Mit Rost malen #Rostparade

FĂŒr die einen ist Rost eine Katastrophe, der sie mit Schleifpapier, Rostumwandler, Reparaturharz, Pinsel und Lack auf die Pelle rĂŒcken, fĂŒr die anderen kann es nicht rostig genug sein: Sie stellen sich extra rostige Teile auf den Tisch, in den Garten, wohin auch immer.

Aber mit Rost lÀsst sich auch malen. In diesem Fall: Rost mit Acryl.

Acrylfarben haben einen Vorteil: Sie trocknen schnell. Sie haben aber auch einen Nachteil: Sie trocknen schnell. Beim Malkurs in Morschreuth ist das schnelle Trocknen ein Vorteil. GefĂ€llt etwas nicht, kann es immer wieder ĂŒbermalt werden. Wird die Leinwand zu dunkel? Kein Problem. Einfach dĂŒnn mit weißer Farbe ĂŒberspachteln, so dass noch die dunkle Farbe durchschimmert. Dann ist alles wieder hell und bekommt sogar Struktur. Wer bei Bonnie zum Acrylmalen kommt, braucht weder Blumen, Tiere oder Portraits zu malen. In ihrer abstrakten Malerei geht es statt dessen um eine harmonische Aufteilung der FlĂ€che, die dadurch ihre Wirkung erzielt.

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Erst Klebstoff auftragen. Der beige Fleck ist ĂŒbrigens Sand…

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Eisenpulver ĂŒber den Kleber streuen

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Edelstahlpulver ĂŒber den Kleber streuen: Jedes Metall rostet anders…

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Ein bisschen schĂŒtteln und von unten gegen die Leinwand klopfen, damit sich alles gut verteilt.

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Alles wird mit einem Oxid eingesprĂŒht. Dann heißt es warten. Bis der Eisenstaub mit dem Rosten beginnt

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Alles lĂ€sst sich noch mit farbiger Tusche schmĂŒcken

Das ist mein Beitrag zur Rostparade bei Frau Tonari. Wer noch mehr rostige Dinge sehen möchte, klickt einfach auf den Link.

 

Alles fĂŒr die Katz #38

aida 062Ganz entspannt liegt das KĂ€tzchen in der Sonne und bewacht die HaustĂŒr. Das wĂŒrde ich jetzt auch gerne, doch leider ist es dafĂŒr momentan etwas zu frisch – und ich muss noch einiges tun, bevor ich mich zurĂŒcklehnen kann.

alles_fuer_die_katz_logo_120x120Wer sich gerne am Projekt “Alles fĂŒr die Katz” beteiligen möchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans ĂŒber schöne Bilder. Das von Kerstin gestaltete Logo darf sich auch jeder mitnehmen und verwenden, der bei “Alles fĂŒr die Katz” dabei ist. Klickt euch durch die Galerie der Katzen, streichelt ihnen ĂŒber den Kopf, lasst euch auch einmal anfauchen – und sagt einfach denen, die sie fotografiert haben, wie schön ihre Katzen sind.

Aufstieg zur Burg Wertheim

Weil ich so viel zu tun hatte, weil ich mich nicht gekĂŒmmert hatte, weil ich alles dem Mitbewohner ĂŒberlassen hatte, landeten wir in einem Wertheimer Gasthaus, am Rande des Spessarts. Eigentlich sollte es ja nach Miltenberg gehen, der Mann hatte Erinnerungen an diesen Ort und wollte ihn einmal in Ruhe angucken. Der fĂŒr die Übernachtung ausgewĂ€hlte Wertheimer Gasthof ĂŒberzeugte jedoch durch seinen relativ niedrigen Preis, weniger durch die recht robuste Innenausstattung, die aus den siebziger Jahren stammen dĂŒrfte und dafĂŒr noch gut erhalten ist.

