12 Bilder vom 12. Februar

Leider sind es heute nur zehn Bilder statt zwölf, aber vielleicht reiche ich die fehlenden noch nach. Wer noch viel mehr Bilder bestaunen möchte, bitte sehr, hier entlang, bei der Frau mit den Kännchen sind sie alle.

So ein hartnäckiger Schnupfen ist einfach bäh. Da schmeckt selbst der Kaffee komisch und ich koche mir nach der obligatorischen ersten Tasse Kaffee lieber einen Tee mit Ingwer, Zimt und Honig.

Der Tag fängt ruhig an, ich schreibe über die Sitzung des Gemeinderates. Anschließend ist Zeit für alles oder nichts oder überhaupt.

Ich krame ein bisschen, suche das eine und finde das andere, wie hier den eingetrockneten Füller. Der war noch in die Serviette vom Flugzeug gepackt, ich hatte den Druckunterschied etwas unterschätzt und plötzlich blaue Finger, als ich hoch oben in der Luft etwas notieren wollte. Für die Stifte ist es ohnehin gut, wenn sie gelegentlich gebadet werden, als ich noch Bauzeichnungen mit Tusche angefertigt habe, mussten die Stifte dafür regelmäßig gereinigt werden.

Auf dem Esstisch steht immer noch der Rest der Adventskerze, die Lieblingshausziege lag mit ihrer Vermutung, dass ich es nicht schaffen würde, sie rechtzeitig abzubrennen, völlig richtig. Nun denn.

In der Küche duftet es: Der Mitbewohner kümmert sich ums Mittagessen. Das ist bestimmt gleich fertig, da lohnt es sich nicht, irgendwas anzufangen. Also blättere ich ein bisschen in der Zeitschrift, in der sich ein Artikel mit der Zukunft unserer Ernährung beschäftigt

Anschließend setze ich mich wieder an den alten Schreibtisch der Lieblingshausziege. Da hier kein Computer steht, fallen mir manchmal Entwürfe leichter. Dieser wird vielleicht ein Text für die abc.etüden bei Christiane, mal sehen, ob ich ihn dieses Mal fertigschreibe.

In der Post sind heute unsere beiden Entdeckerpässe für die Metropolregion Nürnberg.

Gestern kam auf Arte ein langer Beitrag über die Stalinzeit in der ehemaligen UdSSR. Solschenizyn schreibt darüber.

Meine Mutter gab mir alte weiße Tischdecken, die packe ich jetzt zusammen und bringe sie morgen zur Lieblingshausziege nach N.

Tja, das würde ich jetzt gerne, geht aber nicht, noch nicht. Erst muss ich zu einer weiteren Gemeinderatssitzung, in einer anderen Gemeinde. Hoffentlich wird es nicht so spät wie gestern.

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