Karneval – Zeit des Andersseins

Vor der Fastenzeit, der Buße, dem grauen, öden Alltag noch einmal so richtig auftrumpfen, feiern, das Oberste zuunterst kehren, alle Fünfe gerade sein lassen: Das ist Karneval.

Männer tragen Frauenkleidung, Anzugträger reißen sich dieselben herunter, Frauen bohren dicke Bretter sägen dicke Stämme. Seit einigen Jahren scheint mir, dass früher zu Karneval mehr Lametta war. Ob es daran liegt, dass ich inzwischen genug davon gesehen habe, oder daran, dass sowieso alles erlaubt ist, dass es dafür die närrischen Tage nicht mehr braucht, das weiß ich nicht.
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Das ist mein Beitrag zum black & white- Fotoprojekt bei Czoczo. Wer sich die anderen Bilder angucken möchte, klickt einfach auf das Logo:

9 Gedanken zu „Karneval – Zeit des Andersseins

  1. Hallo Sylvia !
    Tolle Beitrag …leider ich selbst bin ein Karnaval Muffel geworden 🙁
    Irgendwie hat mich das ganze nicht mehr gefallen , und freuhe mich wen die Zeit zu ende geht 😉

  2. Hallo Sylivia,
    ganz toll gelungen sind Deine 3 Fastnachtsfotos, trotz fehlender Farbe, die man ja in dieser Zeit immer betont. Ich staune, dass es in B&W so gut aussieht, vor allem das letzte Bild ist mein Favorit!
    Liebe Grüße
    moni

    • Dabei ist alles vorhanden, was ein gutes Foto braucht: Es gibt Spots im Vordergrund, Kontraste und Dunkelheit weiter hinten. 🙂 Und schon kann ich die Farbe rausnehmen und es wirkt immer noch.
      Viele Grüße, Jaelle

    • Es gibt sogar Festsäle, in denen es untersagt ist, mit Konfetti zu werfen. Sogar an Karneval. Und die Leute halten sich auch noch daran. DAS finde ich übrigens am Erstaunlichsten dabei. Wie brav sind wir doch geworden.

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