12 Bilder vom 12. März



Es ist jeden Morgen das Gleiche: Ich esse mein Müsli mit Joghurt, die Katze wartet auf das typische Geräusch des Löffels, wenn er die letzten Müsliflocken vom Glas schabt. Kaum habe ich alles ausgelöffelt, springt sie auf den Tisch und putzt das Schälchen sauber. Richtig sauber. Der Spülmaschine bleibt nicht mehr viel.

 

 

 

Auf der Autobahn sind signifikant weniger Lastkraftwagen unterwegs, das fällt schon auf. Am Dienstag stand ich noch im Stau, heute habe ich überall freie Fahrt, selbst in den Baustellen.

Huch, was macht ein Auto mit radioaktivem Transport vor mir? Ach, der saniert nur Brand- und Wasserschäden…

 

 

Ob das Muster auf meinen Beinen gemalt ist, wollte ein alter Mann wissen, der mir auf der Straße entgegenkam. Ich habe nicht gleich verstanden, was er meinte, er versuchte es noch einmal zu erklären, schließlich haben wir beide gelacht. Was soll man auch sonst machen, wenn die Sonne scheint?

 

 

 

 

 

Angekommen. Jetzt habe ich eine Weile zu tun. Gegen Nachmittag bin ich fertig und fahre nach Erlangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier bin ich bei einem Projekt, es geht um Duft und Geschmack, Erinnerungen und Schreiben. Noch sind alle Dosen und Gläser der Duftbar fest verschlossen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warten. Der Oberbürgermeister möchte zur Eröffnung auch noch reden und alle begrüßen, obwohl die Stadtverwaltung mit der Corona-Krise ordentlich beschäftigt ist, wie er sagt.

 

 

Erinnerungen werden wach – und überall notiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschmacksbar wird erst geöffnet, als bereits alle über den Duft und die damit verbundenen Erinnerungen geschrieben haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch, ja, ich habe auch was geschrieben. Kommt Ende des Jahres in die Ausstellung ;-), die über das gesamte Projekt gemacht wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Draußen ist es schon ziemlich dunkel. Ich fahre jetzt nach Hause und hoffe, dass es dort was zu essen gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Futter im Bauch lässt es sich gut schlafen.

Noch mehr Bilder gibt es bei der Frau, die draußen nur Kännchen anbietet.

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