C wie Chaotisch: Magic Letters

logo_abiszNoch vor hundert Jahren dachten die Menschen, dass es ihnen gelingen würde, alles, was auf der Welt geschieht, in Formeln zu fassen und es somit zu ordnen. Man glaubte, dass alles berechenbar und regelmäßig sei. Doch es hat sich gezeigt, dass es weitaus chaotischer zugeht, als sich in Formeln fassen lässt, egal, wie kompliziert diese scheinen. Das beste Beispiel für chaotisches, unberechenbares Verhalten ist schon der Mensch, dessen Verhalten sich einfach nicht berechnen lässt.

Chaos hat seinen Ursprung im Griechischen: Hier bedeutet es „leerer Raum“, Platon bezeichnet diesen als ein „wüstes Durcheinander“. Die griechischen Philosophen versuchten, in dieses Chaos eine Ordnung, den Kosmos zu bringen: Die Vielfalt der Welt zu vereinheitlichen.

Da Chaos ein Zustand ohne Regeln und Muster ist, lässt sich dieser auch nicht mit einer Chaostheorie beschreiben. Diese sucht vielmehr im Chaos nach einer Ordnung und vor allen Dingen dort, wo sich die Ordnung in ein Chaos verwandelt.

Hier kommt jetzt der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ins Spiel: Dieser besagt, dass in einem geschlossenen System die Ordnung ab- und das Chaos zunimmt. Wenn ich mir das Zimmer der Lieblingshausziege angucke, so scheint das zu stimmen: Ich mache die Tür zu, und irgendwie wird es immer unordentlich, ohne dass sie dabei etwas macht. Sagt sie jedenfalls.

Und wie kommen jetzt die Bilder dazu? Das Teeniezimmer gibt es jedenfalls nicht zu sehen. Ich habe Bilder ausgewählt, in denen sich etwas nicht in der Ordnung befindet, in der es erwartbar wäre.

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Ein Pfahl mit Mütze

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Ein Esel aus Stein im Wald.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein zerbrochener Wegweiser, der den Weg nicht mehr weisen kann.

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Ein junger Baum, der keine Blätter mehr trägt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist mein Beitrag zu Paleicas Projekt: Magic Letters. 

11 Gedanken zu „C wie Chaotisch: Magic Letters

    • Ja, wenn man nicht mehr weiß, in welche Richtung man zu gehen hat.
      Was den Esel betrifft: Warum der im Wald stand, weiß ich nicht. Ich finde es manchmal sehr erstaunlich, was ich dort manchmal finden kann. 🙂
      liebe Grüße
      Sylvia

  1. Oh, da hat wohl jemand seinen Hut verloren? Das Bild könnte ich mir auch sehr gut als Color Key vorstellen. 😉

    Deine Erläuterungen zum Thema Chaos lesen sich sehr interessant und in diesem Moment habe ich wieder etwas dazu gelernt. Und der Esel da mitten im Wald gefällt mir auch. Wäre interessant zu wissen, wie er da hingekommen ist…

    Sei lieb gegrüßt von Kerstin

  2. Ja Chaos hat viele Seiten, wobei ich persönlich es eher mit einem wüsten Durcheinander interpretiere und nicht als leeren Raum. Aber auch, wenn etwas nicht so ganz ins Schema passt wird es als Chaos gesehen. Schöne Fotos hast Du dazu ausgesucht.

    LG Soni

  3. Das Chaos lässt sich wirklich nicht definieren und es gibt noch unzählige Beispiele, das man nicht alles in eine Formel packen kann – eigentlich das Leben selbst. Deine Umsetzung finde ich gelungen, vor allem der Wegweiser, der den Wanderer in die Irre führen kann.
    Beste Grüße
    Heike @Björklunda

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