Tagebuchbloggen am 5. Juni

Jeden Monatsfünften fragt die nette Blognachbarin, was ich den ganzen Tag lang so mache, oder kurz: WMDEDGT.

Heute war die Nacht seltsam: Gegen zwei war ich wach. Es war heiß, es wurde heftig geschnarcht, eine Katze kuschelte sich an mich. Also siedelte ich aufs Sofa um und las solange im Internet, bis ich wieder müde genug zum Einschlafen war.

Als ich das nächste Mal aufwachte, war es Zeit für Kaffee, Müsli und Zeitungslektüre. Die Lieblingshausziege saß mir gegenüber, las die Überschrift und entschied, dass ich die Zeitung auch später lesen könne. Jetzt sei sie dran.

Ein kurzer WhatsApp-Austausch, dann war ich verabredet und fuhr nach Fürth. Dort gab es Tee, viel wurde beredet und einiges erledigt, bevor ich zügig zurückfuhr. Glücklicherweise hatte mich Susanne daran erinnert, dass wir heute noch einen weiteren Termin vor uns hatten.

Zu Hause gab es etwas zu essen und alles duftete nach Holunderblüten. Der Mitbewohner war schließlich am Vormittag zu unserer Laufstrecke gefahren und hatte dort die voll erblühten Holunderdolden gesammelt. Zwischendrin chattete ich mit der Lieblingshausziege: Da ein Abendkleid leihweise benötigt wurde, fragte ich nach, ob sie eines für kurze Zeit entbehren könne. Sie stimmte zu und ich ging auf die Suche.

Einen Text später hatte ich eine Tasche voller Kleider, zog mich um, fuhr nach Zirndorf, traf mich mit Susanne und ging mit ihr zum Bahnhof. Dort stiegen wir in einen kurzen Zug, in dem bereits andere Menschen waren und zur Begrüßung gab es ein Getränk als Erfrischung. Schließlich war es heiß. Der Zug fuhr nach Cadolzburg. Vom Bahnhof bis zur Burg ist es nur ein kurzes Stück zu Fuß:

Der VGN, der Verkehrsverbund im Großraum Nürnberg, stellte auf der Cadolzburg sein Programm für den diesjährigen Bahnsommer vor, es gab eine kurze Führung durch die Burg und anschließend einen Imbiss nach mittelalterlichen Rezepten.

Wenn etwas an der Decke des Saales erklärt wird, gucken selbstverständlich alle nach oben.

Die Abendsonne lässt einen Giebel der Cadolzburg noch einmal aufleuchten.

Schließlich ging es vollgefuttert und den Kopf und Block mit vielen Informationen gefüllt mit dem Zug wieder zurück nach Zirndorf und für mich mit dem Auto bis nach Hause.

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