12 Bilder vom 12. Dezember

Wie in jedem Jahr seit nunmehr 16 Jahren ist an diesem Tag der Geburtstag meiner Lieblingshausziege. Deswegen habe ich am Abend vorher einen Rührkuchen gebacken, ihn am frühen Morgen aus der Form geprügelt und mit Puderzucker bestäubt. Da im Moment leider keine Katze durchs Haus stiefelt, darf der Kuchen sogar unbewacht stehen bleiben. Nur bei den 16 Kerzen hab ich eine Weile überlegt, aber doch keine auf den Kochen gesteckt – wegen Wachs tropft runter – und für 16 Teelichter war mir der Tisch jetzt zu klein. Ich meine, da wollten wir ja noch frühstücken und so.

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Geburtstagsfrühstückstisch zum 16.

Überhaupt sieht es geschenkemäßig zwar übersichtlich aus: Das, was auf dem Tisch steht, sind alles Materialien für einen chinesischen Kalligrafiekurs, den Madame im Januar besuchen will. Außerdem habe ich ihr ja den Kurs fürs „Fränkische Bluse nähen“ und „Fränkische Tracht nähen“ geschenkt, davon sieht man eben nichts.

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Geburtstag, der 16. Da muss kind cool aussehen.

Kind hat sich geputzt, ordentlich angezogen und für die entsprechend feierliche Musik gesorgt.

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Musik.

Naja. Sag ich da mal. So ganz mein Geschmack isses ja nich…

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Neue Schuhe braucht das Kind.

Die Schuhe fürs Kind hat il Papa spendiert. Noch sind sie ungetragen, da dürfen sie auch mal kurz auf dem Tisch stehen.

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Draußen ist es nass.

Dass es heute morgen regnet, ist blöd. Kind wollte auf der Terrasse Party machen und grillen. Da isses jetzt zu nass…

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Apfelkuchen. Schnell und lecker.

Noch schnell ein Apfelkuchen… die Bande braucht ja was zum Futtern.

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Tomatenschnippeln.

Kind hilft beim Salatschnippeln.

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Bunter Salat.

Eisberg, zwei Paprika in Stücken, Tomaten Mais, Tunfisch, Gurke könnte auch noch und darüber eine helle Salatsauce.

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Kaffeetafel.

Die Kaffeetafel war zwar gedeckt, blieb aber auch so stehen. Das Völkchen hat sich ins Kinderzimmer verkrümelt und nach und nach das Zeug hinterhergeholt. Erst den Kuchen, dann den Kakao…

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Weihnachtsmann und Christkind kommen mit der Kutsche.

Ich musste die Kaffeetafel ungenutzt lassen und noch einmal hinaus ins feindliche Leben: Der Weihnachtsmarkt zwei Dörfer weiter sollte fotografiert und beguckt werden.

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Weihnachtsstern im Fenster.

Draußen ist es jetzt dunkel. Deswegen brennt der Stern hübsch hell.

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Sockenwolle.

Für heut ist es gut. Vorne im Zimmer wird zwar noch eifrig Geburtstag gefeiert, doch das betrifft mich weniger. Nagut, nachher darf ich den Bratwurstbratdienst und so Zeug machen. Aber bis dahin setze ich mich aufs Sofa und stricke bunte Strümpfe.

Wer die vielen anderen Bilder sehen will, guckt einfach bei 12 am 12. rein, bei Draußen nur Kännchen.

Schillernde Luftblasen

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Schillernde Luftblasen.

Jeden Freitag streift

ein Lächeln von Dir über

die Sonnenstrahlen.

Bär – Schirm – Haus – Telefon – Baum – Boot:

Als das Telefon klingelte, war der Bär allein im Haus. Es schellte genau sieben Mal. Weil er aber oben auf dem Küchenschrank nach den Weihnachtsplätzchen sah, konnte er den Hörer nicht abnehmen. Es knackste: „Leider ist niemand zu Hause. Bitte rufen Sie später noch einmal an. Piiiiiiiepknacks.“

Der Bär saß auf dem Schrank, naschte hin und wieder ein Plätzchen, wartete und sah zu, wie es draußen langsam dunkel wurde. Regentropfen rannten über die Fensterscheibe, drängelten und schubsten, weil jede als erste unten sein wollte. Weil er den Tropfen so eifrig hinterherguckte, verlor der Bär das Gleichgewicht und purzelte nach unten. Die Dose mit den Plätzchen hielt er dabei fest in seinen Händen.

