Lechweg: Die erste Etappe

Der Formarinsee. T√ľrkisgr√ľnes Auge im Stein, gespeist von Himmelswasser, das von den Bergen herunterrinnt. Von dort beginnt der Lech seinen Lauf, zun√§chst unsichtbar unterirdisch, in vielen Rinnsalen, die sich finden, zueinander flie√üen.

Hier oben k√∂nnte man vor lauter Sch√∂nheit besoffen werden, gl√ľcklicherweise ahnt das der Himmel, zieht ein paar Wolken zusammen und l√§sst es ein bisschen regnen. Wir wandern langsam, wollen jeden Stein am liebsten mit den Augen streicheln. Das helle Tock-tock-tock der Wanderst√∂cke hinter uns ist nicht zu √ľberh√∂ren. Wir weichen aus, wir machen Platz und lassen alle, die es eiliger haben, einfach vorbeiziehen.

Die Lech wird links und rechts von immer neuen Rinnsalen gespeist, sammelt sie alle ein, w√§chst Tropfen f√ľr Tropfen, bahnt sich ihren Weg √ľber die Felsen, h√∂hlt sie aus, w√§scht sich Tobel, poliert Ger√∂ll und rauscht bergab, immer weiter.

F√ľr 29000 Schritte haben wir acht Stunden gebraucht, das ist genau richtig um ausreichend zu Gucken, Tr√∂deln, Schw√§tzen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Morgen geht es weiter.

Ein Gedanke zu „Lechweg: Die erste Etappe

  1. Danke f√ľr die ersten Lech-Tour-Etappen-Bilder!
    Ja, das ist wahre Sch√∂nheit … herrliche Bilder, ich konnte ds Wasser rasuchen h√∂ren und das Tock-tock der Wanderst√∂cke :O)
    Ich w√ľnsche Dir einen sch√∂nen und freundlichen Tag!
    ‚ô• Allerliebste Gr√ľ√üe , Claudia ‚ô•

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