12 Bilder vom 12. November

Irgendwie bin ich heute mit dem linken Fu├č zuerst aufgestanden. Alles nervt, die Katze ebenso wie der Mitbewohner. Am Vormittag vergn├╝ge ich mich mit K├╝cheputzen, das geht deswegen heute doppelt gut. Mittag habe ich davon genug, jetzt will ich raus. Wir fahren hoch in die Fr├Ąnkische, weil es dort gestern schon geschneit hat. Hinter Urspring geht es schon einmal steil bergauf in Richtung Morschreuth, doch wir fahren noch ein bisschen h├Âher, nach Wolkenstein.

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Schnee.

Die Obstb├Ąume haben noch ein paar bunte Bl├Ątter, die Buchen ebenso. Das Wetter als solches ist griesegrau, wie passend f├╝r den November und meine Laune gemacht.

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Impressionen am Wegrand

Dieses Zeug wollte ich schon immer mal aus dem Wald holen und einen Kranz draus flechten, ist aber noch nie was geworden.

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Laub mit Schnee.

Das Laub auf dem Weg ist von einer d├╝nnen Schneeschicht bedeckt, die war wohl nass und ist jetzt gefroren. Es knistert und kracht bei jedem Schritt, weil aber das dunkle Laub so hervorguckt, erinnert mich alles an den Zuckerkuchen, den es in meiner Kindheit gab, damals, als wir noch beim B├Ącker in der Backstube einkaufen waren und der Verkaufstresen einfach ein Brett war, auf dem die Kuchenbleche nebeneinander standen und die Wespen um die Wette krabbelten und summten.

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Vogelscheuche.

Eine Vogelscheuche grinst ├╝ber die Hecke und jede Einfahrt ist mit einem Schild „Privatweg“ verziert. Das D├Ârfchen hat nicht viele Einwohner, da sich aber in der N├Ąhe ein beliebter Kletterfelsen befindet, kommen viele von „ausw├Ąrts“ hierher.

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Blick von oben

Schon fast oben. Der Blick ins Tal ist gro├čartig.

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Talblick

Dort unten f├╝hrt die Stra├če lang, die wir vorhin gefahren sind.

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Mitbewohner am Abgrund.

Der Mitbewohner stellt sich an den Abgrund und guckt, welche D├Ârfer auf welcher H├Âhe wo liegen.

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R├Âthelfels.

Der R├Âthelfels. Ein Kletterfels. Ab und an f├Ąllt auch ein Kletterer herunter und muss dann von der Bergwacht gerettet werden.

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R├Âthelfels.

Nochmal ein Blick auf den Fels. Ein Pfad f├╝hrt durch das kleine steinerne Tor nach unten, wenigstens sieht es so aus. Aber ohne Seil und Sicherung probiere ich das nicht aus.

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Blick aus dem Tal nach oben.

Oben ├╝ber den B├Ąumen guckt der Fels heraus. Von hier unten sieht es wenig spektakul├Ąr aus.

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Automatenmilch

Ich kaufe auf dem Heimweg noch Milch.

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Schluss f├╝r heute.

Und mache mir eine Tasse Tee. Die Hefe, die ich am Vormittag angesetzt habe, ist jetzt gegangen und wird nachher noch zum Stollen verarbeitet.

Die anderen Bilder gibt es bei Drau├čen nur K├Ąnnchen zu sehen.

 

9 Gedanken zu „12 Bilder vom 12. November

    • Jetzt geht der Stollen in Ruhe vor sich hin. Seit ich Orangeat und Zitronat in gro├čen St├╝cken nehme und diese selbst klein schnitze, obwohl es f├╝rchterlich klebt, ist der Geschmack echt der Hammer…

  1. Vielleicht m├╝sste ich das mit dem Kleinschnitzen des Orangeat und Zitronat auch mal versuchen, denn ich hasse den Geschmack des gekauften kleinteiligen Zeugs. Komisch, obwohl ich Orange und Zitrone echt liebe.

    • Das hat echt eine Ewigkeit gedauert, bis ich solches gefunden habe. Und dann gab es den Kram hier gleich nebenan, zwei D├Ârfer weiter. ­čśë Falls Du es bei Dir nicht findest, sag Bescheid, dann schicke ich Dir gerne was.

  2. Was – Schnee!? Das sieht ja h├╝bsch aus. Wir haben es auch schon kalt in Berlin, aber noch mit blauem Himmel. Dazu passt aber auch eine hei├če Tasse Tee und Stollen – gut, dass Du mich dran erinnerst!

  3. Sehr sch├Âne Bilder. Die Vogelscheuche finde ich cool, habe schon lange keine mehr gesehen. Ich mag die Aktion 12 von 12, vor allem, weil man mal sieht, was andere so alles machen und man oft neue Ideen bekommt. Ich bin selbst diesen Monat das erste Mal bei 12 von 12 dabei. Vielleicht hast du Lust mal auf meiner Seite vorbei zu schauen:
    https://dieplaudertasche.com/2016/11/12/mein-tag-bei-12-von-12/
    W├╝rde mich sehr freuen.
    Alles Liebe
    Freya

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