Tagebuchbloggen am 5. November

Heute habe ich nichts gemacht. Immerhin waren wir gestern flei√üig, vielmehr: Der Mitbewohner war flei√üig, sein Zwillingsbruder ebenso und dessen Musikerfreund. Ich habe ja auch da nichts weiter gemacht. Weil aber das gestrige Nichtstun so lange gedauert hat, mussten die Katzen heute auch etwas l√§nger auf ihr Fressen warten. Das fanden sie nicht ganz so sch√∂n, sie maulten, miezten, h√ľpften √ľber Tische und B√§nke und benahmen sich √ľberhaupt fast so, als w√§ren sie kurz vor dem Verhungern. Also v√∂llig normal.

Bis zum Mittag habe ich ganze vier Zeilen geschrieben, ansonsten fast nichts gemacht, nur meinen Kaffee getrunken und darauf gewartet, dass der Mitbewohner mit den Flammkuchen fertig wird. Doch, gegessen habe ich selbst. Auf das gef√ľttert-werden habe ich lieber verzichtet.

Die Baumpilze sitzen doch auch ganz ruhig da, warum werde ich also durch die Gegend gescheucht?

Einen ganzen Tag sollte ich jedoch nicht im Haus verbringen, fand der Mitbewohner. Er lockte mich zum Auto, ließ mich einsteigen und kutschierte mit mir in die Fränkische Schweiz, nach Gößweinstein. Von dort aus wanderten wir auf einem alten Pilgerpfad bis kurz vor Pottenstein, guckten von oben auf den Ort, liefen einmal um die kleine Kapelle herum Рimmerhin wurde sie bereits 1725 hier gemauert und hat damit eine ältere Holzkapelle ersetzt.

Wallfahrerkapelle oberhalb von Pottenstein.

Auf dem R√ľckweg von Pottenstein nach G√∂√üweinstein.

Jetzt ist es draußen dunkel, ich sitze hier vor dem Computer und tippe diese Zeilen. Weiter mache ich aber heute nichts mehr.

Wer jedoch noch gucken m√∂chte, wie viele andere ihren heutigen Tag verbracht haben, bitte sehr: Bei Frau Br√ľllen sind alle Tagebuchblogger versammelt.

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