Tagebuchbloggen am 5. April

Wie jeden 5. des Monats ruft die freundliche Nachbarin Frau Brüllen zum gemeinsamen Tagebuchbloggen auf:

Da ich mitten in der Nacht munter wurde – und dann eine Weile gelesen habe – schlief ich heute morgen etwas länger. Das war auch nicht weiter schlimm, manche Texte sind da ganz geduldig. Da heute der erste Mittwoch im Monat war, fuhr ich am späten Vormittag nach Forchheim, parkte das Auto auf der Sportinsel und freute mich über die Spinnweben am Brückengeländer.

Spinnwebe mit Tautropfen im Morgenlicht.

In der Forchheimer Stadtbibliothek traf ich mich mit den anderen Mitgliedern des Literaturkreises. Wir lasen uns gegenseitig Texte vor und kommentierten diese.

Fenster der Stadtbibliothek. Die Buchstaben sieht man doch, oder?

Auf dem Rückweg zum Auto sah ich noch weitere Fenster:

Altes Fenster mit Schnörkelgitter.

Innen bunt verziertes Fenster. Was machen die Schneemänner dort?

Das Haus schläft wohl noch. Jedenfalls sieht es so aus, wenn die Jalousien heruntergezogen sind.

Glasbausteine.

Ein schiefes Fenster zwischen schrägen Balken.

Kaum war ich wieder Zuhause, tischte der Mitbewohner auf. Er hatte in meiner Abwesenheit für leckeres Essen gesorgt.

Der restliche Tag verlief echt unspektakulär: Ich habe Texte geschrieben. Gelegentlich kam die Katz vorbei und forderte ihre Streicheleinheiten. Das Brot, das ich gestern Abend angesetzt hatte, wurde ebenfalls fertig (das nächste Mal nehme ich etwas mehr Salz für den Teig). Da die Lieblingshausziege den restlichen Jogurt zu einem Mango-Smoothie verbastelt hat, habe ich neuen Jogurt angesetzt. Dieser muss nur bis morgen ganz erschütterungsfrei und ruhig auf dem Schrank stehen, bevor er in den Kühlschrank kommt und dort nachreifen kann.

Jetzt ist es fast Zeit fürs Abendbrot, ich werde allerdings noch weiter Texte schreiben.

Verbunden mit: Frau Brüllen

Verbunden mit: Mustermittwoch: Fenster

5 Gedanken zu „Tagebuchbloggen am 5. April

  1. Da habe ich wieder was angerichtet, die Leute gehen durch die Städte und gucken anderen Leuten in die Fenster… schöne Einblicke zeigst du! Und ich finde auch, Fenster sind die Augen eines Hauses, langsam mal aufwachen, jetzt aber! Liebe Grüße und herzlichen Musterdank
    Michaela

  2. Das halbschlafende Haus ist klasse! Die Assoziationen hab ich auch oft, wenn ich einem Haus ins Gesicht schaue. Schläft es oder ist es wach, dösig, verpeilt, manchmal schielen sie…lach. Grüße von Eva

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