Tagebuchbloggen am 5. Januar

Aufgewacht, als es gerade dĂ€mmerte. Zwar hatte der gestrige Wetterbericht was von Schnee und so weiter erzĂ€hlt, aber im warmem Zimmer auf dem Sofa schien das alles noch weit weg. Doch heute morgen war die Welt weiß gepudert und der Winter auch bei uns angekommen. Kaffeewasser aufsetzen, Kaffeepulver in die Tassen löffeln, kochendes Wasser aufgießen – und schon war es Zeit, den Mitbewohner aus dem Bett zu pelzen.

Dann war ein bisschen kramen angesagt, WĂ€sche abnehmen, aufhĂ€ngen, SpĂŒlmaschine aus- und einrĂ€umen, Katzen fĂŒttern und so weiter.

Kurz nach zehn zog ich mich an, kramte das Auto unter dem Schnee vor und fuhr nach Erlangen. Dort hatte ich fĂŒr elf Uhr eine Verabredung, wir schwĂ€tzten im Teehaus bei Kaffee und Tee gut vier Stunden ĂŒber Gott, die Welt und variable Schubladen, bevor ich wieder zum geparkten Auto wollte, doch nicht am Buchladen vorbeikam. Auf Twitter hatte ich eine Buchempfehlung gelesen:

und tatsÀchlich stand das Buch im Buchladen, zappelte schon und wollte mit.

(Wie es ist? Ich bin jetzt auf Seite 110 und kann die obige Aussage nur bestĂ€tigen) Daher: Viel ist nicht mehr passiert. Der Mitbewohner hat was zu essen gemacht und sich beschwert, dass ich nebenher las, kaum war der Teller leer, habe ich mich zum Sofa begeben und dort weitergelesen. Und genau das werde ich jetzt auch tun…

Ja, das bin nicht ich, das ist die Katz, aber das soll ja auch nur ein Symbolbild fĂŒrs Sofa sein.

Was alle anderen Tagebuchblogger machen, ist bei (klick) Frau BrĂŒllen nachzulesen. Die freundliche Nachbarin lĂ€dt schließlich an jedem fĂŒnften des Monats zum Tagebuchbloggen ein und fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag, oder kurz: WmdedgT?

4 Gedanken zu „Tagebuchbloggen am 5. Januar

  1. Was kann aber ein Sofa auch mehr schmĂŒcken als eine Mieze? Ich habe fĂŒr dieses Jahr den Literaturkalender durch einen Katzen-Literaturkalender ersetzt und glaube, dass ich das absolut nicht bereuen werde

    • Es fĂ€ngt bei den ersten Menschen an – und geht so die Geschichte durch: Von den JĂ€gern und Sammlern ĂŒber die Ackerbauern und so weiter. Hört sich auf den ersten Blick nicht so spektakulĂ€r an, ist aber sehr gut erklĂ€rt und damit recht spannend.

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