Tagebuchbloggen am 5. September

Heute will ich dem Aufruf der freundlichen Blognachbarin Frau Brüllen zum gemeinschaftlichen Tagebuchbloggen mal wieder folgen, auch wenn der heutige Tag eher unspektakulär verlief.

Ich bin aufgewacht, weil ich irgendwas geträumt, mich allerdings nicht mehr erinnert habe. Da ich schon einmal munter, es jedoch noch zu früh zum aufstehen war, griff ich mein Buch, las ein bisschen, wurde wieder müde und rollte mich zu einem kurzen Schläfchen zusammen.

Kurz vor sieben war die Nacht allerdings endgültig vorbei – immerhin war es draußen längst hell. Also hab ich Kaffee gekocht und den Mitbewohner aus dem Schlaf gepelzt. Nach dem Kaffee habe ich erst die Raubtiere gefüttert, mich an meine Texte gesetzt und zwischendrin im Kühlschrank gestöbert, um zu sehen, was dringend in die Pfanne gehört. Da ich nur eine Kleinigkeit machen wollte – immerhin will der Mitbewohner für uns heute noch Windbeutel basteln – stiefelte nur der Mangold gemeinsam mit einer Zwiebel und zwei Möhrchen in die Pfanne.

Nach dem Mittagessen blieb nur noch wenig Text zu schreiben, so konnte ich gelegentlich ins Wohnzimmer spitzen. Schließlich wollte ich endlich wissen, wie sich die ausgesuchte Gummibaumtapete mit dem floralen Muster auf der Schräge verträgt.

Prima.

Während sich der Mitbewohner schließlich an die Zubereitung der Windbeutel gemacht hat, habe ich ein wenig gekramt, geräumt, staubgesaugt, was man halt so macht, wenn man am liebsten mit in der Küche gucken und fummeln würde.

Endlich war der Mitbewohner mit den Windbeuteln fertig, hatte alles hübsch angerichtet, dekoriert und fotografiert. Während sich auf dem Boden die Katzen darum stritten, wer das Sahnetöpfchen ausschleckt, schlemmten wir Windbeutel mit Schlagsahne, Vanilleeis und Zwetschgen.

Uff.

Auch wenn ich jetzt nichts lieber täte als kugelrund auf dem Sofa liegen und das nächste Paar Socken für die Lieblingshausziege zu nadeln (nach kunterbunt ist jetzt weiß-mint mit Muster an der Reihe), muss ich gleich noch einmal los.

Termin. Tja. Nutzt nix.

Edit: Wer übrigens wissen will, wie jetzt die Tapete an den Wänden genau aussieht, dem kann geholfen werden. Bitte sehr, hier entlang, zu den fränkischen Tapas.

Ein echtes Vorher-Foto: Die Raufaser war von der Wand, diese musste allerdings ein bissi gespachtelt und mit einer weißen Grundierung versehen werden.

Detail: Die Decke haben wir absichtlich nicht knallweiß, sondern in einem hübschen anderen Farbton gestrichen. Passt super.

Noch ein Detail: Zwischen zwei Türen hängt jetzt die Blumentapete. Rechts und links sind schmale rote Streifen, die kleine Goldkante gehört dagegen zu den beiden Türrahmen.

 

Ein Gedanke zu „Tagebuchbloggen am 5. September

  1. Ein schöner, runder Tag :O)
    Windbeutel , hmmm, lecker, die hab ich ewig nicht mehr gemacht …. und jetzt geh ich mir noch das Tapetenendergebnis anschauen ;O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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