12 Bilder vom 12. Dezember

Tja. Heute hat zwar die Lieblingshausziege Geburtstag, doch ich bin bei ihrer großen Schwester, dort muss eine Wohnung renoviert werden.

 

Doch zunächst muss ich noch etwas schreiben, so wie fast jeden Tag. Nur ist hier der Blick aus dem Fenster ein anderer als bei mir daheim. Logisch, oder?

Da die große Schwester keinen Kaffee trinkt und somit keinen Kaffee im Haus hat, warte ich, bis der Nieselregen aufhört und gehe dann los.

Unterwegs ist es klar und ganz hübsch. Wenn ich mich denn auf die Kleinigkeiten konzentriere.

Auf dem Rückweg komme ich am Zirkus Rambazotti vorbei. Guck an, ich wollte immer schon mal wissen, wo dieser wohnt.

Huch. Der Kaffee war ganz schön schnell alle.

Die beiden Kater kuscheln miteinander.

Mittagessenszeit. Normalerweise mache ich meinen Salat ja selbst… Aber es gibt eben auch Ausnahmen.

Noch ein Kaffee. Sonst schlafe ich gleich ein.

Noch ein Kater guckt um die Ecke. Vielleicht ist ja was im Futternapf. (Nein, da ist nichts)

Jetzt bin ich fertig mit Schreiben – und es ist schon wieder dunkel. Das macht aber nichts. Jetzt ziehe ich meine alten Sachen an und fange an, die Tapeten zu entfernen. Vielleicht gibt es später noch die restlichen zwei Bilder dazu.

12 Bilder vom 12. November

Irgendwie bin ich heute mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden. Alles nervt, die Katze ebenso wie der Mitbewohner. Am Vormittag vergnüge ich mich mit Kücheputzen, das geht deswegen heute doppelt gut. Mittag habe ich davon genug, jetzt will ich raus. Wir fahren hoch in die Fränkische, weil es dort gestern schon geschneit hat. Hinter Urspring geht es schon einmal steil bergauf in Richtung Morschreuth, doch wir fahren noch ein bisschen höher, nach Wolkenstein.

img_5936

Schnee.

Die Obstbäume haben noch ein paar bunte Blätter, die Buchen ebenso. Das Wetter als solches ist griesegrau, wie passend für den November und meine Laune gemacht.

img_5938

Impressionen am Wegrand

Dieses Zeug wollte ich schon immer mal aus dem Wald holen und einen Kranz draus flechten, ist aber noch nie was geworden.

img_5940

Laub mit Schnee.

Das Laub auf dem Weg ist von einer dünnen Schneeschicht bedeckt, die war wohl nass und ist jetzt gefroren. Es knistert und kracht bei jedem Schritt, weil aber das dunkle Laub so hervorguckt, erinnert mich alles an den Zuckerkuchen, den es in meiner Kindheit gab, damals, als wir noch beim Bäcker in der Backstube einkaufen waren und der Verkaufstresen einfach ein Brett war, auf dem die Kuchenbleche nebeneinander standen und die Wespen um die Wette krabbelten und summten.

img_5942

Vogelscheuche.

Eine Vogelscheuche grinst über die Hecke und jede Einfahrt ist mit einem Schild „Privatweg“ verziert. Das Dörfchen hat nicht viele Einwohner, da sich aber in der Nähe ein beliebter Kletterfelsen befindet, kommen viele von „auswärts“ hierher.

img_5943

Blick von oben

Schon fast oben. Der Blick ins Tal ist großartig.

img_5945

Talblick

Dort unten führt die Straße lang, die wir vorhin gefahren sind.

img_5951

Mitbewohner am Abgrund.

Der Mitbewohner stellt sich an den Abgrund und guckt, welche Dörfer auf welcher Höhe wo liegen.

img_5961

Röthelfels.

Der Röthelfels. Ein Kletterfels. Ab und an fällt auch ein Kletterer herunter und muss dann von der Bergwacht gerettet werden.

img_5971

Röthelfels.

