Tagebuchbloggen am 5. Januar

Jeden 5. im Monat ruft Frau Br├╝llen zum gemeinsamen Tagebuchbloggen auf. Sie will wissen, was wir eigentlich den ganzen lieben Tag lang machen, oder in kurz: WMDEDGT (Was machst du eigentlich den ganzen Tag).

Mein Tag begann unspektakul├Ąr. Nach einer Tasse Kaffee galt es, aus den gestrigen Notizen im Block einen Text zu basteln und gemeinsam mit den Bildern in die Redaktion zu schicken: Bei einem Sportverein k├Ânnen Fl├╝chtlinge Volleyball spielen, einfach so, nur zum Spa├č und gelegentlich spielen auch ein paar andere Jugendliche und Erwachsene mit.

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Da der Mitbewohner noch zwei Tage Ferien hat, brauchte ich mich mittags zum Essen nur an den gedeckten Tisch zu setzen. Selbst das Besteck lag schon parat. Was f├╝r ein Luxus. Anschlie├čend gab es noch eine Tasse Milchkaffee, die Arbeit war ja f├╝r mich noch nicht zu Ende.

Ich fuhr in eine kleine Stadt, auf der ich neulich noch die St├Ârche in ihrem Nest auf dem alten Rathaus oben klappern sah. Dort traf ich mich mit einem Mann, der eine Gruppe f├╝r alkoholkranke Menschen und deren Angeh├Ârige gr├╝nden m├Âchte. Wir haben uns eine Stunde lang unterhalten, der Text dar├╝ber wird am Freitag in der Zeitung zu lesen sein.

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Schilf am Weiher.

Als ich zur├╝ckfuhr, hat es gerade einmal nicht geregnet. Hurra. Auto an den Wegrand, aussteigen und ein St├╝ck gehen. Der Nebel hat alles in der Ferne h├╝bsch eingeh├╝llt, so dass es wie bei einem Weichzeichner weit weg schien. Ich lief ein Weilchen erst nach links, dann geradeaus, wieder nach rechts und in etwa zur├╝ck. Dachte ich. Doch ich hab es verwechselt – und war dann deutlich l├Ąnger unterwegs, als ich urspr├╝nglich gedacht habe. Nunja. Es gibt schlimmeres. Irgendwann war ich wieder beim Auto, stieg ein und fuhr das kurze St├╝ck bis nach Hause. Hier war es sch├Ân warm, hier gab es jetzt das gestern frisch gebackene Brot mit Frischk├Ąse, ein paar kleine Tomaten und Tee.

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Weiherlandschaft mit Schnee und Nebel.

Schluss f├╝r heute. Ich muss noch das Feuer angucken und zwei Kissenbez├╝ge n├Ąhen.

2 Gedanken zu „Tagebuchbloggen am 5. Januar

  1. Die Fotos vom Weiher, liebe Jaelle, sind sehr sch├Ân.
    Vielleicht w├╝rde so manch ein Tag spannender, wenn wir w├╝├čten, dass wir dar├╝ber zu schreiben h├Ątten. Mich w├╝rde aber noch mehr die Antwort interessieren auf die Frage: WDDEDGT? Das erste D steht f├╝r DENKEN. Bei Dir kann man es ja oft nachlesen… Liebe Gr├╝├če Edith

    • Ich glaube, spannender w├╝rde dann ein Tag nicht unbedingt, aber man gibt mehr darauf acht, was man alles so macht. Das kann schon viel ausmachen. ­čśë
      Und die Gedanken lassen sich schlie├člich nicht abschalten… ;-), die geh├Ârten einfach dazu.
      Viele Gr├╝├če
      Jaelle

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