So dauerte es am Freitag noch bis zum frĂŒhen Nachmittag, dann war ich mit den Texten fertig. Die Sachen waren jedoch schnell gepackt, der Weg auf der Autobahn nicht weit. Kurz nach der Autobahnabfahrt erzĂ€hlte ein Schild vom „lieblichen Taubertal“, der Mann wies allerdings darauf hin, dass rechts von uns der Main sei, nicht die Tauber. In Wertheim angekommen, ging es hoch, höher, um noch eine Kurve und wieder höher, bis zum Gasthof. Dort parkten wir die RĂ€der in der Garage und fuhren mit dem Auto wieder nach unten ins StĂ€dtchen, liefen durch die Gassen, ĂŒber viele Treppen hinauf zur Burg, außen drumherum, hinein, wieder Treppen hoch, bis wir vom Burgturm herab auf sĂ€mtliche DĂ€cher und den Zusammenfluss von Main und Tauber gucken konnten.

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Ein Blick zurĂŒck zeigt, wie viele Stufen es aufwĂ€rts ging. Immer außen an der Burgmauer entlang…

FĂŒr diese Burg ließen die Staufer den Grundstein legen, so stand es auf Tafeln geschrieben, spĂ€ter wurde, wie das so ĂŒblich war, immer weiter ausgebaut, renoviert und aufgehĂŒbscht, bis eine Pulverexplosion und der 30jĂ€hrige Krieg dem Ganzen einen Schlusspunkt setzten. Jetzt ist sie Ruine, doch immer noch imposant. Wer hier oben herrschte, hatte klar den Überblick.

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Der Eingang…

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Der Palas als Schattenriss von innen, die unteren Fenster sollen zum Teil noch staufisch sein.

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Der Palas von außen.

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Hoch auf den Turm: Dieser lÀsst sich besteigen.

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Blick von oben, vom Bergfried, dem Burgturm, auf den Zusammenfluss von Tauber und Main.

Den Rundgang ĂŒber die Wertheimer Burg verlinke ich mit Fraukes Schwarz-Weiß-Blick. Wer mag, findet dort noch eine ganze Menge schwarz-weißer Schönheiten.

Bilder vom 12. Juli

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Auf der Dachterrasse in NĂŒrnberg.

Heute morgen war ich in NĂŒrnberg, zu einem Meet-Up der dortigen Mompreneurs.

Es war wie immer inspirierend, interessant und einfach wunderbar. Ich finde es so großartig, dass Frauen miteinander arbeiten und PlĂ€ne machen können, ganz ohne stutenbissige Zickigkeit. Miteinander geht vieles leichter.

Auf dem Weg zurĂŒck zum Auto dufteten mich die Linden im NĂŒrnberger Graben an:

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Lindenduft und LindenblĂŒten

und zu Hause sah ich, dass wenigstens die Sonnenblumen miteinander um die Wette strahlten, auch wenn die Sonne selbst hinter dicken Wolken verschwunden war. Hoffentlich kommt sie demnĂ€chst wieder…

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Sonnenblume mit Biene

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Ballkleid nÀhen.

Das Wohnzimmer ist wieder zur Schneiderstube mutiert: Am Freitag will die Lieblingshausziege auf einen Ball, da muss ein neues Kleid genĂ€ht werden. Der Dienstag ist ja noch richtig rechtzeitig dafĂŒr.

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RosenblĂŒte auf Stoff.

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Anprobe: Sitzt auch alles?

Bei mir gab es heute sonst wenig, was ich fotografieren könnte. Texte sind ebenso langweilig, wie volle Kaffeetassen oder Teller mit Spagetti. Finde ich. Die kann sich jeder leicht selbst vorstellen. Deswegen gibt es heute nur sechs Bilder, statt der sonst ĂŒblichen zwölf.

Die anderen Teilnehmer gibt es bei Draußen nur KĂ€nnchen zu sehen.

 

Essen ist fertig…

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Ein kleines Glöckchen.

Ja, schön wĂ€re es. Eine SchĂŒssel mit Kirschen steht noch, an der nasche ich hin und wieder herum, schreibe meine Texte fertig, damit wir endlich fahren können. Der Mitbewohner hat fĂŒr uns ein Wochenende in Miltenberg geplant, ich weiß nur, dass es in Bayern liegt, aber nicht, was mich erwartet. Nun, nicht ganz: Die FahrrĂ€der sind schon auf dem FahrradtrĂ€ger am Auto, also werde ich mich wohl etwas bewegen mĂŒssen. Einen etwas ausfĂŒhrlicheren Bericht gibt es dann, wenn ich zurĂŒck bin, versprochen.

