12 Bilder vom 12. August

Sieben Jahre, sagt der Mitbewohner, der eher ein Faible für Zahlen hat und bei entgegenkommenden Autos das Nummernschild und nicht den Fahrer registriert. Vor sieben Jahren haben wir uns in echt kennengelernt. Wie die Geschichte vorher so ablief, nun, wer es noch nicht weiß, kann das hier (link) nachlesen.

Auf dem Weg von Hessen nach Franken geht es ein kleines Stück durch Thüringen

Vor sechs Jahren bin ich dann nach Franken gezogen, schließlich hatte der Mitbewohner versprochen, dass er mir seine Heimat ausführlich zeigt. Dass er davon dann vieles selbst noch nicht kannte, nun, da ging es ihm wie vielen anderen gebürtigen Franken. Inzwischen haben wir schon ziemlich viel erlebt und besichtigt, es bleibt jedoch immer noch vieles, was wir hier gerne sehen wollen.

Damals, also vor sechs Jahren, da hätte ich den Fettnäpfchenführer Bayern von Nadine Luck gut brauchen können. Das fing schon bei der Uhrzeit an: Während ich zu denjenigen gehöre, für die Viertel vor sechs oder Viertel nach sieben eine eindeutige Angabe ist, bevorzugte der Mitbewohner das hier gerne genutzte dreiviertel fünf, das dann selbstverständlich nicht 17 Uhr 45 ist, sondern viertel vor fünf. Zum Glück haben wir uns nicht oft verpasst, sondern waren eher gemeinsam unterwegs. Dass südlich der Mainlinie die Franken nicht als Bayern bezeichnet werden wollen, nun, das war mir bisher völlig entgangen.

Nadine Luck: „Der Fettnäpfchenführer Bayern: Die Mass aller Dinge“

Vielleicht lag es auch daran, dass ich bisher hier nur Urlaub gemacht habe, ich meine, da geht es um Erholung und nicht um Integration. Dass die Menschen hier lustige Namen füreinander haben, war mir schnell klar: Möchte ich, dass der Mitbewohner etwas macht, nenne ich ihn einfach: „Machma“, und wenn er mich auf etwas hinweist, sagt er. „Desdo“ zu mir. Selbstverständlich sind die Fettnäpfchen im Land der Franken und Bayern durchaus dicht gesät, passe ich nicht auf, tappe ich prompt hinein. Aber das macht nichts, dafür gibt es eine große Dose „Fett-Weg“, dem Zaubermittel für Fettfleckenentfernung. Im „Fettnäpfchenführer Bayern – Die Mass aller Dinge“ lässt der westdeutsche Jochen aus Wuppertal kaum eines der bereitwillig parat stehenden Fettnäpfchen aus. Anhand der Geschichte von Jochen und seiner Magdalena aus Niederbayern erklärt Nadine Luck sämtliche Fallen, die einem potentiellen Neubayern so begegnen können. Das Buch liest sich süffig, ganz wie ein Prosecco am lauen Nachmittag. Vergnügtes Kichern inbegriffen.

Mitten in Bamberg soll es Gärten geben. Wir suchen noch.

Weil die Lieblingshausziege demnächst in ihre eigenen vier Wände zieht, kramt sie alles zusammen, was sie so brauchen kann. Daher beeile ich mich, schreibe einen Text fertig und wir fahren nach Bamberg. Die in der Innenstadt befindlichen Gärtnereien und Gärten sind ebenfalls Teil des Weltkulturerbes, allerdings weitaus weniger bekannt als die Altstadt mit dem Dom. Das ist auch kein Wunder.

Hinter den großen Toren liegen die Gärten. Sagt der Mitbewohner.

Noch so ein hübsches Haus, auch mit großem Tor.

Obwohl der Mitbewohner einst in Bamberg studiert hat und prinzipiell weiß, wo die Gärtnerstadt liegt, laufen wir nur durch Straßen und suchen einen nicht vorhandenen Eingang. Sicher, es wird ihn geben, nur vor uns hat er sich gut versteckt. Da Montag ist, hat das zugehörige Museum ohnehin geschlossen. Ob in den Reihen Knoblauch oder Zwiebeln stehen, können wir aus der Entfernung ohnehin nicht sehen.

Das Rad ist ordentlich eingewachsen.

Sieht zwar grün aus, endet jedoch wieder am Zaun.

Auf der Fassade ist ein Gewächs aufgemalt. Das kann es ebenfalls nicht sein.

Einen Blick können wir erhaschen, über den Zaun hinweg. Dabei soll sogar ein Rundweg durch die Gärten führen, bis zu einem Aussichtsturm.

Heute ist jedoch die weitere Suche aussichtslos, wir können uns noch nicht einmal entscheiden, ob hier Zwiebel oder Knoblauch wächst.

