerstadt von Görlitz: Zgorzelec.

Auf ihrem Blog erzählte die Katastrophenchronistin neulich von einer Reise in den Osten, in den Kommentaren wurde Görlitz erwähnt – und prompt fiel mir ein, dass ich dort schon war, mehrfach sogar.

Da es gelegentlich Vergnügen bereitet, in alten Fotos und Erinnerungen zu kramen, sie wieder herauszuholen, zu polieren und zu sehen, was eigentlich davon noch vorhanden ist, habe ich auf dem anderen Blog gleich alles festgehalten. Ja, vielleicht doch nicht alles, aber einen großen Teil davon. Bitte hier entlang, zur: Schreibreise.