Nochmal ein Blick auf den Fels. Ein Pfad führt durch das kleine steinerne Tor nach unten, wenigstens sieht es so aus. Aber ohne Seil und Sicherung probiere ich das nicht aus.

img_5973

Blick aus dem Tal nach oben.

Oben über den Bäumen guckt der Fels heraus. Von hier unten sieht es wenig spektakulär aus.

img_5975

Automatenmilch

Ich kaufe auf dem Heimweg noch Milch.

img_5978

Schluss für heute.

Und mache mir eine Tasse Tee. Die Hefe, die ich am Vormittag angesetzt habe, ist jetzt gegangen und wird nachher noch zum Stollen verarbeitet.

Die anderen Bilder gibt es bei Draußen nur Kännchen zu sehen.

 

12 Bilder vom 12. Oktober

img_5632

Kaffeetasse. Jetzt ohne Inhalt, vielmehr: nur noch der Kaffeesatz ist drin.

Wie jeden Morgen beginnt auch dieser Tag mit einem Kaffee. Kaum zu glauben, dass es Zeiten gab, in denen ich diese schwarze Brühe nicht mochte. War aber so. Und die Zeitung sagt, ohne Content, also Inhalt, geht gar nichts mehr. Ich frage mich, was hat also bisher in Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und sonstigen Drucksachen so gestanden, wenn nicht Inhalt?

img_20161012_112215

In der Baumschule ist die Auswahl groß.

Jetzt ist Oktober: Pflanzzeit also. Ich schreibe einen Text, der dringend fertig werden möchte, anschließend fahren wir nach Effeltrich. Das ist ein von uns nicht weit entferntes Dorf, in dem es eine ganze Auswahl an Baumschulen und Gärtnereien gibt, der Mitbewohner hat mir auch schon mal erklärt, warum das so ist, ich habe es allerdings schon wieder vergessen. Wir nehmen einen Apfelbaum mit vier Apfelsorten darauf mit und eine fränkische Hauszwetsche. Die Sauerkirsche gibt es erst Ende der Woche.

img_20161012_113938img_20161012_114154

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Gärtnerei liegen Äpfel und Quitten herum, alles ist herbstlich geschmückt.

img_5633

Obstwagen zur Selbstbedienung

Überall steht das Obst herum, wir brauchen es nur zu nehmen und ein bisschen Kleingeld dafür in die Kasse zu werfen. Das mache ich auch, die Äpfel sehen einfach zu verlockend aus.

img_5637

Haustörchen mit Hopfen überwachsen.

Unterwegs bewundern wir noch dieses Gartentörchen, wie es mit Hopfen überwachsen ist.

img_5646

An der Wehrkirche.

Die Kirche in Effeltrich ist eine sogenannte Wehrkirche, das heißt, rund um die Kirche ist eine hohe Mauer mit Türmchen und Wehrgang. Kamen Feinde, konnten sich die Dorfbewohner mitsamt Vieh auf den Kirchhof flüchten und von dort verteidigen. (Das hatte ich hier etwas genauer beschrieben: Link zu Text und Bild). Ob die Kugeln und Scharten in der Mauer aus kriegerischen Zeiten stammen, steht leider nicht dran.

img_5652

Blick auf die Uhr.

Der Blick auf die Uhr zeigt: Es ist Mittag. Zeit, wieder nach Hause zu fahren und die Suppe von gestern wieder aufzuwärmen.

img_5653

Weinlaub am Haus.

Das Weinlaub am Haus färbt sich schon schön rot. In diesem Jahr hingen sogar schon Weintrauben daran. Die sind aber alle schon aufgefuttert.

img_5656

Ein Apfel- und ein Zwetschgenbäumchen

Nach dem Mittag fahre ich nach Forchheim und helfe dem Buchhändler beim Umzug. Am Freitag ist Neueröffnung und bis dahin müssen alle Bücher wieder im Regal stehen. Davon mache ich allerdings kein Bild.

img_5654

Jacke.

Ich gucke, was die Lieblingshausziege für ihren Neffen genäht hat. Das, was hier so rosig wirkt, ist eigentlich ein schönes Orange, mit grünem Cord.

img_20160817_191213

Steinbier.