Gucke da, in Bamberg hats Gondoliere. DAS wäre ja auch noch was…

Dafür war in der Gemüsekiste eine große Gemüsezwiebel, gerade richtig für eine leichte Zwiebelsuppe. Die gibt es gleich – und das waren damit meine zwölf Bilder vom 12. August. Wer mehr davon sehen möchte, bitte sehr, hier entlang: Bei Draußen nur Kännchen gibt noch viele weitere Sammlungen.

Gemüsezwiebel mit mehr als zehn Zentimeter Durchmesser.

 

 

Samstag wird gebadet #Alltag

Wer erinnert sich eigentlich noch daran, dass auch der Samstag ein Schultag war? Zwar mit maximal vier Stunden deutlich kürzer als die Schultage von Montag bis Freitag, aber trotzdem fand in der Schule ganz normaler Unterricht statt.

Daher mussten auch meine Eltern – sie waren beide Lehrer – arbeiten. Mittags kamen wir alle nach Hause, und, weil schließlich Samstag war, gab es in der Schule kein Essen. Daher war Samstag Suppentag. Weiße Bohnen oder gelbe Erbsen wurden bereits am Freitag eingeweicht und kamen tagsdrauf mit Kartoffeln, Karotten und dem, was der Vater so im Kühlschrank fand, in einen Topf. Nunja, die Suppe traf selten meinen Geschmack, aber das war damals halt so.

War das Essen verputzt, wurde geputzt. In der Küche reckten die Stühle ihre Beinde nach oben, ließen sich von diesen die Flusen pflücken. Es wurde gefegt, gewischt und – war der Fußboden trocken – alles gebohnert und anschließend auf Hochglanz poliert. Der dafür genutzte Bohnerbesen war ein schweres Stück Metall mit Borsten untendran, ein Kugelgelenk verband Besen mit Stiel. Das typische Klackern verriet bei jedem Schwung, ob die Arbeit emsig verrichtet wurde. Waren die Pausen zu lang, schaute die Mutter misstrauisch ums Eck. Trödeln galt nicht. Bohnerte sie selbst, stellte sich manchmal mein kleiner Bruder als zusätzliches Gewicht auf den Bohnerbesen und ließ sich schieben, hin und her, klackediklack.

Bad putzen, Staub wischen, Straße fegen. Damals war alles auch Kinderarbeit, sprich: Mithilfe gefragt. Jedenfalls von mir und solange ich bei den Eltern gewohnt habe. Meine kleineren Brüder haben dagegen ihre jeweils eigenen Strategien entwickelt, der doch recht ungeliebten Hausarbeit zu entkommen. Bis heute. Aber darüber wird nicht geplauscht, jedenfalls nicht öffentlich.

Doch irgendwann war jeder Samstagsputz erledigt und der Vater schürte den Badeofen an, ein großes Trumm mit Wasserkessel oben und einer Feuerstelle darunter. War das Wasser im Kessel heiß, konnte der erste von uns baden. In diesem Fall habe ich meine Stellung als Älteste gnadenlos ausgenutzt. Wer von meinen Brüdern nach mir baden wollte, musste entweder warten, bis die nächste Kesselfüllung heiß war oder sich in mein bereits gebrauchtes Badewasser setzen.

Eine Badewanne, wie sie bei meiner Oma im Badezimmer stand. Heute mit Blumen bepflanzt.

Eine Badewanne, wie sie bei meiner Oma im Badezimmer stand. Heute mit Blumen bepflanzt.

Samstag wurde gebadet. Das konnte dauern: Ich erinnere mich daran, dass ich es mir als Jugendliche in der Badewanne durchaus kommod eingerichtet habe, mit Kofferradio und Buch. Kühlte das Wasser ab, ließ ich heißes nachlaufen. Brüderlein konnte warten. Der Samstag war ein Tag, der einfach nie enden wollte, der alle Möglichkeiten barg und nichts erwartete. Irgendwann landeten wir meistens alle vor dem Fernseher, oft hatte ich dabei gleichzeitig ein Buch in der Hand. Manchmal ging der Vater dann an den Schrank, spendierte etwas zum Naschen, stellte Getränke parat. Wir saßen in Schlafanzug und Bademantel, es kam irgendwas im Fernsehen, so belanglos, dass ich mich heute nicht mehr daran erinnern kann.

Waren wir Kinder mit Baden fertig, blieb das Wasser in der Wanne. Mindestens bis zum Ende meiner Grundschulzeit schöpfte dann die Mutter das noch warme Wasser in die Bottichwaschmaschine und nutzte es zum Wäschewaschen. Während bei uns eine völlig normale Wanne im Bad stand, eine weiß-emaillierte, hatte Oma eine Wanne aus Zink, mit abgerundetem Ende für den Kopf und zum Anlehnen, nach unten hin schmaler werdend. Füße brauchen schließlich weniger Platz.

