Da klappern keine MĂŒhlen mehr

Vor einigen Tagen waren wir auf dem MĂŒhlenweg unterwegs und kamen an vielen MĂŒhlen vorbei. Doch da klapperte kein MĂŒhlrad mehr am rauschenden Bach – und auch dem Wehr ist anzusehen, dass es seine besten Zeiten eher hinter sich hat.

Das Wehr regelt den Zufluss zum MĂŒhlbach

Aber findig war der MĂŒller schon: Auf der Kante liegt eine alte Schiene und sorgt fĂŒr einen gleichmĂ€ĂŸigen Überlauf.

Eisenbahnschiene, etwas zweckentfremdet

Verbunden mit: Frau Tonaris Rostparade. Wer dem Link folgt, findet noch viele rostige Dinge.

Himmelhochoben im Paradies unterwegs

Über den Wolken, singt Reinhard Mey, ist die Freiheit so grenzenlos. LĂ€sst sich also der Himmel mit einem Flieger erreichen? Suche ich im Internet nach dem Paradies, bekomme ich verheißungsvolle Urlaubsziele angezeigt: Je weiter weg diese liegen, je exotischer, desto paradiesischer sind sie? Das glaube ich nicht.

Oft ist das Paradies ganz nahe. Und doch wird der Eingang so selten benutzt, dass eine Spinne ihr Netz davor weben kann.

 

Jetzt, wenn es im FrĂŒhjahr wieder grĂŒn und warm und ĂŒberhaupt recht schön draußen ist, nehme ich mir wieder Zeit. Ich will jeden Tag etwas Neues entdecken und gehe so weit es mir möglich ist ganz wie ein Kind selbstvergessen durch den Tag. Und auf einmal habe ich das Paradies – ganz dicht bei mir, in mir.

Und so war es denn folgerichtig, dass wir – zum wiederholten Male – durchs Paradiestal gewandert sind. Wer mehr darĂŒber lesen mag, bitte schön, dann geht es hier entlang: Im Paradiestal wandern.

Tag des Baumes

Wortwerk Erlangen wurde von der Stadt gefragt, ob denn einige von uns am Tag des Baumes Texte von und ĂŒber BĂ€ume lesen könnten, Wortwerk Erlangen sagte zu und so war ich gestern – mit zwei anderen Wortwerkern – auf dem großen Platz vor dem Rathaus.

Presslufthammer, Kirchenglocken, Sirenengeheul, SpringbrunnenplĂ€tschern, Lieferverkehr, dröhnende Busse: Die Vögel auf dem Rathausplatz hatten ordentlich MĂŒhe, sich durchzusetzen. Es gelang ihnen nicht immer.

Die anwesenden Wortwerker beschlossen, immerhin mikrofonverstÀrkt: Ab drei Zuhörern wird vorgelesen.

Der Wind pustete BlĂŒtenblĂ€tter und Manuskriptseiten ĂŒber den Platz.

Eine Mutter setzte sich auf eine Bank und rief laut nach ihrem Kind. Es kam. Sie legte den Zeigefinger ĂŒber den Mund und forderte es damit auf, doch jetzt bitte leise zu sein.

Wir saßen am Rand des KlettergerĂŒstes und warteten auf Zuhörer.

Wer will einen kurzen Text hören?

Wer will lieber einem lÀngeren Text lauschen?

Die Stadtwerke beeindruckten mit großer Technik und einer raffinierten Gießtechnik am Tankwagen. Die BĂ€ume vor dem Rathaus und in der Stadt mĂŒssen gelegentlich epflegt, gedĂŒngt und gegossen werden. Die dafĂŒr nötigen Maschinen hĂŒllten die BĂ€ume in Abgase und lĂ€rmten so laut, dass das leise Wispern der BlĂ€tter unhörbar wurde.

Doch, wir haben auch gelesen. Und die Zuhörer haben gelauscht und geklatscht und hÀtten gerne gewusst, wie so manche Geschichte wohl weitergehen mag.

Alles fĂŒr die Katz #78

schlafende Katz

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich mich jetzt erst melde, aber erstens ist es Sonntag und zweitens, nun ich war die ganze Nacht draußen unterwegs. Als ich ins Haus kam, gab es erst etwas zu Futtern, dann habe ich mich lieber hingelegt und mache jetzt ein gemĂŒtliches Nickerchen.

alles_fuer_die_katz_logo_120x120Wer sich gerne am Projekt “Alles fĂŒr die Katz” beteiligen möchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen.

Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans ĂŒber schöne Bilder. Das von Kerstin gestaltete Logo darf sich auch jeder mitnehmen und verwenden, der bei “Alles fĂŒr die Katz” dabei ist. Klickt euch durch die Galerie der Katzen, streichelt ihnen ĂŒber den Kopf, lasst euch auch einmal anfauchen – und sagt einfach denen, die sie fotografiert haben, wie schön ihre Katzen sind.

Tagebuchbloggen am 5. April

Nach dem Kind hat es nun auch den Mitbewohner erwischt: Er schnieft und schnupft, aber er hĂ€lt sich tapfer. Ich fuhr heute morgen bei strahlendem Sonnenschein nach NĂŒrnberg, da brauchte ich keine Jacke, so schön, wie das Wetter ist. Leider hat sich der April alles anders ĂŒberlegt: Als ich nach dem Mittag wieder fahren wollte, musste ich ohne Jacke ganz fix im Regen zum Auto sprinten. Kaum saß ich drin, hörte es auf zu regnen. War ja klar.

In der Post war heute die Einladung zur Garty Party bei Frau Mutti. Der Mitbewohner hat sich auch gleich um die Übernachtung gekĂŒmmert. 

Da der Mitbewohner eine echt frĂ€nkische Hochzeitssuppe gekocht hat – schließlich will er das Rezept und die Bilder dazu auf seinem Blog „FrĂ€nkische Tapas“ zeigen – gab es ein leckeres Essen, bevor ich mich an den zweiten Teil der Arbeit gesetzt habe. Diese war recht schnell erledigt, anschließend habe ich einen Blick in den Garten gewagt: Gestern kam eine kurze, aber heftige Böe – und ein Teil des Holzschuppendaches gab einfach nach. Auch eines der GewĂ€chshĂ€user purzelte mal eben durch den Garten, glĂŒcklicherweise waren weder Scheiben noch Pflanzen drin. Links daneben stand ein Schuppen vom Nachbarn. Den hat allerdings nicht der Wind, sondern der Nachbar selbst abgerissen.

Seit beide Katzen gerne nachts durch die GĂ€rten tigern und auf MĂ€usejagd gehen, liegen sie tagsĂŒber nur faul auf dem Sofa und schlafen. Manchmal tĂ€uschen sie den Schlaf aber auch nur vor: Lasse ich sie aus den Augen, nutzen sie jede Gelegenheit zum stibitzen.

Kurz vor der DĂ€mmerung hat sich die Sonne noch einmal gezeigt – und der April gleich mit Regen gedroht. Da gestern die Lieblingshausziege sĂ€mtliche WĂ€sche gebĂŒgelt hat, brauchte ich heute nur noch alles wegzurĂ€umen. Jetzt rauscht die SpĂŒlmaschine ihr emsiges Lied und die letzten Vögel zwitschern sich draußen einen Gute-Nacht-Gruß zu.

Ich werde den Abend in Ruhe verbringen, auch wenn ich dafĂŒr die Katzen vom Sofa sammeln muss. Da kann ich in Ruhe nachlesen, was all die anderen Tagebuchblogger bei Frau BrĂŒllen den ganzen Tag ĂŒber gemacht haben.

 

Alles fĂŒr die Katz #77

Frohe Ostern.

Ich wage es fast nicht zu erwĂ€hnen: Hier scheint die Sonne, die Vögel singen um die Wette und das Gras wird tĂ€glich grĂŒner. Die Katzen sind gerne draußen und wenn sie ins Haus kommen, gibt es erst etwas zu futtern – danach ist Siesta angesagt.

alles_fuer_die_katz_logo_120x120Wer sich gerne am Projekt “Alles fĂŒr die Katz” beteiligen möchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen.

Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans ĂŒber schöne Bilder. Das von Kerstin gestaltete Logo darf sich auch jeder mitnehmen und verwenden, der bei “Alles fĂŒr die Katz” dabei ist. Klickt euch durch die Galerie der Katzen, streichelt ihnen ĂŒber den Kopf, lasst euch auch einmal anfauchen – und sagt einfach denen, die sie fotografiert haben, wie schön ihre Katzen sind.