12 Bilder vom 12. Juli

Wie jeden 12. des Monats gibt es auf Wunsch von Caro zw√∂lf Bilder vom Tag: Heute war ich nicht unterwegs, sondern in K√ľche und Bad besch√§ftigt. Allerdings nur dann, wenn ich nicht gerade telefonieren, mailen, schreiben und nachdenken musste.

angenagtes Zyperngras.

Nach dem Kaffee war jedenfalls erst einmal der Herd f√§llig. Zwischen den Flaschen mit √Ėl und Essig steht Zyperngras, h√ľbsch eingebaut, damit die Katzen nicht so viel daran knabbern. Leider hat es doch nicht so viel genutzt. Fast alle Bl√§tter sind ab- oder wenigstens angefressen. Ich auch.

Ein Weckglas als Aquarium. F√ľr Schnecken.

Den Schnecken im Aquarium gönne ich mal ein bisschen frisches Wasser und eine kleine Gurkenscheibe. Es ist zwar auf dem Foto nicht zu sehen, aber die Schnecken sind ganz schön schnell, wenn es was zu futtern gibt.

altes K√ľchenh√§ngeschr√§nkchen.

Unten auf der Terrasse steht das kleine K√ľchenh√§ngeschr√§nkchen, das von meiner Oma stammt und jetzt von der Lieblingshausziege aufpoliert wird. Echtes Flair aus den f√ľnfziger Jahren: Es hat nicht nur Schiebet√ľren, sondern ist unten etwas weniger tief als oben. So bleibt der Kopf auch in einer engen K√ľche ohne Beule.

Echinacea mit Besuch.

Weil ich schon einmal unten bin, freue ich mich √ľber den Besuch in der Echinacea-Staude. Ich soll aufpassen, ruft der Mitbewohner von oben, w√§hrend er am Fenster steht und den Rahmen streicht, damit dieser noch weitere f√ľnfzig Jahre halten kann.

Der Fensterrahmen wird gestrichen.

Neulich saßen Wespen in den Rosen, warnt er mich. Tatsächlich. Da lasse ich die Rose lieber dort, wo sie jetzt ist.

Rose mit Bewohner.

Innen wartet ein P√§ckchen auf mich, mit lauter kleinen Wasserb√§llen. Die brauche ich f√ľr meine Pekip-Gruppen in N√ľrnberg, weil das die einzigen Wasserb√§lle sind, die ohne Phtalat zu kriegen sind.

Kleine Wasserbälle

Hach. Der Mitbewohner kruschelt immer noch in der K√ľche und bastelt, aber was er kocht, wird wohl erst sp√§ter fertig. Ich habe jetzt Hunger und lasse mich spontan von Ichlebejetzt! zu einem Pfannkuchenfreitag inspirieren. Erdbeermarmelade ist auch noch da.

F√ľr Pfannkuchen sind alle Zutaten immer im Haus.

Drau√üen f√§ngt es an zu regnen und wird immer dunkler. Da! Ein Blitz! Ein Gewitter! Aber wozu haben wir schlie√ülich eine Gewitterkerze. Ich z√ľnde sie an – und das Unwetter zieht vorbei.

Gewitterkerzen sind immer schwarz. Diese ist aus Walld√ľrn.

Die Katze interessiert das nicht. Sie liegt auf dem Schränkchen und schläft. War was?

Die Katze wacht nicht, sie schläft.

Noch ein bisschen Badputz. In die Seifenschale kommt eine frische Seife, die letzte, die wir vor zwei Jahren aus Russland mitgebracht haben.

echt russische Seife.

Den zerbrochenen Kamm lege ich zur√ľck in die Schublade. Das eingepr√§gte „handges√§gt“ auf ihm hat mich schon immer interessiert. Vielleicht mache ich mich mal auf die Suche danach, wie so ein Kamm „handges√§gt“ wird.

zerbrochener Kamm

Jetzt ist Schluss mit Putzen: Aus der K√ľche duftet es und der Mitbewohner ruft zum Essen. Was es gibt? Schaut einfach bei den Fr√§nkischen Tapas nach.

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