Wenn ich schon unten bin, kann ich auch gucken, wie es draußen aussieht, beschloss der Bär, packte vorsichtshalber die Plätzchendose in das kleine Boot, klemmte sich einen Schirm unter den Arm, öffnete die Tür und zog das Boot hinter sich her bis zum Rinnstein. Dort eilte so viel Wasser an der Straße entlang, dass sich der Bär beim Einsteigen richtig abmühen musste: Das Boot wollte nicht warten, bis der Bär endlich saß.

Der Bär war zwar nass, bis er endlich den Schirm geöffnet hatte, doch das störte ihn nicht. Schließlich kann ein Bär keinen Schnupfen kriegen. Wer jetzt wissen will, wohin das Boot mit dem Bären fuhr, muss warten, bis er zurückkommt. Vielleicht erzählt er es ja.

Die sechs Worte gab es bei der Kellerbande, die anderen Beiträge sind ebenfalls dort versammelt. Ein Klick auf den Link reicht. 🙂

Kleine Begebenheiten am Abend

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Der Rhein-Main-Donau-Kanal.

Kaum gehe ich mal ohne Kamera aus dem Haus, sieht der Rhein-Main-Donau-Kanal nicht nur spiegelglatt aus, sondern es abendrötet und nebelt hübsch. Hach. Glücklich hatte die Lieblingshausziege ihr Taschentelefon bei sich und hats für mich festgehalten.

Wir joggelten gestern ein wenig Richtung Erlangen, drehten aber bald wieder um und wanderten zurück zur Hausener Schleuse, als uns ein Schiff überholte und in die Schleuse einfuhr. Die Gelegenheit war günstig – und so sahen wir zu, wie das Wasser von oben aus dem Schleusenbecken in die beiden anderen Becken quirlte und kochte. Dann standen wir vor dem Schleusentor, sahen zu, wie das Schiff langsam immer tiefer sank, wie tief es überhaupt in der Schleuse nach unten ging, fragten uns irgendwann, ob das Schiff dann noch schwimmen würde, oder ob unten am Schleusenboden kleine Rollen sind, auf denen das Schiff dann auf den unteren Teil des Kanals rollt. Ich meine, so still, wie der Kanal da oben auf dem Bild scheint, habe ich keine Ahnung, wie tief die Wasser sind. Oder auch nicht. Nach gefühlter Ewigkeit: „Hoffentlich ist es bald so weit, mir wird kalt“, maulte die Lieblingshausziege, hob sich endlich das Schleusentor, langsam, bis es oben am Anschlag war. Allerdings versperrte es uns auch die Sicht auf das Schiff. Irgendwann kam es tatsächlich, es passte geradeso unten durch und es war leer. Hm. Nagut.

Heute war ich in Forchheim, zum Chorsingen und der zweite Teil der Chorprobe fand gemeinsam mit dem Orchester in der Kirche statt. Von den Noten und dem lateinischen Text kriege ich zwar kaum die Augen hoch, da ich noch nicht so lange dabei bin, trotzdem sah ich irgendwann, dass dicht am Haupteingang zwei Menschen saßen. Nunja, sie waren sicher mitgekommen, mit einem der anderen Sänger oder einem Musiker, die im Orchester spielten. In einer Pause jedoch, als der Dirigent die Stelle suchte, ab der alles noch einmal wiederholt werden sollte, sprangen die beiden auf, ein Taschentelefon blitzte auf, sie riefen „Satan“ und rannten aus der Kirche. „Davon fällt die Kirche jetzt auch nicht um“, zuckte der Chorleiter nur mit den Schultern – und setzte die Probe fort.

Das war sicher eine moderne Version der Mutprobe.

