Monatsmomente im Mai

Sich zu erinnern was war, lässt die Momente noch einmal strahlen. Ein Augenblick ist so schnell vorbei, wird abgelöst vom nächsten und immer wieder folgt ein anderer. Ich lasse den Mai noch einmal an mir vorüberziehen, diesen Frühlingsmonat, der seit zwei Jahren auch einen dunklen Tag hat.

Es ist eine schöne Idee von Große Köpfe, und wer mag, kann dort in vielen weiteren schönen Momenten stöbern gehen.


Wir sind beim Schmied, hören Geschichten und sinnieren darüber, was der Wert von Dingen ist, warum so vieles nicht repariert, sondern weggeworfen wird. Was würden Schuhe heute kosten, wären sie über dem Leisten handgefertigt und die Sohlen benagelt?

Was würde Kleidung kosten, wäre das Garn handversponnen, gewebt, genäht, wie viel davon wäre im Schrank?

Was würde Fleisch kosten, wären die Tiere noch in Herden unterwegs – und nicht in Ställen zusammengepfercht?

Ach. Aber dann könnten sich nicht mehr alle jeden Tag Fleisch leisten und jedes Jahr fünf Paar Schuhe kaufen…

Eine vor längerer Zeit geäußerte Idee der Redaktion wird Wirklichkeit. Ich habe ab jetzt eine wöchentliche Kochkolumne in der Nürnberger Zeitung. Es macht Spaß, zu kochen, darüber zu sinnieren, es ist fast wie bloggen, nur eben in der Zeitung.

Als die Nachbarn ankündigen, dass sie jetzt den Saibling nachkochen, muss ich trotzdem erstmal nachlesen, ob sich auch wirklich kein Fehler ins Rezept geschlichen hat. Was weiß ich denn, was so Buchstaben unbeaufsichtigt machen.

Die Visitenkarten zum Blog sind da. Fabienne hat den Header entsprechend angepasst, sie drucken lassen, alles überprüft und schließlich zu mir geschickt. Sie sind so wunderbar seidig, ich könnte den ganzen Tag drüberstreicheln.

Inzwischen sind vier Beiträge auf dem Blog Schreibreise zu lesen, sicher werden es noch mehr, aber es dauert halt alles so seine Zeit.

Auch der andere Blog, auf dem ich 111 Sachen in Franken machen will, bekommt ein neues Headerbild: 111-Sachen-in-Franken-machen.

 

Wir neigen uns zu den kleinen Maiglöckchen und müssen den Kopf weit in den Nacken legen, so hoch wie das Windrad über den Wipfeln steht.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Wettbewerb des Pegnesischen Blumenordens habe ich einen Text eingeschickt, eine Freundin liest ihn, er gefällt ihr und sie hofft, dass er Gefallen findet – und, was soll ich sagen, vor zehn Tagen kam die Mail: Ich darf meinen Text am 20. Juni im Irrhain lesen. Jury und Publikum entscheiden dann, wer von den fünf Finalisten schließlich den Blumentopf bekommt.

 

Wir laufen auf dem Sibylle-Weis-Weg und Ende Mai fahren wir noch früh am Morgen zur Abtei Maria Frieden, dort wird eine Messe gelesen. Ob es hilft? Wir wissen es nicht.

Wir frühstücken dort und unterhalten uns mit der Äbtissin.

Prager Schnitzel für Nikolai.

 

Am letzten Maitag fahre ich erst nach Nürnberg, treffe mich, wir fahren weiter nach Hersbruck, gehen ins Hirtenmuseum und anschließend auf eine Tour. Schön wars. Der Juni kann kommen.

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