Tagebuchbloggen am 5. Juli

Heute lasse ich machen:

Ich h├Âre, wie der Wecker im Zimmer der Lieblingshausziege p├╝nktlich piept und drehe mich noch einmal um. Drau├čen arbeiten M├Ąnner in Latzhosen und mit gro├čen Maschinen. Diese haben daf├╝r gesorgt, dass aus dem B├╝rgersteig ein B├╝rgergraben geworden ist. Damit aber nun kein B├╝rger in den Graben fallen kann, ist alles mit rot-wei├čen Gittern abgesperrt. Man kann ja nie wissen. Der Mitbewohner verbastelt die geschenkte Zucchini zu einem H├╝hnchen-Zuccini-Curry mit Reis und pfl├╝ckt ein Sch├Ąlchen Himbeeren. Die passen prima ├╝ber den Jogurt, der noch im K├╝hlschrank lungert und endlich gegessen werden m├Âchte.

Der Nachbar h├Ąngt einen gro├čen Rasenm├Ąher hinter den Trecker und f├Ąhrt ├╝ber seine Wiese. Weil er es nett mit uns meint, m├Ąht er die Brennnesseln auf unserer Seite auch gleich mit ab, die wir extra f├╝r Brennnesselsud dort stehen lie├čen. Hachja. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Jetzt m├╝ssen wir eben wieder fahren und unsere Brennnesseln woanders einfangen.

Die Lieblingshausziege wird von Kopfweh geplagt, da allerdings heute nur zwei Stunden Schule sind, verbringt sie lieber den ganzen Vormittag auf dem Sofa und liest mit „Metro 2033“┬á(Werbelink) ein Buch, von dem sie vor zwei Tagen noch behauptet hat, sie h├Ątte es mit neun Jahren angefangen und einfach langweilig und doof gefunden. Soso. Jetzt ist sie auf Seite 200 und sagt, wenn man schnell genug liest, merkt man nicht, dass es langweilig ist.

Die Waschmaschine hat gewaschen und der Wind pustet auf dem Balkon die W├Ąsche wieder trocken. Ab und an wirft er den W├Ąschest├Ąnder um, bl├Ąst aber noch nicht so kr├Ąftig, dass ich die Unterhosen beim Nachbarn einsammeln muss.

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Pfefferminzfeld am Kr├Ąuterweg.

Nachher packt der Mitbewohner noch unsere Fahrr├Ąder hinten auf den Gep├Ącktr├Ąger, wir fahren mit dem Auto bis H├Âchstadt und dann auf dem Kr├Ąuterrundweg mit den Fahrr├Ądern. Ich glaube, da muss ich sogar selbst etwas machen. Bis dahin konnte ich ja heute jede Anstrengung vermeiden.

Zu den anderen Tagebuchbloggerinnen geht es hier, bei Frau Br├╝llen.

2 Gedanken zu „Tagebuchbloggen am 5. Juli

  1. ja, das ist doch auch einmal witzig, einfach geschehen lassen und davon berichten was die anderen gemacht haben – w├Ąhrend man selber nur zugeschaut hat. Das bringt mich ja schon wieder auf ganz neue Ideen. Vielen Dank f├╝rs Tagebuchbloggen LG Marion

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