Schöner die Engel nie hängen…

Seit September stehen überall schon die Schokofiguren und Weihnachtskugelpyramiden in den Geschäften herum. Es duftet nach Spekulatius und Glühwein, überall tönen die Weihnachtslieder, klingen die Glocken, pieken die Nadeln, wenn ich nicht aufpasse. Jeder will irgendwie alles mehr und besser machen, als der Nebenmann. Doch manchmal sieht das komisch aus. Hier beispielsweise hat ein Bestattungsunternehmer sein Schaufenster recht weihnachtlich geschmückt. Dass Engel dazugehören, ist ja zunächst nicht schlecht. Aber hätte der Gute sie nicht ein wenig diskreter befestigen können? So mit Strick um den Hals im Bestattungsinstitut zu hängen, das sieht doch wirklich sehr morbide aus:

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Engelchen.

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Engelchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist mein Beitrag zu Black and White im Dezember bei Czoczo.

Der Klick auf das Logo führt zu den anderen Teilnehmern. BW2015L-550

 

Tagebuchbloggen am 5. November

Jetzt gibt es Frühstück, dann geht es los:

Heute fahren wir nach München, schließlich ist heute die Vorstellung im Cirque du Soleil, zu der ich die Karten zum Geburtstag bekam. Anschließend essen wir beim Afghanen und fallen höchstwahrscheinlich danach voll gefuttert ins Bett. Mal sehen.

Ein ausführlicher Bericht folgt dann am Sonntag.

Isch freu misch so!

Meine nutzlosen Supertalente

So eine morgendliche Blogleserunde ist was Feines. Ich sitze mit meiner Kaffeetasse in der Hand vor dem Laptop und lese, was mir der Feedreader so beschert. Heute las ich bei Gminggmangg über die nutzlosen Supertalente, nach denen Christine gefragt hatte.

Von derart unnützen Fähigkeiten habe ich auch einige:

  • Ich bleibe selbst im größten Chaos in aller Ruhe sitzen und lese erst mein Buch zu Ende. Das konnte ich schon als Kind, wenn um mich herum alle Koffer für die Urlaubsreise gepackt, der Frühjahrsputz erledigt oder die Küche renoviert wurde.
  • Ich kann unverschämte Anrufer garstig abwimmeln. So wie heute. Der Mitbewohner war pünktlich aus dem Haus geflitzt, trotzdem kam eine Stunde später ein Anruf seiner Vorgesetzten, die ihn sprechen wollte. (Hat die ihm etwa unterstellt, dass er heimlich zu Hause bleiben würde, ohne sich in einem solchen Fall krank zu melden?). Ich habe die Dame darauf hingewiesen, dass er rechtzeitig losgefahren sei und dann wohl irgendwann ankommen müsse. Ob sie denn nichts von dem schweren Unfall auf der Strecke gehört hätte. (Von dem hatte ich durch Zufall etwas mitbekommen, aber bis dahin nicht geahnt, dass dieser für ordentlich Verspätung gesorgt hatte).
  • Ich kann jederzeit ausgiebig tagträumen. Leider wird dabei nichts erledigt. Irgendwer hat die Heinzelmännchen vergrault…
  • Ich kann das Um-die-Ecke-Kreuzworträtsel aus dem Zeit-Magazin lösen.
  • Ich krieg das Feuer im Ofen an. Meistens. Meistens sogar beim ersten Versuch.
  • Ich komme immer im unpassenden Moment ins Kinderzimmer. Dann, wenn ich garantiert störe.
  • Ich kann gut Aufmerksamkeit vortäuschen, mit „mmmhm“ und „ja, schön“, wenn das Kind etwas erzählt und ich eigentlich noch am Arbeiten bin. Jedenfalls für zwei Sekunden. (Anm. d. Kindes: Nein, kann sie nicht. Ich kriege das mit!)
  • Ich kann zwischen fünf völlig unterschiedlichen Tätigkeiten zusammenhanglos hin- und herswitchen, ohne dass dabei das Wasser auf dem Herd anbrennt.
  • Ich kann aus seltsamen Resten in Kühlschrank und Speisekammer ein schnelles, kindertaugliches Essen zaubern. Gegessen wird es, wenn es einen möglichst kreativen, aber vor allen Dingen eklig klingenden Namen hat. Gebratene Regenwürmer (Geschnetzeltes) und Froscheier (Sago in der Suppe) sind sehr beliebt. (Anm. d. Kindes: Auch unbeliebtes Futter lässt sich durch ausreichende Mengen an Ketchup oder Chinasoße beliebt machen.)
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    Der Weg ins Paradies ist weit…

    Und, wie man sieht, alles ist nur eine Illusion. Das Kind sieht mich ganz anders.

