Unter der Laterne #Rostparade

Die Lomonossov-Universität in Moskau.

Oben auf den Sperlingsbergen hatten wir eine fantastische Sicht auf Moskau und auf die Lomonossov-Universität, ein riesiges Gebäude, von dem es heißt, dass darin so viele Räume sind, dass ein Mensch sein ganzes Leben darin verbringen kann. 50.000 Räume sollen es sein, ob es stimmt, habe ich nicht nachgezählt. Im Gebäude selbst ist alles zu finden, was zum Leben nötig ist: Es gibt Studentenzimmer, Kantinen, Friseur, Post, Schuhreparatur und sogar ein Polizeirevier. Wer mag, braucht hier wochenlang nicht aus dem Haus zu gehen.

Laterne in Moskau

Die Laternen sehen aus, als stammten sie aus der gleichen Zeit wie das Uni-Gebäude. An ihnen hängen nicht nur unglaublich viele Drähte, sondern auch die Oberleitungen der Busse. Was so lange an der freien Luft herumsteht und dabei Wind und Wetter ausgesetzt ist, das muss doch irgendwo Rost angesetzt haben.

Der Laternensockel.

Der Sockel ist dick mit Farbe bestrichen. Da wurde wohl eine Schicht über die andere gelegt.

Laternenmast.

Ich gucke etwas weiter oben: Hier wurde geklotzt und gekleckert: Die Farbe ist so dick aufgetragen, dass sie Nasen bildet.

Rost auf dem Laternenmast.

Doch dem aufmerksamen Auge entgeht nichts: Hier ist Rost zu sehen. Hurra. Ab mit ihm, in die Tonari’sche Rostparade.

8 Gedanken zu „Unter der Laterne #Rostparade

  1. Da hat aber jemand mächtig aufgetragen…ich meine die Farbe. Ich weiß gar nicht, ob ich schon mal so dicke Farbschichten gesehen habe. Was für ein Wunder, dass es der Rost noch geschafft hat sich an die Oberfläche zu arbeiten. Tolle Entdeckung.

    Liebe Grüße
    Arti

  2. Mir gehts wie der vorigen Kommentatorin: Hab noch nie solch dicke Farnschichten gesehen 🙂 Da hast du aber ganz genau hingeschaut!

    Lieber Gruss
    Anne

  3. Viel hilft leider nicht immer viel. Vermutlich rostet es unter der dicken Farbschicht nun fröhlich (und unentdeckt) weiter.
    Schön gesehen und aufgenommen. Danke für diesen russischen Rost.

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