Das Glöckchen jedenfalls lÀutet mit vielen anderen Glocken, Klingeln und Klapperdingern das Wochenende bei Frau Tonari ein. Wer gucken mag, ist dort herzlich eingeladen und kann auch mitklingeln.

Picknick im Park

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus, beziehungsweise krĂŒmeln sie manchmal auch auf Picknickdecken herum: Die Gruppe der Erlanger Wortwerker wird gemeinsam mit einer Gruppe von Fotografen aus Erlangen eine Ausstellung und eventuell ein gemeinsames Buch gestalten. Bisher fand ein höchstpersönliches erstes Treffen im Kulturzentrum E-Werk statt, auf dem die Fotografen viele Bilder auf die Tische legten, dann wurden viele Fotos in eine fĂŒr alle Mitglieder zugĂ€ngliche Dropbox geladen. Auf diesem ersten Treffen hatte mir spontan der Stil und das Bild einer Fotografin zugesagt, ich gab ihr einen Text, dieser gefiel ihr wiederum und sie fotografierte extra dazu ein neues Bild. Ein zweiter Text ist in Arbeit, vielleicht grabe ich noch einiges aus meinem Archiv, schließlich sind mehrere Lesungen geplant, da wĂ€re es ja langweilig, immer den gleichen Text zu lesen.

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Picknick auf Decken im Schlosspark Erlangen.

Damit wir uns alle besser kennen lernen konnten, wurde ein fröhliches Picknick im Erlanger Schlossgarten organisiert. Jeder brachte etwas mit, einige kamen pĂŒnktlich und andere etwas spĂ€ter, aber das machte ĂŒberhaupt nichts. Drei Stunden lang wurde geplaudert und gefuttert, bis kurz vor acht auch die letzten ihre Sachen wieder zusammenpackten und jeder in seine Richtung verschwand.

Also: Bleiben Sie dran. Es wird bestimmt spannend.

Tagebuchbloggen am 5. Juli

Heute lasse ich machen:

Ich höre, wie der Wecker im Zimmer der Lieblingshausziege pĂŒnktlich piept und drehe mich noch einmal um. Draußen arbeiten MĂ€nner in Latzhosen und mit großen Maschinen. Diese haben dafĂŒr gesorgt, dass aus dem BĂŒrgersteig ein BĂŒrgergraben geworden ist. Damit aber nun kein BĂŒrger in den Graben fallen kann, ist alles mit rot-weißen Gittern abgesperrt. Man kann ja nie wissen. Der Mitbewohner verbastelt die geschenkte Zucchini zu einem HĂŒhnchen-Zuccini-Curry mit Reis und pflĂŒckt ein SchĂ€lchen Himbeeren. Die passen prima ĂŒber den Jogurt, der noch im KĂŒhlschrank lungert und endlich gegessen werden möchte.

Der Nachbar hĂ€ngt einen großen RasenmĂ€her hinter den Trecker und fĂ€hrt ĂŒber seine Wiese. Weil er es nett mit uns meint, mĂ€ht er die Brennnesseln auf unserer Seite auch gleich mit ab, die wir extra fĂŒr Brennnesselsud dort stehen ließen. Hachja. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Jetzt mĂŒssen wir eben wieder fahren und unsere Brennnesseln woanders einfangen.

Die Lieblingshausziege wird von Kopfweh geplagt, da allerdings heute nur zwei Stunden Schule sind, verbringt sie lieber den ganzen Vormittag auf dem Sofa und liest mit „Metro 2033“ (Werbelink) ein Buch, von dem sie vor zwei Tagen noch behauptet hat, sie hĂ€tte es mit neun Jahren angefangen und einfach langweilig und doof gefunden. Soso. Jetzt ist sie auf Seite 200 und sagt, wenn man schnell genug liest, merkt man nicht, dass es langweilig ist.

Die Waschmaschine hat gewaschen und der Wind pustet auf dem Balkon die WÀsche wieder trocken. Ab und an wirft er den WÀschestÀnder um, blÀst aber noch nicht so krÀftig, dass ich die Unterhosen beim Nachbarn einsammeln muss.

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Pfefferminzfeld am KrÀuterweg.

