Waaahnsinn. Feiertag.

Da hab ich heute geschrieben, KĂŒrbissuppe gekocht, wieder geschrieben, mich ĂŒber die Sonne gefreut, die so schön warm ins Fenster schien, alles so, wie es hier eben so ist, wenn ich zu Hause sitze und arbeite. Alles nett, alles kommod.

Irgendwann war alles geschafft, die Sonne schien immer noch, der Mann kochte einen Kaffee, so gegen die kleine MĂŒdigkeit und wir fuhren eben spontan los, nach Erlangen, um fĂŒr den Mann was zum Anziehen zu kaufen, wir wollten mal sehen, ob wir was finden.

Auf der Gegenfahrbahn war Stau. Gut, da hab ich noch gewitzelt, dass wir dann in Erlangen eben trödeln mĂŒssten, damit sich alles auflöst, bis wir so zurĂŒckfahren. Doch dann haben wir nicht getrödelt, sondern fix eingekauft und sind ebenso fix zurĂŒck in den Stau gefahren. Einfach weil ich laut ĂŒberlegt hatte, wo wir am nĂ€chsten Tag noch so gucken könnten und mich der Mann dezent darauf hinwies, dass morgen schließlich Feiertag sei und die LĂ€den ausnahmsweise geschlossen sein werden.

Gut. Äh. Ja. Da bin ich ja echt Experte fĂŒr, im Feiertag-vergessen und dann nichts im KĂŒhlschrank oder so. Also. Auf ins GetĂŒmmel. Dass es dann so schlimm werden wĂŒrde, wie es war, das hab ich nun wieder nicht gedacht: Auf dem riesigen Parkplatz fand ich ganz hinten in der letzten Reihe fĂŒr mein kleines Auto tatsĂ€chlich noch ein freies PlĂ€tzchen. Schön. Da hab ich wenigstens ein bisschen Bewegung, weil der Weg bis zum Eingang ziemlich weit weg war. Innen war es nicht nur unglaublich voll mit Menschen, die sich quer ĂŒber die Regale zuriefen, was sie alles noch brĂ€uchten, sondern an manchen Stellen unglaublich leer: Es gab kaum noch Pilze oder Tomaten, die abgepackte Wurst in der Wurst-Theke war völlig ausgerĂ€umt, das kleingeschnittene Obst ebenso. Nicht, dass ich das alles kaufen wollte, es fiel mir nur so auf. Mannomann. Es ist doch nur ein einziger Samstag, an dem – zusĂ€tzlich zum Sonntag – mal die LĂ€den geschlossen sind, und schon kaufen alle ein, als gĂ€lte es, die kommenden sechs Wochen und den Einfall der Hunnen in die heimische KĂŒche zu ĂŒberstehen. Ich brauchte zwei kleine HefewĂŒrfelchen, weil ich morgen Brötchen backen muss – schließlich hat der BĂ€cker auch zu – und musste mich dafĂŒr an vier vollgepackten Einkaufswagen vorbeischlĂ€ngeln, erntete böse Blicke, weil ich einen Wagen ein bisschen an die Seite schob, nur damit ich an die Hefe konnte.

frÀnkischer tag 494

Hier ist Parken streng verboten

Dabei wollte ich eigentlich von meinem schönsten Hobby erzĂ€hlen, ganz wie sich der Webmasterfriday das wĂŒnscht:

Fotografieren.

Aber das wisst ihr ja eigentlich lÀngst alle.

6 Gedanken zu „Waaahnsinn. Feiertag.

  1. Ich hasse es, an Tagen direkt vor Feiertagen einkaufen zu gehen. Normalerweise erledige ich sowas immer direkt nach Ladenöffnung, das ging aber gestern leider nicht, weil ich ja noch ein vorerst letztes Mal mit dem Tochterkind shoppen gehen wollte. Also waren wir mittags am Supermarkt und ich musste mit dem Auto eine Ehrenrunde drehen, zu meinem GlĂŒck waren wir nĂ€mlich nicht mit meinem kleinen roten Flitzer, sonder mit dem „Dicken“ unterwegs. 🙁 Schnell meine Siebensachen eingekauft und schnell waren wir wieder draussen aus dem Einkaufswageninferno.

    Ich wĂŒnsche Dir nun heute einen entspannten Feiertag und lasse Dir viele liebe GrĂŒĂŸe hier,
    Kerstin

    • Vielen Dank. Doch, heute wird der Tag sicher entspannt. Die Sonne scheint schon, ich werde noch einen Quark-Mohn-Kuchen backen, und dann geht es irgendwohin raus.
      Viele GrĂŒĂŸe
      Jaelle

  2. Obwohl ich diskret auf den ‚Feiertag‘ hingewiesen wurde, fiel es mir erst gegen abend wieder ein. Ich hatte dann keine Lust mehr einzukaufen, schaute in die Truhe und wurde fĂŒndig. Heute gab es Pizza mit Nachtisch, fĂŒr morgen ist auch noch was da. Ich hasse WochenendeinkĂ€ufe sowieso, mag die Suche nach einem Parkplatz, das ganze GedrĂ€nge, die Hektik nicht. Um nach Kleidung oder Geschenken zu schauen, kommt fĂŒr mich nur die erste WochenhĂ€lfte in Frage. Ich wĂŒnsche einen entspannten Sonntag. LG Edith

    • Ich vergesse schon mal, welcher Wochentag ist. Und einen Feiertag habe ich ebenso wenig auf dem Schirm. Wenn ich darauf achte, kaufe ich ebenfalls dann ein, wenn es hĂŒbsch ruhig ist. Leider denke ich eben nicht immer daran…
      Der Samstag war jetzt schon entspannend,
      der Sonntag wird es sicherlich auch.
      Ganz liebe GrĂŒĂŸe
      Jaelle

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