Kleinigkeiten vom Rande

feiertagsfahrt 025Nicht immer sind Katastrophen, die sich im Inneren ereignen, so sichtbar wie an diesem Fenster.

Heute im Wartezimmer saß eine Frau neben mir, hatte ein gefaltetes Blatt in der Hand, auf das sie etwas schrieb. Oh, nett, da schreibt noch jemand und macht sich seine Notizen, dachte ich. Weit gefehlt. Sie kramte nur kurze Zeit später ein dickes graues Wörterbuch aus ihrer Handtasche: Russisch-Deutsch/ Deutsch-Russisch. In kyrillischen Buchstaben. Dort suchte sie, blätterte hin und her, schrieb immer wieder etwas auf den Zettel, der immer voller wurde. Dann wurde ich ins Behandlungszimmer gerufen und saß noch eine Weile, bis der Arzt kam. Die Tür war offen und ich hörte die Frau. Dem Klang nach stand sie wohl am Tresen, dort, wo die Arzthelferinnen immer die Versichertenkarte in Empfang nehmen und den neuen Termin vergeben. Mit relativ tiefer Stimme antwortete sie: „Ljuba“, es klang rund und ein wenig undeutlich. Die Arzthelferin fragte immer wieder: „Wie ist ihr Name, wie heißen Sie?“, mit einer sehr hohen, spitzen Stimme. Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass hier in Oberfranken die meisten Frauen mit ziemlich hohen Stimmen sprechen? Es klang wie ein Musikstück, in dem sich der Gesang abwechselte und in unterschiedlichen Tonhöhen spielte. Hätte ich helfen können, wenn der Arzt nicht justamente gekommen wäre? Vermutlich nicht. Mein letztes gesprochenes Wort Russisch liegt mehr als 26 Jahre zurück, ich habe in meinem Gedächtnis gekramt und nicht einmal mehr die korrekte Formel für: Wie heißt du? gefunden. Ja, wenn’s mir jemand vorsagt, fällt’s mir auch wieder ein, konetschno. Oder so.

Nachmittags hatte ich dann ein Treffen mit Modellbahnbauern. Sehr schön. Die Faszination vom Zugfahren im Kleinen. Dabei hab ich mich erinnert, dass ich vor vielen Jahren einmal einen solchen in Eisenbahnen vernarrten Menschen interviewt habe, der an sämtlichen Kellerwänden Regalbretter mit Schienen darauf angebracht hatte, auf denen seine großen Lokomotiven, Wagen, Tender, was auch immer, standen. Ich habe sie nicht gezählt, aber es waren wirklich sehr viele. Er hat erzählt, gezeigt, geschwärmt, nur meine Frage zum Schluss fand er doch etwas seltsam und gar nicht zum Thema passend. Dabei wollte ich nur wissen, was sich seine Frau alles kaufen durfte.

Distanzen sind mehr als Entfernungen

Wie weit die Entfernung zwischen zwei Orten ist, kann nur der ermessen, der sie durchfährt. Der Zug mit den Soldaten, mit den Spähpanzern, den Gewehren, der Munition, der Feldküche, dem Lazarett und allem, was zu einem Krieg gehört, fuhr eines Tages mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern los. Er passierte Leipzig, Dresden, und es ging weiter, immer weiter in östlicher Richtung, durchfuhr Breslau, Litzmannstadt und die Räder rollten weiter, immer weiter, bis der Zug zwei Tage später im polnischen Niemandsland so laut quietschend hielt, dass sich alle, die in ihm saßen, die Ohren zuhielten: Endstation,  alles aussteigen, dieser Zug endet hier.