Jetzt stelle ich noch zwei Bier kalt, die müssen allerdings noch ein wenig warten, bis ich von der Jahreshauptversammlung des Adelshäuser Kunstvereins wieder zurückkomme. Bis dahin reihe ich mich mit meinen 12 Bildern in die lange Liste derer ein, die alle 12 Bilder vom 12. des Monats zeigen, immer bei „Draußen nur Kännchen“. 

 

 

 

12 Bilder vom 12. September

Es ist mal wieder der 12., und die freundliche Blognachbarin bei „Draußen nur Kännchen“ möchte sehen, was ich den ganzen Tag über mache. Nun, morgen beginnt die Schule wieder und die Lieblingshausziege darf wieder jeden Morgen mit dem Bus in die Stadt fahren und besucht ebendiese Bildungseinrichtung ein letztes Jahr. Es sei denn, sie dreht eine Ehrenrunde, aber das wollen wir ja nicht hoffen. Weil letzter Ferientag ist, nutzen wir das schöne Wetter und die Gelegenheit, fahren hinaus in die Fränkische und laufen von Mostviel bis Hohenschwärz. Das geht an einem Montag sehr viel besser als am Wochenende, weil dann alle, die aus Nürnberg und anderen Städten der Metropolregion in die Fränkische einfallen, wieder brav ihrer Arbeit nachgehen müssen. Steppt am Wochenende hier der Bär, ist es in der Woche schön ruhig, ganz so, wie es sich für diese sonst eher verschlafene Region gehört.

Das Walberla im Morgenlicht.

Wir halten kurz an, als wir am Walberla vorbeifahren, dem ehemals heiligen Berg der Kelten und Wahrzeichen der Franken.

img_4792

Noch liegt Tau auf dem Gras.

Auf dem Gras glitzert noch der Tau und lässt alles funkeln. Während es in der Sonne bereits schön warm ist, wirkt es im Schatten noch frisch und kühl. Ob ich mir doch eine Jacke überziehen sollte?

In der Ferne: Burg Egloffstein.

Hinten ist schon Burg Egloffstein zu sehen, wie sie hoch über dem Tal thront.

Mühlbach auf Stelzen.

Der Mühlbach steht in den letzten Metern auf Stelzen und treibt ein Wasserrad von oben an. Mit diesem wird tatsächlich noch Strom erzeugt. Ob sich damit die Taschentelefone der Wanderer aufladen lassen?

Stromerzeugung durch Wasserkraft.

img_4819

Burg Egloffstein über Egloffstein.

Burg Egloffstein ist jetzt besser zu sehen. Wir bleiben trotzdem im Tal und laufen an ihr vorbei.

Alter Bewässerungsgraben.

Rechts neben dem Weg ist ein kleines Rinnsal, das früher der Bewässerung diente, wie ein Schild erklärte. Viel Wasser war allerdings nicht darin.

Weg von Egloffstein nach Hohenschwärz.

Der Weg gibt sich richtig Mühe, uns zu gefallen. Wir sind denn auch ordentlich begeistert. Ein paar Schritte weiter steht ein älterer Herr mit Säge und kürzt einige der Äste, die auf den Weg reichen. Deswegen ist also kaum Wasser im Bächlein.

img_4854

Klares Wasser im Bächlein.

Ein paar Schritte weiter plätschert es im Bächlein. Glasklares Wasser rinnt über die Steine und Pflanzen, wir probieren, es ist ganz schön kalt. Noch ein Stück weiter kommt der Abzweig, der einen Teil der Trubach in den Bewässerungsgraben leitet. Hier stehen vier Kisten mit Getränken im Wasser und werden von diesem gekühlt. Das ist ein Angebot der Lamastation, so steht es auf einem Schild, das gleichzeitig darüber informiert, wie viel Geld in das Blechkästchen, das hier die Kasse des Vertrauens darstellt, für eine Flasche zu legen sei.