Nachher packt der Mitbewohner noch unsere FahrrÀder hinten auf den GepÀcktrÀger, wir fahren mit dem Auto bis Höchstadt und dann auf dem KrÀuterrundweg mit den FahrrÀdern. Ich glaube, da muss ich sogar selbst etwas machen. Bis dahin konnte ich ja heute jede Anstrengung vermeiden.

Zu den anderen Tagebuchbloggerinnen geht es hier, bei Frau BrĂŒllen.

Schwarz-weißes Klappern

Wenn es leise ist, und gerade keine Autos durch Uehlfeld rauschen, kann ich das Klappern hören. Sie klappern immer noch, die Störche, 17 Nester sollen es sein, der Mann hat elf davon gezĂ€hlt. In einigen von ihnen herrscht prallvolle Enge, ich meine, vier Störche in einem Nest, gibt es da nicht eine Überbelegung?

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Der will tatsÀchlich auch noch dort landen.

Wir sind wieder einmal auf dem Storchenlehrpfad unterwegs, so lang ist er schließlich nicht. Nach zwei Stunden sind wir wieder am Voggendorfer Keller angelangt, wir trinken ein Hefeweizen und bekommen Blasmusik gratis. Vorher jedoch haben wir am Weiher gepicknickt, auch wenn dort noch gar kein Storch war.

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Vogelbeobachtungsstand am Weiher.

Im nÀchsten Weiher schwimmt etwas, aber das ist auch kein Storch, das sind zwei schwarze SchwÀne. Eigentlich wollte ich ihnen ein wenig nÀher kommen, aber je nÀher ich kam, um so schneller schwammen sie weiter.

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schwarze SchwÀne

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BegrĂŒĂŸung in Uehlfeld. Wer begrĂŒĂŸt da eigentlich wen?

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Storch in Wiese.

Die meisten Störche kann ich sehen, wenn ich den großen RasenmĂ€hern folge, mit denen die Bauern die Wiesen abmĂ€hen. Von diesen lassen sie sich ĂŒberhaupt nicht beeindrucken, sie hupfen ein kleines StĂŒckchen weiter und storchen weiter durch den Salat, Ă€h, das abgemĂ€hte Gras.

Das ist heute mein Beitrag zum Schwarzweißblick bei Frauke: Link 

und zum Black & White bei Czoczo: Link.

Etwas planlos unterwegs

Was sich einfach anhört, ist in Wirklichkeit selten leicht. Wir wollen rund um Muggendorf wandern, so hatte sich das der Mitbewohner ausgedacht. Nur bedenkt der gebĂŒrtige Franke nicht, dass ich allzu große An- und Abstiege nur in homöopathischen Dosen genießen mag, alles andere finde ich relativ anstrengend. Da gilt es, die Wege manchmal eben zu optimieren.

Wir fahren bis Oberfellendorf – und von Streitberg an geht es so steil bergauf, dass das kleine Auto richtig MĂŒhe hat, die Steigung zu bewĂ€ltigen. Von dort aus laufen wir Richtung Albertshof und kurz nachdem rechts der Wald beginnt, schleicht sich der Weg in Richtung GuckhĂŒll dort hinein, kaum sichtbar von der Straße aus. ZunĂ€chst geht es kaum merklich aufwĂ€rts, bald gabelt sich der Weg und da sich der Mitbewohner um die korrekte Richtung, die wir laufen wollten, gekĂŒmmert hat, wĂ€hlt er den linken, den Weg, der bergan fĂŒhrt.

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Wegweiser auf dem GuckhĂŒll.

Der frĂ€nkische Landregen rauscht auf den BuchenblĂ€ttern, nur gelegentlich tropft es bis nach unten. Das hat den Vorteil, dass wir hĂŒbsch allein auf den Wegen sind, bei diesem Wetter bleiben viele lieber im trockenen Haus, wie es scheint. Zwischen den Buchen wachsen einzelne Tannen und auf den gelegentlich herumstehenden BaumstĂŒmpfen liegen die harten Schalen der Zapfen, die abgenagten StĂŒmpfe liegen drumherum. Sitzen die Eichhörnchen hier gesittet an den Baumresten, wie an einem Tisch und futtern?

