Tagebuchbloggen am 5. November

Sonderfahrt
zum Abstellgleis –
doch vorher: Gas geben und
mit Volldampf
gegen den Rammbock fahren.

 

Schon wieder November. Ich h├Ątte es ja l├Ąngst merken m├╝ssen, schlie├člich ist es jeden Abend zwei Minuten fr├╝her dunkel und jeden Morgen zwei Minuten sp├Ąter hell. Doch wie an jedem f├╝nften des Monats m├Âchte die freundliche Blognachbarin Frau Br├╝llen wissen, was ich den ganzen Tag so gemacht habe. Nun denn:

Nach der Raubtierf├╝tterung fuhr ich in die gro├če Stadt, die Metropole, wie sie auch genannt wird, war auf zwei Terminen und habe mir anschlie├čend so lange N├╝sse knabbernd und schw├Ątzend die Zeit vertrieben, bis es sp├Ąt genug war, die Lieblingshausziege von der Arbeit abzuholen. Ich hatte noch allerhand Kleinkram f├╝r sie im Auto, wir fuhren gemeinsam zu ihr, r├Ąumten alles in ihre Wohnung und a├čen die gestern ├╝brig gebliebenen gef├╝llten Nudeln mit einer Sauce aus K├╝rbis und Tomaten. Es blieb noch Zeit f├╝r einen Tee, dann fuhr ich zur├╝ck.

Der Frankenschnellweg war dank Unfall zum Frankenstehweg mutiert, es dauerte also eine Weile, bis ich wieder zu Hause war. F├╝rs Abendessen war es inzwischen zu sp├Ąt, ich habe mir also nur einen Block geschnappt und fuhr wieder los. Gemeinderatssitzung in einer Gemeinde, in der ich noch nie war. Der B├╝rgermeister war so nett und hat mir auf einem Zettel notiert, wer auf welchem Platz rund um den Tisch sa├č. Andernfalls h├Ątte ich n├Ąmlich nicht gewusst, wer da zu welchem Thema was zu sagen hatte. Zwar hat mich der Gesch├Ąftsleitende Beamte vor der Sitzung noch gewarnt, dass die Sitzung gew├Âhnlich sehr friedlich und kooperativ abl├Ąuft, aber irgendwie wollten die Herren nicht so. Bevor sie ├╝ber ihre Beschl├╝sse abstimmten, haben sie hin und her und gar nicht einm├╝tig, sondern recht kontrovers diskutiert und ich schrieb flei├čig mit.

Jetzt ist ein langer Tag vorbei, es ist sp├Ąt und ich bin m├╝de. Gute Nacht.

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