Von nun an geht es bergauf. Immer im Wald. Das Klopfen eines Spechts, der Schlag eines Taubenflügels – es gibt nicht viele Geräusche, welche die Stille stören. Die Sonnenstrahlen haben noch etwas Mühe, wenn sie bis auf den Waldboden reichen wollen. Die meisten von ihnen werden vom dichten Laub abgefangen, so bleibt es hier unten schattig, kühl und feucht.

Pflaumenbäume.

Oben auf der Höhe brennt die Sonne gnadenlos, so dass wir schnell verschwitzt weiterlaufen. Die Pflaumenbäume sind in ihrer Krone zwar ein wenig struppig, doch unten hängt alles voll mit leckeren Früchten. Leider brauchen sie noch ein paar Tage, bis sie richtig reif und süß sind.

Hohenschwärz. Angekommen.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Brauerei. Dort haben wir uns zwei Hohenschwärzer Bier redlich verdient.

Prost!

Anschließend gehen wir auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Auto und fahren nach Hause. Die Lieblingshausziege kommt Nachmittags, sie hat sich einen Kuchen mit Birnen gewünscht. Den gibt es auch, jetzt schneidet sie ein Schnittmuster zurecht, weil sie sich noch eine Bluse nähen möchte, bevor der Sommer ganz vorbei ist.

Und ich muss schreiben. Da gibt es nichts zu sehen.

 

12 Bilder vom 12. August

Boah. Da hätte ich ja fast nicht geglaubt, dass es in Franken regnen könne, schon muss mich das Wetter eines besseren belehren. Regen. Den ganzen Tag lang. Dabei wäre ich so gerne unterwegs gewesen, zumal ich mit meiner Arbeit heute schnell fertig war.

Als wir übrigens am vergangenen Samstag in der Kirche saßen, war – dank Pfarrers Gemütlichkeit – viel Zeit, die Blicke schweifen zu lassen. Da entdeckte doch der Mitbewohner ein winzigkleines Loch in seiner Anzughose und kriegte prompt die Motten. Nach Hause zurückgekehrt, räumte er alle Klamotten aus, saugte, putzte, was man alles eben so macht, wenn man die Motten hat. Gleichzeitig haben wir ein wenig sortiert, einiges durfte uns auch verlassen. Das Handtuch jedoch nicht:

IMG_4252.1

Altes Handtuch. Bleibt. Wehe, wenn nicht.

Das habe ich vor fast dreißig Jahren mal von meiner Oma bekommen, damals, als jeder froh war, wenn er mal ein Handtuch erwischt hat, ich meine, wir hatten ja damals nichts. Also: Das Handtuch bleibt.

IMG_4254.1

Saibling. Fangfrisch aus dem Fischgroßhandel.

Zum Mittag gab’s Saibling. Mit Kräutern im Bauch. Schließlich ist Freitag, da gibt es Fisch.

IMG_4257.1

Hausfrauenspielzeug.

Draußen regnet es immer noch. Die gewaschene Wäsche ist trotzdem trocken und wird jetzt gebügelt. Zu diesem irren Hausfrauenspielzeug hat mich die Lieblingshausziege vor einiger Zeit überredet, leider ist sie gerade nicht da, sonst wäre das Bügeln ihre Aufgabe.

IMG_4258.1

Schneiderkram.

Nach dem Bügeln regnet es weiter. Da fällt mir ein, dass ich mir neulich schon einen Schnitt vorbereitet und sogar den Stoff schon gewaschen hatte. Also raus damit.

IMG_4262.1

Kaffeepause.

Gut, in diesem Monat zeige ich auch meine Kaffee- und Teepause, damit es sich nicht wieder so anhört, als sei das nur langweilig.

IMG_4264.1

Stoff, jetzt zugeschnitten.

Der Stoff ist jetzt zugeschnitten. Währenddessen stellte ich mit Schrecken fest: Es ist etwas zu wenig… Glücklicherweise hat die Lieblingshausziege noch einen schwarzen Jersey, der passt ganz gut.

IMG_4265.1

Kräutertee.

Auf den Schreck erst einmal einen Tee…

IMG_4266.1

Maiskolben auf Teller.

Ja, so rein kontrastmäßig machen die abgeknabberten Maiskolben auf gelbem Teller natürlich nichts her. Aber sie waren lecker.