Die Türen wurden geöffnet, die Soldaten sprangen heraus, schauten sich um, zündeten sich eine Zigarette an und standen erst eine Weile herum, bevor sie sämtliche Holzkisten, Blechkästen, Säcke, Tornister und was sonst im Zug war, abluden, die Spähpanzer und anderen Fahrzeuge fuhren über die Rampe vom Zug. Weil nicht alles am Bahnhof in der polnischen Provinz einfach warten konnte, bis alle dort versammelt waren, wo sie aufmarschieren sollten, ging es weiter, in die Tiefe der polnischen Wälder, dorthin, wo fast nichts mehr war, außer Sonnenglut und Hitze und Mücken. So viele Mücken, dass an Sonnenbaden nicht zu denken war, obwohl es Anfang Juni war.

Irgendwo in Berlin oder auf dem Obersalzberg hatte ein Führer befohlen, Generäle Pläne ausgearbeitet und diese in einzelnen Befehlen immer weiter nach unten gereicht. Drei Millionen deutsche Soldaten, dazu 600.000 Verbündete mussten losziehen, mit ihnen 600.000 Motorfahrzeuge und 3.600 Panzer, wurden an den sowjetischen Grenzen verteilt, bis am 22. Juni die ersten Soldaten ohne eine Kriegserklärung die Grenzen überschritten. Sie fuhren auf den Straßen immer weiter, ostwärts. Lastwagen, Motorräder, Feldküchen, Tankwagen. Die Räder all dieser Fahrzeuge waren auf Straßen angewiesen, doch die russischen Straßen waren selten mit Asphalt belegt oder gar gepflastert, sondern einfache Pisten: Staubig, wenn es trocken war. Bodenlos schlammig, wenn es regnete.

Briefe hielten die Verbindung: Zwischen Söhnen und Eltern, zwischen Männern und ihren Frauen, zwischen den Liebsten. Doch sie überklebten nur die Sehnsucht nach etwas, was nie wieder so sein würde, wie es vorher war; zu viel gab es, was nicht mitgeteilt werden konnte, was nicht miteinander geteilt werden konnte, was denen, die es erlebten, noch lange den Schlaf rauben und ihre Träume bestimmen würde. Bis zum Schluss. Bis zum Tod.

Das ist ein Beitrag für das Projekt auf Neon/ Wilderness, zum sechzehnten Wort: „Distanz“. Die anderen Beiträge findet ihr, wenn ihr auf den Link klickt.

 

Alles für die Katz #23

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Heute zeige ich euch zwei Bilder aus dem Katzentagebuch von Emilie. Seit 2008 zeichnet sie die Katzenbilder und veröffentlicht sie seit 2012 auch auf facebook, damit sie nicht nur in ihren Büchern verstauben.

Sie schreibt, dass es zu den Bildern aus „Einem Leben für die Katz“ kam, weil sie zwar gerne ein Tagebuch gehabt hätte, dafür jedoch hätte schreiben müssen. Zeichnen gelang ihr besser, meint sie. Noch während ihres Studiums zeichnete sie (fast) jeden Tag, und blieb dafür bei der Katze als ihrer Figur, die das besondere Ereignisse des jeweiligen Tages erlebt. Ob Prüfungssemester, erstes Staatsexamen, Referendariat, Berufsstart oder das Kennenlernen des Mannes: Alles wird zeichnerisch festgehalten.

Weil sie Tagebuch zeichnet, nimmt sie die Tage wesentlich bewusster wahr, schließlich soll die Essenz sichtbar werden. Auch ihre Arbeit als Lehrerin spiegelt sich in den Zeichnungen wieder. Werden jedoch Szenen mit Schülern gezeichnet, dann stimmen die Namen nicht mit den wirklichen Namen überein – schließlich soll ja die Privatsphäre gewahrt bleiben.

Dass das Katzen-Tagebuch so vergnüglich und kurzweilig ist, verdankt Emilie ihrer Familie, ihrem Mann und vielen Freunden, wofür sie sehr dankbar ist.

Ich freue mich jedesmal, wenn es wieder ein neues Bild bei Ein Leben für die Katz gibt. (Klick auf den Link führt zur Seite auf Facebook).

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alles_fuer_die_katz_logo_120x120Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder. Das von Kerstin gestaltete Logo darf sich auch jeder mitnehmen und verwenden, der bei “Alles für die Katz” dabei ist.