Das Almosen und der Markt

Granada.

Gib‘ ihm ein Almosen, Frau, denn es gibt im Leben kein schlimmeres Unglück, als blind zu sein in Granada. Francisco Alarcón de Icaza

Seit ich gestern in der Alhambra war, kann ich diesem Ausspruch nur zustimmen. Er ist auf einer der Mauern dort verewigt – und in unserem kleinen Innenhof hängt ebenfalls ein Teller mit ebenjener Inschrift. Nach den sechs Stunden, die wir dort verbracht haben, kann ich sagen: Jo. Stimmt. Es gibt Dinge, die man im Original gesehen haben muss, um ihre Schönheit zu verstehen. Das gilt für Gemälde ebenso, wie für Bauwerke.

Da der Tag allerdings ziemlich anstrengend war, lassen wir es heute ruhiger angehen. Heute morgen war im Viertel Markt, jetzt liegt frischer Fisch im Kühlschrank, Obst und Gemüse auf dem Teller, wir werden noch einen Ausflug in die Kathedrale und das kleine Viertel drumherum machen, aber sonst nicht mehr viel.

Granada.

Fisch: Den da nehmen wir.

Granada.

Obst und Gemüse. Frisch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.