Schwarz-weißes Klappern

Wenn es leise ist, und gerade keine Autos durch Uehlfeld rauschen, kann ich das Klappern hören. Sie klappern immer noch, die Störche, 17 Nester sollen es sein, der Mann hat elf davon gezĂ€hlt. In einigen von ihnen herrscht prallvolle Enge, ich meine, vier Störche in einem Nest, gibt es da nicht eine Überbelegung?

12 1054

Der will tatsÀchlich auch noch dort landen.

Wir sind wieder einmal auf dem Storchenlehrpfad unterwegs, so lang ist er schließlich nicht. Nach zwei Stunden sind wir wieder am Voggendorfer Keller angelangt, wir trinken ein Hefeweizen und bekommen Blasmusik gratis. Vorher jedoch haben wir am Weiher gepicknickt, auch wenn dort noch gar kein Storch war.

12 1025

Vogelbeobachtungsstand am Weiher.

Im nÀchsten Weiher schwimmt etwas, aber das ist auch kein Storch, das sind zwei schwarze SchwÀne. Eigentlich wollte ich ihnen ein wenig nÀher kommen, aber je nÀher ich kam, um so schneller schwammen sie weiter.

12 1031

schwarze SchwÀne

12 1052

BegrĂŒĂŸung in Uehlfeld. Wer begrĂŒĂŸt da eigentlich wen?

12 1071

Storch in Wiese.

Die meisten Störche kann ich sehen, wenn ich den großen RasenmĂ€hern folge, mit denen die Bauern die Wiesen abmĂ€hen. Von diesen lassen sie sich ĂŒberhaupt nicht beeindrucken, sie hupfen ein kleines StĂŒckchen weiter und storchen weiter durch den Salat, Ă€h, das abgemĂ€hte Gras.

Das ist heute mein Beitrag zum Schwarzweißblick bei Frauke: Link 

und zum Black & White bei Czoczo: Link.

Mit wunderbaren Riegeln fest verschlossen. #Rostparade

12 530

St. Martin in Ailersbach.

Ailersbach ist einer der kleinen Ortsteile von Höchstadt an der Aisch mit nicht allzu vielen Einwohnern. Mitten im Ort steht die kleine Martinskirche, erstaunlich gut erhalten, aber leider verschlossen. Nur noch einmal in zwei Wochen, jeweils am Donnerstag, wird hier eine Messe gefeiert. Trotzdem hat Maria Elisabeth Schaeffler, ja, die Frau, der die Schaeffler-Werke gehören und die, als die Übernahme von Conti schiefging, im Pelzmantel vor ihren BeschĂ€ftigten stand und Angst hatte, am Hungertuch zu nagen, das Kirchlein sanieren lassen.

12 526

St. Martin in Ailersbach: Mauer mit TĂŒrchen von innen.

Das Kirchlein ist von einer Mauer umgeben. Das sind viele Kirchen hier in Franken, in dem einst das Bistum Bamberg und die Evangelischen in NĂŒrnberg und Erlangen wilde Glaubenskriege ausfochten. Manchmal mag man es kaum glauben, aber so lange ist das tatsĂ€chlich noch gar nicht her.

12 527

St. Martin in Ailersbach: TĂŒrriegel.

Ob allerdings der Riegel und das TĂŒrschloss wirklich Angreifern Paroli geboten hĂ€tte, oder ob es eher eine Schmuckmauer und ein SchmucktĂŒrchen war, ganz nach dem Motto: Das machen die anderen alle so, das wollen wir auch, das weiß ich nicht. Da sowohl TĂŒrschloss als auch Riegel rostig sind, schicke ich sie zu Frau Tonaris Rostparade, die an jedem Monatsletzten stattfindet. Wer mag, klickt auf den Link: Dort sind viele rostige und sehr charmante Dinge zu bewundern.

12 529

St. Martin, Ailersbach: TĂŒrriegel.

KrÀuter und Weiher im Aischgrund

Da mir die Lieblingshausziege meine Laufschuhe abgeschwatzt – und dafĂŒr ein paar fĂŒrchterlich kaputte Treter weggeworfen hat – waren wir gestern kurz in Herzogenaurach, neue kaufen: Schließlich haben dort sowohl Adidas als auch Puma ihre heiligen Hallen, vieles gibt es gĂŒnstig, aber oft fahren wir nicht dorthin, weil: Viel zu viele Autos und Menschen. Aber es hat funktioniert, ich fand fix ein Paar Schuhe, passt, mitgenommen.

12 409Also mussten wir heute ausprobieren, ob die Schuhe auch taugen. Der gesamte KrĂ€uterwanderweg war mir mit 24 Kilometern ein wenig zu lang fĂŒr: Ähm, mal sehen, wie sich die Schuhe mit den Fußen vertragen. Also kĂŒrzten wir ab und liefen mit acht Kilometern etwa ein Drittel. In Vestenbergsgreuth das Auto geparkt, von Lonnerstadt aus konnten wir sogar den KrĂ€uterweg ĂŒber Fetzelhofen, Frimmersdorf bis Hermersdorf mit dem Auto befahren. Das war nicht nur möglich, sondern auch erlaubt. Falls ich den gesamten Weg noch einmal erleben möchte, werde ich lieber das Fahrrad nehmen: Auf Asphalt laufe ich nicht so gerne. Vestenbergsgreuth also. Eine Gemeinde mit 14 Ortsteilen, in der 1500 Menschen wohnen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie eng hier tiefste Provinz und Metropolregion beieinander liegen. Hier kostet der Quadratmeter Bauland weniger als 30 Euro, im Erlanger Umland 600 Euro. Etwa eine Stunde Fahrzeit liegt dazwischen…

In einem Hohlweg finden wir Keller (geschlossen, ist ja auch ein ganz privater), eine Bank und einen Tisch, passend fĂŒr die Brotzeit. Über uns blĂŒht etwas, das keiner von uns kennt, aber es duftet schön und summt.