Jetzt, im Nachdenken über diese längst vergangene Zeit, fällt mir auf, wie ruhig sie heute erscheint. Damals hat niemand hinterfragt, ob Hausputz oder Badetag wirklich am Samstag sein müssen oder nicht, das war halt so, das haben wir immer so gemacht, das wird so bleiben – doch so blieb es nicht, auch nicht bis in alle Ewigkeit. Irgendwann gab es eine Dusche, irgendwann war nur noch von Montag bis Freitag Schule, irgendwann zog ich aus und weg und habe die Eltern nur noch gelegentlich besucht.

Dass Samstags gebadet wurde, hieß übrigens nicht, dass wir den Rest der Woche dreckig ins Bett gingen. Wochentags kamen die Waschlappen am Waschbecken zum Einsatz. Haare wurden allerdings nur einmal wöchentlich gewaschen. Das hat gereicht.

Verbunden mit: Cafe Weltenall und dem Alltagsprojekt.

Verbunden mit: Andrea Karminrot und dem Samstagsplausch.

Tagebuchbloggen am 5. August

Jeden Monatsfünften versammelt sich die Gemeinschaft der Tagebuchblogger bei Frau Brüllen und erzählt, was sie den ganzen Tag über so getrieben hat. Das ganze hat auch eine Abkürzung: WMDEDGT, was nichts anderes heißt als: Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Nun denn:

Heute ging der Tag schneller vorbei, als ich irgendwie hinterhergucken konnte. Nach dem obligatorischen Kaffee, Müsli, Katzenkraulen habe ich einen Einstieg in einen Text über die Passionsspiele in Erl gewagt. Bis jetzt finde ich ihn ja halbwegs gelungen, mal sehen, was ich morgen darüber denke. Das ist nämlich gar nicht so einfach, ich meine, das Stück ist bekannt, ebenso wie der Ausgang desselben. Damals als magischen Schutz vor der Pest verstanden, führen die Erler ihre Passionsspiele bis heute auf, nicht jedes Jahr, aber immerhin regelmäßig, bis heute.

Die Passion endet immer gleich. Trotzdem besuchen erstaunlich viele Menschen die Passionsspiele in Erl.

Gegen Mittag hatten wir dann eine Verabredung, fuhren gemeinsam zu viert nach Bamberg, speisten beim Italiener, tranken noch einen Kaffee in Sichtweite des Rathauses, unterhielten uns, genossen den Tag, bis sich der Mitbewohner daran erinnerte, dass er noch einen Termin in Fürth hatte und jetzt endlich losfahren müsse. Gut.

Wieder zuhause, sah ich den Katzen beim Schlafen zu, kraulte hinter ihren Ohren und kramte mein Malzeug zusammen. Morgen hat jemand Geburtstag, und da brauchte ich noch eine Geburtstagskarte. Was ich verschenke? Das, was es heutzutage so selten gibt: Zeit. Mal sehen, ob das Geschenk jemals eingelöst wird. Nein, ich spekuliere nicht darauf, ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ich meine Zeit verschenke und diese auch angenommen wird, aber in diesem Fall weiß ich es nicht. Sicher, ich könnte auch etwas kaufen, Schmuck, Parfüm, irgendwelches Schnickeldi. Aber all das wären Dinge, Zeug, das ich kaufen würde und bei dem ich das Gefühl hätte, dass ich mich einfach freikaufen würde.

Sonst? Ja, sonst ist heute eigentlich nichts passiert. Wir haben zu viert eine schöne Zeit verbracht, gut gegessen, gut miteinander geredet, das ist doch schon was. Das machen wir manchmal viel zu selten. Die schnellen Antworten auf WhatsApp oder anderswo suggerieren eine Nähe, die oft nur eine scheinbare Nähe ist. Für eine echte Nähe brauche ich Zeit. Manchmal auch eine ganze Menge Zeit.

Verbunden mit: Frau Brüllen und dem WMDEDGT.

Die erste Eisenbahn #Rostparade

1835, also vor gut 184 Jahren, fuhr die erste Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth. Sechs Kilometer weit ging die Reise auf gerade verlegten Schienen, da die kleine Bahn noch keine Kurven fahren konnte. Heute tobt der Verkehr am damals noch kleinen Bahnhof, der nicht etwa dort war, wo er heute liegt, sondern am Plärrer, einem großen Platz. Unten in der U-Bahn erinnern die Wandfliesen an die Geschichte der Eisenbahn. Das Denkmal auf der Strecke war mehrfach im Weg und wurde immer wieder an anderer Stelle errichtet, bis es heute direkt über der U-Bahn-Linie seinen – vielleicht – endgültigen Platz fand.

Neulich blieb uns nach einem Besuch im Germanischen Nationalmuseum noch genügend Zeit für ein: Ach, lass uns doch mal die Strecke zwischen Nürnberg und Fürth laufen, genau die Strecke, die damals die kleine Eisenbahn fuhr. Heute verläuft die Straße dort immer noch schnurgerade, auch wenn hier längst keine Schienen mehr liegen, sondern vierspuriger Verkehr auf Asphalt unterwegs ist.

