Ach, Katta.

Suchst du nach einem Weg, der dich über den Regenbogen bringt? Es gibt keine Bushaltestelle, an der dieser Zug abfährt.

Du musst warten. So lange warten, bis deine Ampel auf grün springt und du an der Reihe bist. Selbst wenn du bis dahin nur noch als Schatten deiner selbst über die Erde wanderst.

Nimm nicht nur vom Tellerrand, von dem, was von anderen übrig bleibt, greif nach Apfelsaft und Datteln. Sie tun dir in der Hitze gut.

Gegen deine innere Wüste ist die Sahara eine blühende Oase. Du lebst mit deinen Masken, sie sitzen fest, auch dann, wenn du unter der Mistel den Vogel lockst. Deine Sucht hält dich, du hängst wie eine Marionette an ihren Fäden und die alte Unke quakt aus dem Irrhain.

Blickst du in den Spiegel, siehst du die leeren Augen deiner Mutter. Sie leuchten nur, wenn Gold glänzt. Setz lieber die Brille auf, mit der du die Welt rosarot tönst und bestreu die Erdbeeren mit Salz.

Greif nach der Hand des Hirten: Er führt dich wie Orpheus nach obenauf. Fahre übers Meer, suche die Verbindung zu denen, die dich lieben.

Reiß die Blockade ein. Sie sieht nur aus der Entfernung so fugenlos aus.

Es lohnt sich, zu leben.

(Der Text entstand aus einem „Kreuzworträtsel-Impuls“, bei dem möglichst viele Worte – mindestens jedoch sieben von ihnen – für eine Geschichte verwendet werden sollten)

Ein Gedanke zu „Ach, Katta.

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