12 Bilder vom 12. Januar

Hach. Es klingelt schon fr├╝h an der T├╝r und die gr├╝ne Kiste steht davor.

Katzmatz schn├╝ffelt zwischen dem Gem├╝se. Nein, da ist kein Leckerli versteckt.

Katzmatz springt auf den Tisch und kontrolliert, ob ihr der Inhalt zusagt. Der Kohlrabi hinten ist ├╝brigens gut anderthalb Kilo schwer. Da muss ich mir echt was einfallen lassen… (oder hat jemand eine Idee, was ich damit alles anstellen k├Ânnte?)

Katzmatz guckt aus dem Fenster, doch drau├čen ist nichts los.

Ich muss noch Texte schreiben. Das findet Katzmatz nur m├Ą├čig interessant. Manchmal allerdings legt sie sich dabei vor die Tastatur und auf meinen linken Arm. Das wiederum finde ich nur m├Ą├čig toll, aber gelegentlich kann ich ja auch ein kleines P├Ąuschen brauchen.

Morgen ist die Amaryllis aufgebl├╝ht. Bestimmt.

Die Amaryllis bl├╝ht bald. Leider hat sie sich nicht so fest wie sonst im Topf verwurzelt – also lasse ich sie an der Wand stehen, da kann sie nicht umkippen.

Kuchen…

Mittag ist l├Ąngst vorbei, die Texte erledigt, da darf es noch ein St├╝ckchen Kuchen sein. Der blieb vom gestrigen Geburtstag ├╝brig.

Dechsendorfer Weiher mit Verbotsschild.

Ich fahre zum Dechsendorfer Weiher, das ist kurz vor Erlangen. ├ťberall taut es, da laufe ich lieber nicht in der Pampa herum, sondern dort, wo es ordentliche Wege gibt. Diese Schilderhalter stehen neu herum, je nach Anlass lassen sich wechselnde Verbotsschilder dort einf├╝gen. Nun denn.

Schw├Ąne und Blessh├╝hnchen auf dem Wasser.

 

In den eisfreien Stellen schwimmen die Schw├Ąne, Enten und Blessh├╝hnchen. Doch ich habe nichts f├╝r die V├Âgel zu fressen eingepackt. Also kommen sie ganz umsonst neugierig heran.

Ein echter Lichtblick auf dem Weiher.

Zwischendrin versucht die Sonne, zwei oder drei Strahlen durch die dicke Wolkendecke zu schicken. Hat ja auch geklappt. Aber zu mehr hat es denn doch nicht gereicht.

frierender Reiher auf dem Eis.

Der Reiher sieht aus, als w├╝rde er frieren, so wie er die Schultern bis zu den Ohren hochzieht. Dabei ist Tauwetter…

Blessh├╝hnchenf├╝├čchenabdr├╝cke.

Hier sind Blessh├╝hnchen lang gelaufen. Deren F├╝├čchen erinnern mich immer ein bisschen an Seetang.

Mit bunten B├Ąndern geschm├╝cktes B├Ąumchen.

Am Wegrand steht ein kleines B├Ąumchen, mit bunten Stoffb├Ąndern geschm├╝ckt. Ein Zettel h├Ąngt auch dran, Moment:

Ein Wunschbaum.

Siehe da: Die Kelten und die Tibiter h├Ąngen B├Ąnder und Gebetsfahnen in B├Ąume und den Wind, damit die W├╝nsche erf├╝llt werden k├Ânnen.

Danach war die Runde um den Dechsendorfer Weiher zu Ende. Ich glaube, so einsam wie heute war es hier noch nie. Jetzt ist es dunkel, die Lieblingshausziege liegt m├╝de auf dem Sessel und ich m├╝sste noch ein wenig b├╝geln. Mal sehen, ob ich mich aufraffen kann. Wenn nicht, bleibt die W├Ąsche auch ganz geduldig liegen und mault nicht.

Die anderen Bilder vom 12. gibt es bei „Drau├čen nur K├Ąnnchen“ zu sehen.

2 Gedanken zu „12 Bilder vom 12. Januar

  1. Ich finde diese „12 von 12“ – Aktion immer wieder sch├Ân, obwohl ich mich nie zu einer Teilnahme habe entschlie├čen k├Ânnen.
    K├Ânnte man in den Schilderhalter nicht mal ein eigenes Schild einf├╝gen? Zum Beispiel: „Habt Spa├č!“ oder so?
    LG Sabienes

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