An einer Stelle wird die Straße von einer neuen Eisenbahnbrücke überquert, auf der noch sämtliche Notizen der letzten Renovierung vermerkt sind.

Der Blick unter dieselbe zeigt: Irgendwie hat alles gut gehalten. Es ist kaum Rost zu sehen.

Verbunden mit: Der Rostparade bei cubusregio.

Mit dem VGN nachhaltig unterwegs

Heute ist der Tag, an dem wir die jährlichen Erträge der Erde bereits vernascht haben. Morgen ist auch noch ein Tag? Ja, und?

Wollten die Menschen in früheren Zeiten im Frühjahr Saatgut in die Erde bringen, mussten sie genügend davon aufheben: So entstand der Ursprung von Kultur. Es wurde nicht nur gesammelt, was gerade am Wegrand verfügbar war, sondern so viel gesät und geerntet, dass es über den Winter hinweg bis zur nächsten Aussaat reichte. Fiel die Ernte mager aus, gab es nicht genügend zum Essen und manchmal auch nicht genügend Saatgetreide. Seit jedoch die Erträge der ganzen Welt auf unserem Teller landen, fällt es uns nicht mehr auf, dass die Erde überhaupt nicht so viel produzieren kann, wie wir verbrauchen. Die Regale im Supermarkt sind ja voll. Allerdings lässt unser Überfluss anderswo Menschen hungern: Damit genügend Kartoffelchips in den Regalen stehen, kaufen die Produzenten die Ernte dort auf, wo es Kartoffeln gibt. Ohne Rücksicht darauf, dass Kartoffeln dort dann teurer und womöglich für die dort lebenden Menschen unbezahlbar werden.

Was hat das nun mit dem VGN zu tun, dem Verkehrsverbund im Großraum Nürnberg?

Auf den ersten Blick nichts. Auf den zweiten Blick allerdings eine Menge. Ich kann nämlich den Zug oder Bus benutzen, damit mein Auto stehen lassen und trotzdem mit dem Rad oder zu Fuß die Region rund um Nürnberg entdecken.

Ist der Bahnhof barrierefrei mit Aufzug ausgestattet, brauche ich das Rad nicht via Treppe auf den Bahnsteig zu bugsieren. Das ist praktisch, allerdings noch nicht überall verfügbar. In Forchheim steige ich also in den Regionalzug nach Nürnberg, weil ich mich dort mit anderen Radfahrern, Tour-Guide Nora Beyer und Uli Büscher vom VGN treffen will. Da wir jedoch von Fürth aus unsere Tour auf dem Hohenzollernradweg starten, geht es mit der S-Bahn drei Stationen zurück.

In Fürth wartet Joanna Bacik vom Regionalmanagement des Landkreises Fürth und stellt den Erlebnisradweg Hohenzollern vor. Dieser verbindet einzelne Stationen des Fürstengeschlechtes und reicht von Nürnberg bis nach Ansbach. Als die Hohenzollern im 12. Jahrhundert als Burggrafen und damit Burgverwalter auf die Kaiserburg kamen, nutzten sie eifrig die Nähe zu ihren jeweiligen Chefs, stärkten ihre Macht durch familiäre Beziehungen und waren damit erfolgreich, jedenfalls so lange, bis Wilhelm II. am 28. November 1918 als deutscher Kaiser abdanken musste.

Mit der speziell für den Erlebnisradweg entwickelten App lassen sich insgesamt elf Stationen virtuell zum Leben erwecken. Der Silber und Schwarz geviertelte Schild der Hohenzollern zeigt somit nicht nur Richtung und Weg, sondern auch die Stationen, an denen per App und Handy Geschichte lebendig werden kann.

Mit App, Tablet oder Smartphone wird am Erlebnisradweg Hohenzollern Geschichte virtuell lebendig.

Da am Dreiherrschaftsbrunnen in Fürth für den QR-Code der App kein Platz war, ist sie am zehn Meter entfernten Brezenhäuschen angebracht.

Irgendwann ist jedoch genug erklärt, und wir fahren mit dem Rad nur ein kurzes Stück noch durch die Stadt via Veitsbronn bis Langenzenn. Vor dem ehemaligen Kloster ist ebenfalls ein QR-Code zu finden.

vor dem Kloster in Langenzenn gibt es wieder einen QR-Code

Die Strecke ist relativ eben und lässt sich – bis auf den letzten Anstieg kurz vor der Cadolzburg – ganz leicht mit dem Rad fahren. Dass es an diesem Tag heiß ist – geschenkt. In Cadolzburg ist jedenfalls Endstation. Allerdings nicht ohne Burgbesichtigung mit Führung durch den Museumspädagogen Max Keck.

