V wie Vogelbauer: #ABC der Technik

Vogelbauer

Altes Vogelbauer

Es sieht so wunderbar federleicht aus, wenn sich die Spatzen mit den Meisen vor dem Fenster ums Futter zanken. Die Meisen lassen sich – obwohl sie gleich groß sind – von den Spatzen verjagen, wagen sich dafür allerdings sogar bis aufs Fensterbrett. Doch sie sind frei, ganz im Gegenteil zu vielen anderen Vögeln.

Ist die Federleichtigkeit eingesperrt, hinter Gitter und Stäben untergebracht, dann braucht sie sich nicht mehr um das tägliche Futter zu sorgen, wir geben es ihr ja. Die Vögelein bekommen zu fressen und zu trinken, sie sollen dankbar sein, schließlich brauchen sie ihr Futter nicht mehr selbst zu suchen, sich nicht zu sorgen. Wir passen auf, dass kein Federchen gekrümmt wird.

Ob das dem Vogel so gefällt? Dabei stecken wir ja selbst auch im Käfig, die Stäbe sind nur nicht so sichtbar und heißen: Auto, Klamotten, Essen, Wohnung, Möbel, allerlei technisches Spielzeug und Statuskram. Dafür schuften wir, begeben uns täglich aufs Neue in die Tretmühle, auf das immer genügend Geld vorhanden sei, uns alles Glück zu kaufen.

Das ist mein kurzer Beitrag zu Juttas ABC der Technik, ich stecke nämlich selbst gerade in dem Käfig, der viel Arbeit heißt und kaum Luft für anderes lässt.

2 Gedanken zu „V wie Vogelbauer: #ABC der Technik

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