Israel – 6. Tag

Heute ist Sonntag – und hier begann ganz normal eine neue Woche, fĂŒr die Kinder mit Schule und die Erwachsenen mit Arbeit. Nach dem FrĂŒhstĂŒck fuhren wir heute zum Arbel, einem auffĂ€lligen Berg mit markanter Klippe und ebensolcher Geschichte. Dort angekommen, brauchten wir deshalb keinen Eintritt zu zahlen, weil es in der Nacht geregnet hatte und deswegen ein Teil der Wege gesperrt waren. Aber zu den Aussichtspunkten können wir gehen, sagte die nette Frau im KassenhĂ€uschen. Eine grĂ¶ĂŸere Gruppe geht uns voraus und lĂ€sst sich unter drei OlivenbĂ€umen nieder. Dort erzĂ€hlt einer vielen etwas fĂŒr uns unverstĂ€ndliches, und das ziemlich lange. Wir warteten eine Weile, aßen unsere Brote, warteten noch ein Weilchen, doch an der Lage Ă€nderte sich nichts: Der Mensch redete immer noch. Wir schnappten unseren Kram, gingen an ihnen vorbei und folgten der weiß-blauen Markierung. Bei jedem Schritt raschelte es im GebĂŒsch und viele kleine HĂŒpfer sprangen in Sicherheit.

kleine Drachen sonnen sich auf warmen Steinen.

Wir gingen eine Weile und kehrten um, als wir sahen, dass der Weg nur nach unten fĂŒhrten. Inzwischen war die Gruppe aufgestanden und kam uns klassenweise entgegen.

Von unten dröhnte Musik herauf, wir sahen Klippschliefer und kleine Drachen, teilten uns die letzte Orange und waren dem Himmel nÀher als in mancher Kirche.

Aussicht von oben auf den See Genezareth

SpĂ€ter gingen wir unten im Tal, im Wadi entlang und bestaunten die Höhlen, in denen frĂŒher Menschen lebten.

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