Virtuelle Realität in der Cadolzburg

Da ich zur Neueröffnung der Cadolzburg schon einmal an einer wirklich sehr informativen Führung teilgenommen habe, verlinke ich diese hier einfach. Bitte sehr, hier entlang: Herrschaftszeiten in Cadolzburg.

Die Burg brannte kurz vor Kriegsende aus. Ein Teil bleibt deswegen zur Erinnerung so stehen.

Die Tour zur Cadolzburg ist übrigens eine der acht Touren, die der VGN-Bahnsommer in diesem Jahr bietet und die alle zu attraktiven und nicht ganz so bekannten Zielen in Franken und der Oberpfalz führen.

Ich nahm an der Tour auf Einladung des VGN und Regionalmanagement des Landkreises Fürth teil, fand jedoch dieses Teilstück des Radweges interessant genug, um mir demnächst die gesamten 95 Kilometer vorzunehmen.

„Der Schatten des Fotografen“ von Helmut Lethen

Heute morgen wollte ich den Blogbeitrag von Juna Grossmann: „Mit den Augen der Täter“ kommentieren, aber es ging nicht. Weil die Technik nicht wollte, weil das Internet etwas dagegen hatte, weil, ja, keine Ahnung, warum. Es hat eben nicht funktioniert, wie manches nicht funktioniert, das mit Computern zu tun hat und ich mich so an diesen Error Nummer-irgendwie gewöhnt habe, dass es mich eben nicht wundert, wenn nicht alles funktioniert.

Der Beitrag erinnerte mich nämlich an ein Buch, das seit einiger Zeit bei mir im Regal steht, bereits gelesen wurde und das ich schon immer hier vorstellen wollte. „Der Schatten des Fotografen“ von Helmut Lethen erschien 2014 bei Rowohlt und bekam im gleichen Jahr den Preis der Leipziger Buchmesse. In einer Art Vorwort beschreibt Lethen seinen Weg in die Wirklichkeit der Medien und erzählt, dass Bilder wesentlich länger im Gedächtnis bleiben als, beispielsweise, der Schmerz eines Foxterrierbisses. Den eigentlichen Auftakt bildet jedoch eine Szene, in der sich Marina Abramovic und Ulay nackt im Eingang der Galleria Communale d’Arte Moderna in Bologna gegenüberstehen. Die Besucher müssen sich zwischen beiden hindurchzwängeln. Innen zeigen zwei Bildschirme, wie die Passanten ein- und wieder auftauchen. Erst diese „rufen ins Bewusstsein, dass man etwas verpasst hat“.

Helmut Lethen: „Der Schatten des Fotografen“

Zunächst ist eine Photographie eine Lichtmalerei: Wird ein Körper auf dem Film abgebildet, befand er sich auch real vor der Kamera und wurde – wenigstens im Zeitalter der analogen Fotografie – chemisch gespeichert. Doch oft offenbart sich das Bild erst aus dem Kontext, der Beschreibung: Auf dem Umschlag ist eine Frau abgebildet, sie wendet dem Betrachter den Rücken zu, geht durch Wasser zum Ufer, den Rock etwas geschürzt, vielleicht soll er nicht nass werden. Die Rückseite des Fotos vermerkt „Die Minenprobe. Vom Donez zum Don 1942“. Mit dieser Beschreibung wandelt sich das scheinbare Idyll und wird damit zum Beweis einer gelebten Unmenschlichkeit, die lebendige Menschen als Minensuchgerät einsetzten und deren möglichen Tod billigend in Kauf nahmen.

Lethen sucht eine Realität, die sich hinter den Bildern verbirgt und schildert in vielen Beispielen seine darin vermuteten Zusammenhänge. Er erkennt, dass ein Bild eben nicht tausend Worte ersetzen, sondern oft noch nicht einmal für sich selbst sprechen kann. Sollen Bilder als historische Beweise dienen, braucht es das Wissen um die Zusammenhänge ihrer Entstehung. Damit spricht er den Fotografien das reale Abbild der Wirklichkeit ab. Sie sind – seiner Ansicht nach – der Absicht des Fotografen geschuldet, der seinen Fotoapparat nach den Regeln der Kunst und der Komposition bedient.

Ich fand es faszinierend, wie präzise Lethen Bilder analysiert und kritisiert. Er beschreibt, verweist und schult ganz nebenbei das Sehen selbst. Er untersucht die Bilder nicht systematisch, sondern eher biografisch, anhand seiner eigenen Erinnerungen und mäandert dabei durch viele Jahre bundesrepublikanische Bildgeschichte. Und er lädt ein, ihn auf seinen Gedanken zu begleiten und selbst zu denken.

Helmut Lethen: „Der Schatten des Fotografen“, erschienen 2014 bei Rowohlt
als E-Book für 9,99 Euro, als Hardcover für 19,85 Euro.