An einer Gabelung will der Mitbewohner bergab und verrĂ€t jetzt, dass er nach unten, zur Muschelquelle bei Streitberg möchte. Oh. Von dort hat sich doch das Auto gerade steil nach oben gequĂ€lt – und wenn wir bis nach unten laufen, mĂŒssen wir ja auch wieder hochsteigen. Als ein Abzweig kommt, beschließe ich, dass wir genug abwĂ€rts gewandert sind und Ă€ndere kurzerhand unser Ziel in die auf dem zweiten Wegweiser angegebene Felsenschlucht. Doch als wir an den Abzweig kommen, der zu dieser fĂŒhrt, sperrt ein Schild den Weg. Die Felsenschlucht ist – der Tiere wegen – bis zum 15. Juli nicht begehbar. Nun denn. Also gehen wir geradeaus weiter, der Weg fĂŒhrt schließlich auch zum GuckhĂŒll, verrĂ€t ein nĂ€chstes Schild.

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Steil geht der Weg, auf dem Foto ist das nur zu ahnen.

Links ragten Felsen, rechts schlĂ€ngelt sich der Weg in Serpentinen steil bergauf. Hinter einer Kurve huscht es schwarz-gelb ĂŒber den Weg, doch der Salamander verschwindet nicht. Er bleibt wie erstarrt am Wegrand sitzen, rĂŒhrt sich nicht, ich kann in Ruhe Fotos machen, selbst als wir weitergehen, sitzt er dort. Vielleicht sinniert er ja ĂŒber den Unsinn der Menschen, die rein zum VergnĂŒgen durch die WĂ€lder gehen, und so den lieben langen Tag verstreichen lassen.

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Salamander, schwarz-gelb.

Am GuckhĂŒll liegt der Aussichtsturm, so wie er vor ĂŒber zehn Jahren zersĂ€gt wurde, in handliche MeterstĂŒcke gestapelt herum. Die Pfosten sind leer, die Aussicht bewachsen. Was treibt die Menschen, an hohen Punkten einen Turm zu erklettern? Sind oben keine Schilder angebracht, auf denen die Orte benamst werden, die rundum zu ahnen sind, lĂ€sst sich meist nicht so viel erkennen. Außer ein Blick aufs dichte BlĂ€tterdach, natĂŒrlich.

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Reste vom Aussichtsturm.

Das Wort GuckhĂŒll weist auf zwei Dinge hin: Gucken, klar, ein Aussichtspunkt. Mit HĂŒll wird in der frĂ€nkischen Schweiz ein steiniges Loch im Boden bezeichnet, in dem sich Regenwasser sammeln ließ. Das war fĂŒrs Überleben von Mensch und Vieh in den Zeiten wichtig, in denen es noch keine Wasserleitungen gab.

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Nix mehr ĂŒbrig von der Aussicht.

FĂŒnfzig Meter vor der Oberfellendorfer Wirtschaft fĂ€ngt es richtig an zu regnen. Wir lassen uns Saltimbocca von der Damhirschleber und Frikadellen vom Reh schmecken.

Alles fĂŒr die Katz #37

Granada4 287 Als wir im vergangenen August einen Monat lang in Spanien waren, haben wir eine Wanderung um Granada herum gemacht, sind durch eine enge Schlucht gelaufen (hier ist der Link zur Wanderung, wer mag) und ĂŒber eine heiße Hochebene wieder zurĂŒck. Kurz bevor wir wieder in dem Ort waren, von dem aus uns der Bus wieder in die Stadt brachte, kamen wir an einem Hof vorbei, in dem ich diese Katze sah, die im Schatten saß und ihre Jungen saugen ließ. Mir kamen die beiden Jungkatzen schon ziemlich groß vor, aber sie hat geduldig gesessen und gewartet, bis sie fertig waren.

alles_fuer_die_katz_logo_120x120Wer sich gerne am Projekt “Alles fĂŒr die Katz” beteiligen möchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans ĂŒber schöne Bilder. Das von Kerstin gestaltete Logo darf sich auch jeder mitnehmen und verwenden, der bei “Alles fĂŒr die Katz” dabei ist. Klickt euch durch die Galerie der Katzen, streichelt ihnen ĂŒber den Kopf, lasst euch auch einmal anfauchen – und sagt einfach denen, die sie fotografiert haben, wie schön sie sind.