IMG_4270.1

Lieblingsrose Nostalgie.

Für einen Moment hat es tatsächlich aufgehört zu regnen. Ich gucke mal kurz, was das Grünzeug draußen macht.

IMG_4272.1

Kletterrose.

IMG_4275.1

Das war mal eine Sonnenblume.

Wenn schon die Sonnenblume nicht mehr mitmacht, kann es ja mit dem Sommer nix werden. Aber morgen soll es wieder heiß werden, sagt der Mitbewohner. Das hat er aus dem Internet. Ich gucke lieber morgen früh aus dem Fenster, ob er auch Recht hat.

IMG_4278.1

Schwarze Tomaten.

Die Tomaten haben sich nicht schwarz geärgert, die sind tatsächlich so. Die Samen dafür bekam ich von Herr Ackerbau geschenkt.

Das sind jetzt meine 12 Bilder vom 12. August, alle anderen gibt es bei Draußen nur Kännchen. Hier passiert jetzt nicht mehr viel: Ich nähe noch ein wenig weiter, gucke vielleicht noch ein wenig fern – und gehe ins Bett. Ich hab nämlich noch nette Bücher zu lesen.

Bilder vom 12. Juli

IMG_3973

Auf der Dachterrasse in Nürnberg.

Heute morgen war ich in Nürnberg, zu einem Meet-Up der dortigen Mompreneurs.

Es war wie immer inspirierend, interessant und einfach wunderbar. Ich finde es so großartig, dass Frauen miteinander arbeiten und Pläne machen können, ganz ohne stutenbissige Zickigkeit. Miteinander geht vieles leichter.

Auf dem Weg zurück zum Auto dufteten mich die Linden im Nürnberger Graben an:

IMG_3975

Lindenduft und Lindenblüten

und zu Hause sah ich, dass wenigstens die Sonnenblumen miteinander um die Wette strahlten, auch wenn die Sonne selbst hinter dicken Wolken verschwunden war. Hoffentlich kommt sie demnächst wieder…

IMG_3981

Sonnenblume mit Biene

IMG_3976

Ballkleid nähen.

Das Wohnzimmer ist wieder zur Schneiderstube mutiert: Am Freitag will die Lieblingshausziege auf einen Ball, da muss ein neues Kleid genäht werden. Der Dienstag ist ja noch richtig rechtzeitig dafür.

IMG_3979

Rosenblüte auf Stoff.

IMG_3982

Anprobe: Sitzt auch alles?

Bei mir gab es heute sonst wenig, was ich fotografieren könnte. Texte sind ebenso langweilig, wie volle Kaffeetassen oder Teller mit Spagetti. Finde ich. Die kann sich jeder leicht selbst vorstellen. Deswegen gibt es heute nur sechs Bilder, statt der sonst üblichen zwölf.

Die anderen Teilnehmer gibt es bei Draußen nur Kännchen zu sehen.

 

12 Bilder vom 12. Juni

12 721

Rose im Garten.

12 726

Sonnig. Weiße Wolken.

Heute ist Sonntag – und wer auch immer behauptet hat, dass es heute nur regnen würde – nun, der hatte unrecht. Vor drei Tagen bekam die Rose einen Rosenbogen, jetzt kann sie sich recken und strecken. Der Bruder des Mitbewohners erzählte von den zwei Rosen, die er auf seinem Grundstück gepflanzt hat und die nicht so richtig wachsen wollen. Er will jetzt auch einen Rosenbogen kaufen.

Die Wolken sind weiß und immer wieder ist es sonnig. Wie schön. Da im August die mittlere Tochter ihre kirchliche Hochzeit feiert, fahren wir mal nach Weinfranken, Wein kaufen.

12 729

Störche auf der Wiese.

Die Jungstörche sind schon wieder groß genug, um mit den Alten auf den Wiesen nach was auch immer zu suchen. Kurz hinter Uehlfeld stakst jedenfalls eine ganze Anzahl von ihnen über eine Wiese. Neulich sah ich einen Trecker, der das Gras auf der Wiese mähte. Hinter diesem storchte eine erkleckliche Anzahl an Störchen ebenfalls durch das gemähte Gras, und suchten ihr Futter.

