Kleine Dinge am Wegrand

Gehe ich spazieren, dann wandere ich gemĂ€chlich durch die Welt, nehme mir genĂŒgend Zeit mit, damit ich nach rechts und links schauen und Schönheiten am Wegrand entdecken kann, wie dieses von der Sonne rot gefĂ€rbte Laub. Das will mal eine Eiche werden, wenn der Weiherbesitzer das zulĂ€sst.

ft 653

Eichenbusch am Weiher.

ft 656

Ausgetrockneter Weiher.

Den Weiher ohne Wasser, dafĂŒr mit rissigem Boden.

ft 659

Weiher mit Wasserpflanzen.

Den Weiher gleich nebenan, in dem ganze WĂ€lder wachsen.

ft 660

Kleine Schleiche.

Und die kleine Schleiche mit ihrer zĂŒngelnden Zunge. Ich hab das Tierchen immer wieder ein bisschen angestupst, so dass sie sich vom sonnenwarmen Asphalt in das Gras am Wegesrand schlĂ€ngelte. Kurze Zeit spĂ€ter kam ein Liegeradfahrer geschwind des Weges, der hĂ€tte sie sonst ĂŒberfahren.

So ganz winzigkleine Dinge sind es dieses Mal leider nicht. Trotzdem war ich an ihnen so nah dran, wie es ging.

Das ist mein Beitrag zum Kleinen Monat von Cubus Regio.

10 Gedanken zu „Kleine Dinge am Wegrand

  1. Liebe Jaelle Katz,
    die kleine Schleie hast Du ja perfekt erwischt. Der GrĂ¶ĂŸenvergleich gelingt super durch das welke Blatt!
    Hab einen feinen Rest-Dienstag,
    herzlichst moni

  2. Das Bild von der Schleiche ist sehr schön. Und klein ist sie auch. Klein genug fĂŒr die kleinen Dinge.
    (Das Bild vom ausgetrockneten Weier ist klasse. Das mit den Algen macht mir eher Sorgen, denn der Bewuchs lĂ€sst auf fĂ€kale Verunreinigung schließen.)

    • In diesem Fall war ich mit der Lieblingshausziege unterwegs. Die ist ja daran gewöhnt, dass ich plötzlich etwas entdecke, sage: „Warte mal“ und dann erst einmal ein Foto mache… manchmal entdeckt sie auch Dinge vor mir.

  3. Liebe Jaellekatz, klein ist klein und muss nicht besonders klein sein. Besonders die kleine Schleiche hats mir angetan. Danke, dass du beim kleinen Monat mitgemacht hast.

  4. Liebe Jaelle Katz,
    ich kenne diese kleinen eichen, die mal welche werden wollen, als Hecken.
    eine tolle Aufnahme dieser roten BlÀtter.
    Wie lieb, dass du die kleine Schleiche gerettet hast.
    Die war ja ein zusÀtzliches Geschenk.
    Liebe GrĂŒĂŸe BĂ€rbel

    • So wirklich wollte sie das ja nicht, das mit dem Retten. Schließlich ist es auf dem schwarzen Asphalt deutlich wĂ€rmer, als im kĂŒhlen Gras.
      Viele GrĂŒĂŸe, Jaelle Katz

Schreibe einen Kommentar zu Jaelle Katz Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.