Spaziergang nach Sommerach

Spaziergang rund um M├╝nsterschwarzach.

Oh. Kein Himmel da. Und was ist das blaue Zeug da ├╝ber mir, mit der wei├čen Zuckerwatte drauf? Da in der Abtei M├╝nsterschwarzach nicht nur gebetet und gesungen wird, sondern wir zum Mittag- und Abendessen ordentlich zu futtern kriegen, ist es gut, wenn ein paar Schritte daf├╝r sorgen, dass nicht alles als Speckringe auf den H├╝ften h├Ąngenbleibt.

Bildstock bei Gerlachshausen.

├ťberall stehen Zeugnisse des Glaubens herum. Manche sind verh├Ąltnism├Ą├čig neu, andere schon viel ├Ąlter.

Sch├Ân anzusehen sind sie allemal.

Was wird einst von unserem eigenen Glauben der Nachwelt Zeugnis ablegen?

Es gibt moderne Kreuze am Wegesrand. In den meisten F├Ąllen zeigen sie, dass hier jemand im Stra├čenverkehr ums Leben kam.

Alter Bildstock bei Gerlachshausen.

Unter diesem alten Bildstock l├Ąsst sich entziffern, dass er 1607 von einem Melchior aus Sommerach renoviert wurde. Die eigentlich r├Âmischen Soldaten aus der Leidensgeschichte tragen hier Landsknechtsmonturen und geschlitzte Pluderhosen.

Flosshaltestelle am Main bei M├╝nsterschwarzach

├äh. Jaklar. Hier, direkt an der Stra├če von M├╝nsterschwarzach nach Sommerach bereitet sich der ganz normale Mensch schon mal auf die kommende ├ťberschwemmung vor. Der Meeresspiegel wird steigen, sicher. Aber hier? Die Aufl├Âsung gab es sp├Ąter: Hinter den B├╝schen flie├čt der Main in einer ├╝ppigen Schleife entlang. Da gibt es tats├Ąchlich auch F├Ąhren und Fl├Â├če.

Der Main bei M├╝nsterschwarzach.

Da isser. Der Main.

Ein Weinstock an der Hauswand.

Weinst├Âcke stehen hier ├╝berall herum. Jetzt sind sie ganz unbelaubt und sehen ein bisschen wie aufrecht stehende Insekten aus, denen die F├╝hler festgebunden wurden. Auch an vielen H├Ąusern stehen Weinreben, die sp├Ąter gr├╝ne D├Ącher ├╝ber Hofeinfahrten und T├╝ren bilden.

eine alte Weinkelter. Darin wurden die Trauben gepresst.

Solche alten h├Âlzernen Weinkelter, mit denen fr├╝her die Trauben gepresst wurden, stehen hier auch ├╝berall herum. Irgendwas m├╝ssen die Touristen, die kommen, ja auch zum Angucken haben.

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