Wir bogen von der Hauptstraße

12 733

Einersheim: Wirtshaus zum Roten Ross.

ab und fahren nach Einersheim. Im dortigen Wirtshaus zum Roten Ross haben wir schon öfter Wein gekauft, so auch heute, obwohl es bereits drei Uhr war und das Wirtshaus schon geschlossen hatte. Weinverkauf geht immer. Diesmal kommen Rotling, Bachus und Domina in den Kofferraum. Die Wirtin erinnerte sich sogar an uns und daran, dass ich mein Geld mit Schreiben verdiene.

12 730

Alte Ziegeln an der Wand.

Im Hof des Wirtshauses steht eine alte Weinkelter von achtzehnhundertirgendwann und die alten Ziegeln schmücken die Hofwand.

Demnächst müssen wir endlich mal hierher fahren und wandern und mit dem Fahrrad fahren, echtjetzmal.

Wir holen noch zwei andere Weinsorten beim Weingut Gamm in Einersheim, fahren dann weiter.

12 735

Eingangstor nach Iphofen.

Für einen Abstecher ins zwei Kilometer entfernte Iphofen ist trotzdem Zeit.

12 742

Überall Weingüter, auch in Iphofen.

Wir parken das Auto ganz vorbildlich auf dem Parkplatz vor den Stadttoren. Bis jetzt schien die Sonne, da wird es doch wohl so bleiben. Nein, blieb es nicht. Es fing an zu schütten, wir stellten uns unter, allerdings war die Mitbewohner ungeduldig genug, so dass wir das Ende des Regens nicht abwarteten, sondern lieber schnell zum Cafe flitzten.

12 758

Noch ein Stadttor von Iphofen.

Auch in Iphofen gibt es eine Menge Weingüter, doch hier kosten die Weine gleich etwas mehr. Dabei liegen zwischen Einersheim und Iphofen gerade einmal zwei Kilometer – und geschmacklich kann ich keinen Unterschied finden. Aber vielleicht bin ich ja nicht Kenner genug, mir soll der Wein ja auch einfach nur schmecken.

12 756

Im großen Tor ist ein kleines Türchen.

Rund um Iphofen gibt es immer noch einige Stadttore. Die haben 1524 wohl vor den Bauern geschützt. Damit die Schweden die Häuser der Stadt stehen ließen, statt sie wie anderswo niederzubrennen, zahlten die Iphofener 10.000 Gulden. Danach quartierten sich die Schweden sogar in der Ortschaft ein.

Im großen Stadttor ist ein kleines Türchen eingelassen. Ich müsste mich ziemlich bücken, falls ich überhaupt durchpassen sollte.

12 766

Eine Wirtschaft mit Linde.

12 765

Noch ein Stadttor von Iphofen.

12 769

Wir trödeln noch etwas, bevor es zurück geht: Immer noch bei Sonnenschein und hohen Wolkenbergen drumherum.

 

Das ist mein Beitrag zu: 12 Bilder vom 12. Juni, bei Draußen nur Kännchen gibt es die vielen Bilder der anderen Teilnehmer.

12 Bilder vom 12. Mai

Ist der Duft des Flieders morgens intensiver als am Abend? Mir kommt es fast so vor, als ich am Küchentisch sitze und meinen Kaffee trinke.

12 309

Flieder auf dem Kaffeetisch.

Ich schreibe den Artikel über das Nähen der Fränkischen Tracht fertig und suche die passenden Bilder aus. Das dauert eine Weile, weil ich meine Bilderordner mal wieder sortieren müsste.

ft 1825

Die Lieblingshausziege freut sich über ihre selbstgenähte Tracht. Wer sagt denn, dass diese altmodisch sein muss?

Weil anschließend Zeit und nichts dringendes zu tun ist, überrede ich den Mitbewohner – der ja heute ohnehin einen Termin in Fürth hat – mit mir eben nach Fürth zu fahren. Das machen wir prompt und essen bei einem Vietnamesen: Er wählt eine traditionelle Rindfleischsuppe mit Nudeln, ich bevorzuge die Sommerrollen mit Spargel. Als ich später noch einmal dort vorbeikomme, sieht es ganz leer aus.