Samstagsplausch

Während der Regen heute ein leises Lied auf die Fenster getröpfelt hat, habe ich gebügelt. Ja, gebügelt. Ich finde bügeln nicht nur meditativ, sondern es eignet sich ausgezeichnet zum nachdenken.

Und da gab es so einiges:

Ganz egal ob der Ausstoß von Kohlendioxid nun besteuert oder qua Emissionshandel anderweitig teurer werden soll und ganz egal, ob die Regierung nun versichert, dass niemand unnötig und überhaupt dadurch belastet werden soll. Ganz gleich, wie hoch in den vergangenen Jahren der Benzinpreis gestiegen ist – fahren deswegen weniger mit unseren Autos? Werden statt dessen die (nicht mit Strom betriebenen) Fahrräder oder gar die eigenen Füße zur Fortbewegung genutzt? Statt dessen sollen jetzt E-Scooter kurze Entfernungen überbrücken, auf dass ja niemand mehr laufen muss.

Einkaufen: Steht der Einkaufsmarkt weit vor dem Ort, brauche ich das Auto. Logisch. Dafür gehe ich aber nicht mehr täglich hin, sondern wöchentlich. Ich kaufe mehr, schließlich soll es ja die Woche über reichen, und ich brauche mehr Platz im Kühlschrank, also wieder mehr Strom. Es ist wie eine Spirale, die sich stets höher dreht.

Kochen: Wer kochen lernt, braucht Zeit und Geduld. So ganz einfach ist es nicht, auch wenn sich manche Rezepte einfach lesen. Ich weiß noch genau, wie lange ich geübt habe, bis ich die Pfannekuchen unfallfrei und am Stück aus der Pfanne holen konnte. Bis dahin war es eher eine Art „Rupfkuchen“, oder, wie die älteste Lieblingshausziege sagte, Mama, lass mal, ich esse die Eierkuchen lieber bei Oma. Wer schon einmal auf der Hausfrauenmesse zusehen konnte, wie virtuos dort Küchen- und andere Geräte gehandhabt werden, ahnt sicher, dass diese nicht immer das Leben leichter, sondern nur die Schränke voller machen. Oft reicht es aus, Dinge lange genug zu üben: Ich weiß noch, wie ich meine Uroma bewundert habe, wenn sie mit einem einzigen Schnitt die dann geringelte Schale vom Apfel oder der Kartoffel geschält hat. DAS wollte ich auch hinkriegen. Inzwischen ist es mir nicht mehr so wichtig, aber ich nehme bis heute lieber ein kleines Messer zum Kartoffelschälen als einen für mich unbequemeren Sparschäler. Auf einer guten Reibe sind Kartoffeln und Möhren bereits fertig gerieben, wenn ich anderenfalls erst die Küchenmaschine aufgebaut hätte. Und damit wären die Einzelteile der Maschine nach der Arbeit noch nicht einmal sauber.

Abgestürzt. Wenn alles so weiter geht, wird das wohl irgendwann passieren.

Jedenfalls haben wir einen alten Gefrierschrank im Keller ausgeräumt und ausgeschaltet. Da der Mitbewohner neugierig war, hat er nachgemessen: Die Stromrechnung dürfte allein damit bereits fünf Euro monatlich geringer ausfallen.

Vielleicht sollte jeder ein bestimmtes Kontingent an Energie bekommen. Das kann er nach Herzenslust und -laune für Strom, Benzin und auch für Flüge oder Kreuzfahrten nutzen. Wenns nicht reicht, nun, dann kann er ja gucken, ob er jemandem, der weniger braucht, etwas abkaufen kann. Andernfalls, nun, dann ist eben noch Monat übrig.

Nein, die Energiewende ist nichts, was ich im eigenen Haushalt irgendwie hinkriegen könnte, auch dann nicht, wenn noch zehn andere Menschen mitmachen. Da brauchen wir deutlich mehr Menschen, die mitmachen. Bis es die Politiker endlich begreifen.

Statt dessen ist die rechte Spur auf den Autobahnen dicht von Lastkraftwagen besetzt. Es ist ja billiger, Milch aus Berchtesgaden nach Bayreuth in die Molkerei zu fahren, als gleich in Oberbayern in Flaschen zu füllen. Es ist auch billiger, Einzelteile für jeden Arbeitsschritt in ein anderes Unternehmen zu fahren, statt alles an einem Ort zu fertigen. Das kostet ja nur Sprit, verursacht Stau und zerstört die Fahrbahnen. Daran kann ich nichts ändern, die Politiker jedoch wohl.

Verbunden mit: Andrea Karminrot und ihrem Samstagsplausch. Auch wenn er heute wenig vergnüglich ausfiel.

 

12 Bilder vom 12. Juli

Wie jeden 12. des Monats gibt es auf Wunsch von Caro zwölf Bilder vom Tag: Heute war ich nicht unterwegs, sondern in Küche und Bad beschäftigt. Allerdings nur dann, wenn ich nicht gerade telefonieren, mailen, schreiben und nachdenken musste.

angenagtes Zyperngras.

