12 Bilder vom 12. November

Heut ist und bleibt das Wetter tr├╝b, so ein richtig grauer Novembertag eben. Das ist aber ganz passend, da muss ich nicht weit in die Welt schauen, sondern gucke mal, was direkt vor meiner Nase liegt und somit gerne ├╝bersehen wird. Nach einem geruhsamen Vormittag am Schreibtisch gibt es Pizza, die mit dem (fast) neuen Backstein richtig knusprig wird. Anschlie├čend Kaffee – irgendwie muss ich ja munter werden. Schlie├člich will ich noch jemanden besuchen. Kommt ihr mit?

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Walberla

Vom Parkplatz aus geht es links am Walberla entlang, einem Tafelberg unweit von Forchheim, auf dem bereits die Kelten zu Hause waren.

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Kreuz am Walberla.

Das Kreuz steht auf halber H├Âhe und ist von weitem gut zu sehen.

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Luftballon am Walberla

Dem Luftballon ging wohl die Luft aus. Jetzt liegt er im Gras.

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Walburga am Walberla.

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Walburga

Oben auf dem Berg ist eine kleine Kapelle, die leider fast immer geschlossen ist. Vor der Kapelle steht die heilige Walburga. Sie kam aus S├╝dengland nach Franken, um den Menschen hier den christlichen Glauben zu bringen. Als das Schiff, mit dem sie reiste, den ├ärmelkanal ├╝berquerte, st├╝rmte es. Die Legende erz├Ąhlt, dass Walburga auf dem Deck des Schiffes kniete und betete, so lange, bis es sicher im Antwerpener Hafen einlief. Sie ist deswegen die Schutzheilige gegen Sturm und Patronin der Seeleute.

Ich wollte von ihr wissen, wie es damals war, als sie einfach England verlie├č und ihren Br├╝dern folgte, die bereits hier in Franken wirkten. Was wohl die Menschen zu ihr sagten, die hier lebten und denen sie von Gott erz├Ąhlte.

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Blick vom Walberla.

Von hier oben l├Ąsst sich trefflich schauen – und sehen, wie dicht die Ebene bebaut ist. Wenn die Sicht gut ist, kann ich die Hochh├Ąuser von Erlangen, den Fernsehturm von N├╝rnberg oder die Altenburg von Bamberg sehen.

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Oben auf dem Walberla.

Ein Gedenkstein aus dem Jahr 1911 erinnert daran, dass in Forchheim vor 1000 Jahren einst Konrad I. zum K├Ânig gew├Ąhlt wurde.

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Teebeutel am Walberla.

Im Gras lag ein Teebeutel, leider war nirgends eine Tasse oder ein Wasserkocher in Sicht.

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Walburga auf dem Walberla.

Das Plaudern mit Walburga war sehr nett, doch irgendwann ist immer Zeit, zu gehen. Ich nehme einfach den Weg, der auf der anderen Seite wieder hinunter zum Parkplatz f├╝hrt.

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Am Walberla.

Jetzt ist kein Laub mehr an den B├Ąumen, daf├╝r diese puscheligen, ja, was eigentlich?

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Am Walberla.

Mit solchen Stein- und Bretterw├Ąllen haben die Kelten die Zug├Ąnge gesichert. Sie hatten hier oben eine ganze Stadt errichtet, obwohl es keine einzige Quelle auf dem Berg gibt.

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Am Walberla.

Bemooste Zweige…

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Blick vom Walberla.

Und ein Sonnenuntergang in der Ferne. Jetzt wird es dunkel – es ist Zeit, wieder heimzukehren. Bis zum n├Ąchsten Mal.

Die anderen Bilder vom 12. gibt es hier, bei Drau├čen nur K├Ąnnchen.

2 Gedanken zu „12 Bilder vom 12. November

  1. Danke f├╝r die Mitnahme an eine so gute Stelle, sehr ├╝berblicklich – und was zu lernen gibt es auch.
    Ein Teebeutel an solchem Ort, immerhin interessanter als eine Hundedreckt├╝te oder ein altes Kond├Âmchen.
    Die Walburga gef├Ąllt mir sehr!
    Gru├č von Sonja

    • Die Figur von Walburga steht seit 2000 hier auf dem Walberla, geschaffen von Ernst Steinacker. In der Kirche gibt es noch eine Figur, eine alte, da aber das Kirchlein – leider – fast immer geschlossen ist, ist sie nur selten zu sehen. Wenn das Wetter am Wochenende sch├Ân wird, besuchen wir Walburga mal in Eichst├Ątt (dort ist sie begraben) und in Heidenheim, wo sie ├äbtissin war. Mal sehen.
      Viele Gr├╝├če
      Jaelle

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