12 318

Vietnamesisches Essen in Fürth

In den achtziger Jahren hatte Fürth mit 70 Prozent die höchste Ausländerquote in Deutschland, erzählt der Mitbewohner, während wir essen. Mancherorts wurden verrufene Ortsteile einfach „Klein-Fürth“ im Volksmund genannt. Selbst die Fürther redeten schlecht über ihre Stadt, sie fühlten sich hier nicht mehr wohl.

12 350

Leerstand in Fürth.

Ich habe etwa anderthalb Stunden Zeit und strolche durch die Fürther Fußgängerzone. Einige Monumentalbauten stehen leer. Sowas sieht natürlich nicht schön aus, das sähe es auch nicht, wenn die Sonne vom Himmel lachen würde.

12 348

Kaufhaus. Geschlossen.

Es gibt viele Telefonläden, 1-Euro-Shops, Back-Werk und andere Ketten, alles wirkt billig, ist billig. Hier macht es den Menschen nichts aus, wie sie auf der Straße herumlaufen, es guckt sowieso keiner. Eine Filiale von Western Union, Gold-Ankauf. Erstaunlich viele Menschen rauchen auf der Straße, im Gehen oder vor einem Laden. Viele Frauen tragen Kopftuch, telefonieren unterwegs.

12 324

Das jüdische Museum in Franken.

Von den Schildern lasse ich mich zum jüdischen Museum Franken locken. Weil ein Bauzaun einen großen Teil des Gebäudes absperrt, habe ich es fast übersehen.

12 342

Museumseingang.

Die Tür wirkt wie der Eingang zu einem Tresor, ich bin verwundert, dass sie sich tatsächlich einfach öffnen lässt.

Innendrin gibt es eine Menge über die lange jüdische Geschichte in Franken zu sehen, alle Einzelheiten wären jetzt zu viel.

12 339

Ein Plan vom Haus: Unten geht eine Treppe bis zur Mikwe.

Da das Haus einem jüdischen Handwerker gehörte, führt eine Treppe nach unten zur Mikwe (die gerade nicht besichtigt werden konnte, des Anbaues wegen).

12 331

Fünf Dachfelder ließen sich zwischen den Sparren öffnen.

Oben im Dach gab es eine Stelle, an der sich das Dach richtig öffnen ließ, so dass die jüdischen Bewohner des Hauses während des Laubhüttenfestes in der kleinen Kammer darunter wohnen konnten: Unter freiem Himmel und nur von Laubzweigen bedeckt.

12 332

Die Kammer unter dem Dach, das sich öffnen ließ.

12 326

Modell der Fürther Synagoge.

Ein Modell der ehemaligen Fürther Synagoge stand auch im Museum.

12 320

Der Kohlenmarkt am Rathaus.

Ich gehe zurück zum Treffpunkt: Kurz vor dem Rathaus steht ein schiefer Turm, ein Denkmal. Laut Beschreibung soll es eine Quintessenz sein: Hier treffen sich fünf Straßen und „fünf“ heißt „quintus“ auf Lateinisch. Nunja. Das muss ich mir später vielleicht noch einmal genauer angucken. Erstmal fahren wir wieder nach Hause.

Das sind meine 12 Bilder vom 12. Mai, die anderen gibt es bei: Draußen nur Kännchen.

12 Bilder vom 12. April

Sonne in der Regnitz

Sonne in der Regnitz

Es ist Dienstag. Wie jeden Dienstag fahre ich früh am Morgen nach Forchheim, parke das Auto auf der Sportinsel und laufe in die Innenstadt. Die Sonne scheint und spiegelt sich in der Regnitz, auf der Autobahn lärmen die Lastwagen.

12 243

Franken WC

Wisst Ihr eigentlich, dass ich noch nicht gefrühstückt habe? Nach diesem Spruch vergeht mir allerdings erst einmal der Appetit. Das macht nichts, das spart Kalorien.