Nach dem Kaffee war jedenfalls erst einmal der Herd fällig. Zwischen den Flaschen mit Öl und Essig steht Zyperngras, hübsch eingebaut, damit die Katzen nicht so viel daran knabbern. Leider hat es doch nicht so viel genutzt. Fast alle Blätter sind ab- oder wenigstens angefressen. Ich auch.

Ein Weckglas als Aquarium. Für Schnecken.

Den Schnecken im Aquarium gönne ich mal ein bisschen frisches Wasser und eine kleine Gurkenscheibe. Es ist zwar auf dem Foto nicht zu sehen, aber die Schnecken sind ganz schön schnell, wenn es was zu futtern gibt.

altes Küchenhängeschränkchen.

Unten auf der Terrasse steht das kleine Küchenhängeschränkchen, das von meiner Oma stammt und jetzt von der Lieblingshausziege aufpoliert wird. Echtes Flair aus den fünfziger Jahren: Es hat nicht nur Schiebetüren, sondern ist unten etwas weniger tief als oben. So bleibt der Kopf auch in einer engen Küche ohne Beule.

Echinacea mit Besuch.

Weil ich schon einmal unten bin, freue ich mich über den Besuch in der Echinacea-Staude. Ich soll aufpassen, ruft der Mitbewohner von oben, während er am Fenster steht und den Rahmen streicht, damit dieser noch weitere fünfzig Jahre halten kann.

Der Fensterrahmen wird gestrichen.

Neulich saßen Wespen in den Rosen, warnt er mich. Tatsächlich. Da lasse ich die Rose lieber dort, wo sie jetzt ist.

Rose mit Bewohner.

Innen wartet ein Päckchen auf mich, mit lauter kleinen Wasserbällen. Die brauche ich für meine Pekip-Gruppen in Nürnberg, weil das die einzigen Wasserbälle sind, die ohne Phtalat zu kriegen sind.

Kleine Wasserbälle

Hach. Der Mitbewohner kruschelt immer noch in der Küche und bastelt, aber was er kocht, wird wohl erst später fertig. Ich habe jetzt Hunger und lasse mich spontan von Ichlebejetzt! zu einem Pfannkuchenfreitag inspirieren. Erdbeermarmelade ist auch noch da.

Für Pfannkuchen sind alle Zutaten immer im Haus.

Draußen fängt es an zu regnen und wird immer dunkler. Da! Ein Blitz! Ein Gewitter! Aber wozu haben wir schließlich eine Gewitterkerze. Ich zünde sie an – und das Unwetter zieht vorbei.

Gewitterkerzen sind immer schwarz. Diese ist aus Walldürn.

Die Katze interessiert das nicht. Sie liegt auf dem Schränkchen und schläft. War was?

Die Katze wacht nicht, sie schläft.

Noch ein bisschen Badputz. In die Seifenschale kommt eine frische Seife, die letzte, die wir vor zwei Jahren aus Russland mitgebracht haben.

echt russische Seife.

Den zerbrochenen Kamm lege ich zurück in die Schublade. Das eingeprägte „handgesägt“ auf ihm hat mich schon immer interessiert. Vielleicht mache ich mich mal auf die Suche danach, wie so ein Kamm „handgesägt“ wird.

zerbrochener Kamm

Jetzt ist Schluss mit Putzen: Aus der Küche duftet es und der Mitbewohner ruft zum Essen. Was es gibt? Schaut einfach bei den Fränkischen Tapas nach.

Ideen wachsen wie Blumen

Raunen weise Frauen in Träumen, können nächtens seltsame Dinge geschehen:
Manchmal raunen sie, es sei nicht genug. Es ist nie genug. Ich hätte die Prüfungen nicht bestanden.
Aber wann ist es Zeit, wann ist es genug?
Nachts funkeln die Sterne und glitzern auch dann kalt, wenn es unten so warm ist, dass ich nicht schlafen kann. Sie sind unerreichbar, egal wie hoch ich mich recke. Mir reicht das Laken, doch die Katze will kuscheln und schmiegt sich mit ihrem dichten Fell an meinen Rücken.
Beginnt ein neues Jahr, halten die Menschen inne, zählen nach, denken, entwerfen Pläne und sortieren ihre Möglichkeiten. Ist alles da? Ob es reicht? Kaum drei Wochen später ist alles vergessen, alles geht seinen gewohnten Gang.
Doch manchmal kommt später ein Stups, ein Anstoß, etwas, das aufhorchen lässt, mich aus dem gewohnten Allerlei reißt.
Der Blogpost von Ich lebe jetzt! war im Februar ein solcher Anstoß: Tschüß, denkst. 
Jetzt ist Sommer.
Wir haben den Boden bereitet, alles Unkraut gezupft und Ideen gesät. Inzwischen keimen die ersten Ideen wie kleine Pflänzchen.
Seid neugierig. Bleibt neugierig. Ich verrate bald mehr davon. 

