Ein Stöckchen im Advent

urlaub im sommer 467

Das Leben ist wie ein bunter Rahmen, den ich mit vielen Dingen fĂŒllen kann.

Du fĂŒhrst ein Tagebuch: Immer mal wieder, ja. Allerdings nicht als Klagebuch, sondern fĂŒlle es mit Notizen zum Tag, mit kurzen Texte, Gedanken und Dingen, die ich nicht vergessen möchte. Besonders auf Reisen notiere ich mir vieles, was mir dabei durch den Kopf geht.
Du kochst gerne: Durchaus. Zwar habe ich erst kochen gelernt, als ich bereits aus dem Elternhaus ausgezogen war, dafĂŒr macht es aber immer mehr Spaß. Deswegen kochen meine Lieblingshausziegen auch ganz gerne.
Du treibst regelmĂ€ĂŸig Sport: Naja. Mit den Fingern auf der Tastatur. Weil das aber nicht reicht, habe ich mich vor einem Monat in einem Fitnessstudio angemeldet und gehe zwei- bis dreimal in der Woche dorthin.
Du kritzelst beim Telefonieren vor dich hin: Dazu fehlt mir die Geduld. Beim Telefonieren laufe ich viel lieber durch die ganze Wohnung. Als das Telefon noch an der Schnur hing, war das gar nicht so leicht.
Du hast im letzen Monat ein Buch gelesen: Sogar mehr als eines. Und fast immer mehr als eines auf einmal. Momentan liegt dort: „Der Zeitdieb“ von Terry Pratchett, „Vineta“ von Ilse Helbich, „Lange Tage“ von Maike Wetzel, „Die Vipern von Montesecco“ von Bernhard Jaumann und „Die geheime Geschichte“ von Donna Tartt. Je nachdem, auf welches Buch ich abends Lust habe, dort lese ich weiter.
Du ersetzt das Toilettenpapier sofort: Eher nicht. (Zum Ärger meiner Mitbewohner ;-))
Du magst KreuzwortrÀtsel: Das ist lange her. Jetzt mag ich nur noch die RÀtsel, bei denen ich um die Ecke denken muss.
Du warst auf dem Eiffelturm: Noch nie. Und auch noch nicht in Paris.
Du hast ein Geheimnis, das du noch niemanden anvertraut hast: Ja klar. Aber das gibt es hier auch nicht zu lesen.
Du schnarchst: Das behaupten immer nur die anderen. Ich habe noch nichts davon gehört.
Du liest auf der Toilette: Manchmal. Kommt drauf an. Als ich Kind war, gab es bei meinen Großeltern auf dem Dorf noch das Klo auf dem Hof. Da mein Opa das Zeitungspapier zu Klopapier geschnitten hat, gab es immer was zu lesen.
Krank sein ist wie Urlaub: Nein. Nie. Wenn ich krank bin, dann bin ich krank. Das ist alles, aber kein Urlaub.
Du hast oft Besuch: Gelegentlich.
Du magst Amerika: Ich war noch nicht dort. Und habe mir bisher noch keine Gedanken darĂŒber gemacht, ob ich es mag oder nicht.
Du kannst dir Witze merken: Den Witz schon. Aber ich vergesse immer die Pointe.
Du spielst Karten: Nein. Definitiv nicht. Es gibt immer mal AnsĂ€tze der Lieblingshausziegen, die mich dazu verfĂŒhren wollen, aber nach ein oder zwei Runden finde ich das langweilig.
Du faltest deine UnterwĂ€sche: Bin ich irre? DafĂŒr gibt es KĂ€sten, da kommt der Kram rein. Ich kann mir meine Zeit durchaus besser vertreiben. 😉
Du sprichst im Schlaf: Ich glaube nicht. Aber ich trÀume manchmal wirre Sachen, an die ich mich im Wachwerden noch gut erinnern kann und dann aufschreibe.
Du ißt schnell: Ja klar. Sonst bin ich satt, bevor der Teller leer ist.
Du wanderst gerne: Ja, durchaus. Ich wĂ€re ĂŒberhaupt wieder gerne viel mehr unterwegs.
Du telefonierst gerne: Das kommt ganz darauf an, wer am anderen Ende der Leitung hÀngt.
Du stellst deine Uhr ein paar Minuten vor: Ja. Dann fange ich wenigstens rechtzeitig an, meinen SchlĂŒssel zu suchen.
Du kommst immer zu spĂ€t: Nein, nicht immer. Ich gebe mir MĂŒhe. Ehrlich.
Du hast oft Kopfschmerzen: Gelegentlich. Leider. Spaß macht das nicht.
Du rauchst: Seit etwas mehr als 15 Jahren nicht mehr. Die letzte Zigarette habe ich auf dem Weg in die Klinik geraucht, quasi am Geburtstag der Lieblingshausziege. Seitdem hatte ich keine Lust mehr darauf. Nie wieder.
Es gibt ein Nacktfoto von dir: Ja, als Baby. Sonst keines.
Du kannst pfeifen: Ja, aber es hört keiner, wenn ich auf zwei Fingern hinter ihm herpfeife. Da kann ich es auch lassen.
Du schreibst regelmĂ€ĂŸig Briefe: Sollte ich tatsĂ€chlich mal wieder machen.
Du glaubst an Vorbestimmung: Dann wĂŒrde ich mich zurĂŒcklehnen und nichts mehr tun. Nein, glaube ich nicht.
Du putzt dir dreimal tÀglich die ZÀhne: Höchstens zweimal.
Es gibt etwas, was du gerne Beichten möchtest: Ähm. Nein. Jedenfalls nicht hier. Oder wolltet Ihr jetzt einen Roman lesen?
Du kaust an den FingernÀgeln: Noch nie. Schmeckt einfach nicht.
Du bist Vegetarier: Nein.
Du hast alleine in einem Restaurant gegessen: Ja, durchaus. Aber zu zweit ist es einfach schöner. 🙂
Du bist allein ins Kino gegangen: Das habe ich eine Zeit lang ganz gerne gemacht.
Du bist allein in Urlaub gefahren: Ja. Da habe ich meine Ruhe und kann Dinge in dem Rhythmus machen, der mir gerade in den Kopf kommt.
Du entschuldigst dich, wenn du glaubst, im Unrecht zu sein: Durchaus. Sogar bei den Lieblingshausziegen. Jeder macht schließlich mal einen Fehler oder irrt sich.
Du hebst Briefe und Postkarten auf: Nicht sehr lange. Dabei haben schöne Postkarten noch grĂ¶ĂŸere Chancen, dass ich sie eine Weile aufhebe.
Du hast deinen Eltern schon mal Geld gestohlen: Kein Wort ohne meinen Anwalt. 😉
Du hast oft das letze Wort : Mir fÀllt eben immer noch etwas ein, das ich schnell loswerden muss.
Du gibst Obdachlosen Geld: Selten. Eher nein. Ich wĂŒrde lieber ein Brötchen kaufen oder eine Tasse Kaffee, aber das will keiner haben.
Du lĂ€ĂŸt dich gerne fotografieren: Nein. Ich bin diejenige die fotografiert, lasse mich aber nur sehr ungerne selbst fotografieren. Merke ich, dass mich jemand heimlich knipsen will, kann ich durchaus sehr garstig werden.
Das Leben meint es gut mit dir: Das finde ich auch. Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden.

Das Stöckchen fand ich in den endlosen Tiefen des weltweiten Netzes im Blog von Clara Himmelhoch. Vielen Dank dafĂŒr.

https://chh150845.wordpress.com/