Aquarell

Ich habe ein Bild gemalt, vielmehr: zunächst die obere Hälfte. Auf die untere Hälfte des Blattes – das hier nicht zu sehen ist -.kommt noch eine Schale mit Radieschen.

Rathaus in Forchheim

Der langjährigen Forchheimer Bürgermeister ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Preisfrage: Wie lautet sein Vorname?

Spitze für Trachtenschürze.

Die Lieblingshausziege will sich für die rote Schürze ihrer Tracht noch eine Spitze kaufen. Wir fahren nach Kunreuth, dort gibt es das nötige Zubehör.

Alte Knöpfe.

Sie findet alte Knöpfe, schöne Borten, allen möglichen Tand und Tinnef und schlussendlich:

Alte Jacke.

Eine alte Jacke. Mit Spitzen, tailliert, hüftkurz, ein wenig abgetragen, doch richtig hübsch. Musste natürlich mit. Logisch. Jetzt ist das Taschengeld für diesen Monat alle.

Schwan im Nest.

Zwischendrin hat es geregnet, der Schwan blieb trotzdem auf seinem Nest sitzen.

Täschchen mit Ankerknopf

Einen Knopf mit Anker fand die Lieblingshausziege ebenfalls. Jetzt ist das Täschchen endlich fertig.

Bach unter der Straße

Ich war noch ein bisschen mit dem Bauausschuss unterwegs. Hier läuft noch der Bach unter der Straße lang und ist von Betonelementen abgedeckt. Diese müssen raus, dafür kriegt der Bach daneben ein neues Bett, so dass er wieder (fast) frei fließen kann.

Da ist schon ein Teil des neuen Bachbettes.

Hier kann man schon sehen, wo der Bach künftig fließen darf. Allerdings müssen einige Betonwannen bleiben, weil schließlich die Anwohner auch mit dem Auto auf ihre Grundstücke fahren wollen.

Noch ist Wiese.

Hier werden bald zwei neue Häuser gebaut.

Neues Haus.

So sollen die Häuser einmal aussehen.

Abriss.

Das kleine Häuschen wird einer Garage Platz machen. Diese soll genauso groß werden…

Das waren jetzt sogar 13 Bilder vom 12. April. Die anderen gibt es bei Draußen nur Kännchen zu sehen.

12 Bilder vom 12. März

we 075

Ortseingang von Morschreuth

Heute fuhr ich bereits früh in die Fränkische Schweiz: Zweiter Tag vom Ostereiermalen. Das letzte Mal, das ich Ostereier bemalt habe, ist schon ewig her. Meistens habe ich den jeweils im richtigen Alter befindlichen Kindern einfach die Eier, Farben und Pinsel in die Hand gedrückt und gesagt: Macht mal.

we 073

Morschreuth ist Malerdorf.

Aber hier in der Fränkischen, da gibt es so viele Osterbrunnen und es werden so viele Eier bemalt, dass ich einfach das Eiermalen mal selbst probieren wollte. Das Bild auf der Chronik zeigt die alte Schule – die gibt es inzwischen nicht mehr. Statt dessen wurde ein neues Gebäude gebaut, in dem jetzt die Kurse des Fränkische Schweiz Vereins und der Volkshochschule stattfinden.

we 060

Die ersten blauen Ostereier. Selbst angemalt.

we 062

Andere Frauen malen hier auch: Mit Handschuh. Und superfein.

we 077

Noch mal andere Ostereier.

we 063

Hier wird mit dem Zahnstocher die Farbe aufs Ei gepunktet.

we 064

Vorlage und Ei. Leider nicht von mir gemalt. So gut kann ich das dann doch nicht.

we 080

Ein Arbeitstisch.

we 074

Da kann man essen.

we 076

Hier oben ist es noch richtig kalt.

we 065

Nach der Pause wird weitergemalt.

we 085

Meine gemalten Eier.

Morgen geht es weiter – da kommen noch ein paar gelbe Eier dazu.

Die Bilder der anderen, die bei 12 vom 12. bei Caro teilnehmen, gibt es hier.