Für Martha

Du bist — ein Mädchen.

Weil du ein Mädchen bist, sollst du leise sein,
anschmiegsam und lieb, die weiße Strumpfhose nicht mit Grasflecken bekleckern und,
liebe Mädchen hört man nicht.
Hör nicht darauf.
Sei zickig, fordernd und laut,
du hast die gleichen Rechte wie dein Bruder,
der seine Zwistigkeiten mit einem Schlag klären kann.
Verzichte nicht – aus Nettigkeit und
weil dir der Frieden, die Liebe und das: hoffentlich-mögen-mich-alle
wichtiger ist als
das zu bekommen, was dir zusteht.

Leider lernen viele Mädchen, dass sie nur dann beachtet werden,
wenn sie den niedlichen Augenaufschlag meistern.
Sie werden belohnt, wenn sie aufgeben, klein bleiben und
die Großen machen lassen.

Vielleicht schaffst du es, kein Mädchen zu werden, für das gezupfte Brauen, lackierte Fingernägel und geschminkte Augen eine größere Rolle als Infinitesimalrechnung oder Kosten-Nutzen-Relationen spielen: „Wer seinen Doktor im dritten Semester noch nicht hat, muss ihn selber machen“, hieß es an der Uni.

Mädchen gelten selbst dann als zickig, wenn sie Tornado fliegen und mit dem G36 in Afghanistan schießen.

Google weiß Bescheid und ergänzt:
Du Mädchen… bist einfach peinlich.
Warum sind Mädchen so… zickig.

Mädchen haben: Wutanfälle, Frauen sprechen an, was sie stört.
Mädchen wollen Prinzessin sein.
Mädchen ist ihr Aussehen wichtig.
Mädchen wissen, dass sie von Männern finanziert werden. Erst vom Vater – später vom Mann.
Mädchen sind Konkurrentinnen.
Mädchen sind stolz darauf, nichts zu können.
Mädchen wollen Aufmerksamkeit und Bewunderung.

Doch, alles Mädchen. Auch wenns auf den ersten Blick anders aussieht.

Ja, Mädchen sind anstrengend. Das sagen sogar andere Mädchen.

Wann wird eigentlich ein Mädchen zur Frau? Wann wird sie erwachsen und – ernst genommen?
Wenn sie ihren Mädchennamen ablegt?
Weil es sich so gehört, wählen die meisten Frauen immer noch: Den Nachnamen des Mannes. Sie sind mit allen Wahlmöglichkeiten aufgewachsen – doch sie wollen ihren nicht behalten. Dabei ist dieser ein Teil ihrer Geschichte.
Der Mädchenname wird fürs Frausein abgelegt.

Frauen dagegen sind intelligent, menschlich und integer.
Sie wissen, was sie können und sind unabhängig.
Frauen sind solidarisch.
Frauen kümmern sich – um sich selbst und andere.
Frauen wollen Respekt.
Frauen entwickeln Visionen.

Doch wollen Frauen die Hälfte vom Kuchen, heißt es immer noch:
Die nervt.
Ein Attribut, das Frauen vorbehalten ist. Genauso wie zickig, anstrengend, verbissen oder schwierig. Es scheint, wer als Frau normal, nett und fähig ist, kommt nirgendwo hin und schon gar nicht an Posten, die traditionell für Männer vorgesehen sind.

Die nervt: Sie entspricht nicht dem Bild, trotz Bildung, Emanzipation und Karriere. Das Etikett warnt: Wer sich nicht lieb zu den Männern verhält, wird missachtet. Ehrgeiz, Unabhängigkeit, Durchsetzungsfähigkeit gehören nicht zur Norm der Weiblichkeit, die sich an das Begehren – der Männer – richtet. Diese meint:
– sei weich
– sei fürsorglich
– sei schutzbedürftig
– konkurriere mit den anderen Frauen
– pflege deinen Körper
– gefall den Männern

Vielleicht fängst du ganz einfach später damit an: Du weichst in der Fußgängerzone nicht aus und lächelst dein Gegenüber nicht an. Du konzentrierst dich auf eine Sache, auch wenn dich andere dann besessen nennen.
Du musst kein Spiegel sein, in dem sich der Mann doppelt so groß sehen kann – zeige ihm lieber seine eigenen Unzulänglichkeiten. Männliche Nervigkeit ist nämlich nicht nervig, sie heißt zielstrebig und kämpferisch.

Ich wünsche mir mehr Solidarität.
Ich will, dass Frauen im Mittelpunkt stehen.
Dort gehören sie hin.
Wir trösten uns, nehmen uns in den Arm und können super zusammenhalten.
Wie wäre es damit?