12 403

Waldweg.

Erst geht es durch Wald, rechts und links sind HeidelbeerbĂŒsche. Irgendwann riecht es ziemlich sĂŒĂŸ, ich gucke, finde aber nichts. Um uns herum stehen Eichen und NadelbĂ€ume, die riechen nicht so. Ein paar Meter weiter ist das Rapsfeld in Sicht und das RĂ€tsel gelĂŒftet. HĂŒfthoch steht der Raps, ein klappriger Hochsitz daneben. Doch der Riegel ist neu, also ermutigt mich der Mitbewohner hochzusteigen. TatsĂ€chlich, die Aussicht ist besser als unten.

12 411

Rapsfeld am Wald.

Ein StĂŒckchen weiter ist die nĂ€chste Bank mit Aussicht aufs Dorf. Doch, es ist unglaublich idyllisch hier. Schade, dass der Mann manchmal drĂ€ngelt und weiter gehen will.

12 415

Aussicht aufs Dorf.

 

Aber es wird noch schöner, als wir an eine Weiherkette kommen. Ü-ber-all Frösche!

12 421

Frosch im Weiher.

Ich könnte hier ewig sitzen und den Fröschen zugucken und -hören. Ich glaube, morgen kommt eine Kanne Kaffee und etwas mehr Futter mit, ich packe noch das Teleobjektiv ein und dann wird nicht gelaufen, sondern gesessen und geguckt.

12 452

Suchbild: Wo ist der Buntspecht?

12 471Auf dem RĂŒckweg noch ein lustiges Schild am Waldweg. Immerhin dĂŒrfen hier tatsĂ€chlich Autos fahren, obwohl nicht geteert, sondern nur geschottert ist. Provinz eben. Die sind noch nicht soweit.

Noch kurz ergĂ€nzt: Der Mitbewohner wies darauf hin, dass Vestenbergsgreuth (14 Ortsteile, 1500 Einwohner!) eine Fußballmannschaft hatte, die in der Landesliga spielte und selbst Bayern MĂŒnchen mal besiegte. Inzwischen mit FĂŒrth fusioniert, heißt die Mannschaft jetzt Greuther FĂŒrth…

Karpfen zum Schulbeginn

Die Lieblingshausziege hatte gestern ihren ersten Schultag in der 11. Klasse. Ab jetzt sind es nur noch zwei Jahre, bis sie ihr Abitur hoffentlich besteht – und dann irgendetwas anderes macht. Zur Feier des Tages aßen wir jedenfalls gestern aushĂ€usig und suchten extra ein Wirtshaus im Aischgrund auf. Schließlich ist inzwischen September, das ist ein Monat mit „R“, also gibt es wieder Karpfen.

Aischgrund Karpfen

Ein gebackener Karpfen auf dem Teller

Mit dem Schwanz hoch in der Luft lag der Karpfen in seiner Panade auf dem Teller, als wollte er mit einem letzten Flossenschlag noch schnell seinem Schicksal entfliehen. So sieht der gebackene Karpfen aber nur aus, wenn er wirklich frisch ist, verriet mir vor einiger Zeit ein Koch.

Hier in Franken, speziell im Aischgrund, ist der Karpfen – ob blau oder paniert – wahrscheinlich auf jeder Wirtshauskarte zu finden. Immerhin wurde er fast hier erfunden, im Land der ungezĂ€hlten Teiche. Der Geheimtipp der Einheimischen ist eine Wirtschaft mit dem Charme einer BahnhofsgaststĂ€tte: In dieser steht unter den Fenstern eine lange Bank an der Wand, mit fĂŒnf geradlinigen und soliden großen Tischen davor. Da Ruhetag war, blieben sie jedoch am Dienstag unbesetzt. Aber es gab genĂŒgend Auswahl- und Ausweichmöglichkeiten, so dass wir auch ohne Anmeldung in einer anderen Wirtschaft drei freie PlĂ€tzchen am Tisch fanden.

Vor dem Karpfen wurde der Salat serviert, der etwas angesĂ€uert war – so gehört sich das hier nĂ€mlich – und der Weißkohl mit ganzen KĂŒmmelkörnern bestreut. Das behagte der Lieblingshausziege nicht so, sie mag den KĂŒmmel auch dann nicht, wenn ich ihn pulverisiert ins Essen mische.

Wenn ich den Spiegelkarpfen mit einem Auto vergleichen wĂŒrde, wĂ€re er eher ein behĂ€biger 2CV als ein schnittiger Manta. Sein Aussehen stammt aus jener Zeit, in der die Bischöfe – und sĂ€mtliche anderen GlĂ€ubigen auch – in der Fastenzeit kein Fleisch essen durften. Fisch dagegen war erlaubt. Doch dieser durfte nicht grĂ¶ĂŸer sein als der Teller auf dem er lag. Zwar hĂ€tten die Bischöfe auch grĂ¶ĂŸere Teller nehmen können, aber sie ließen lieber den Karpfen passend zum Teller zĂŒchten. Seitdem ist der AischgrĂŒnder Spiegelkarpfen eher kurz und hat einen richtig runden RĂŒcken, der fast wie ein Buckel aussieht. So passt er gut auf den Teller, sogar mit Kopf und Schwanz.

Es war gut und es war reichlich, wir rollten quasi gut gefĂŒllt nach Hause und fielen ins Freßkoma. So lĂ€sst sich sĂ€mtlicher Irrsinn dieser Welt besser ertragen.

FreitagsfĂŒller, der 329.

1.  Ein heikles Thema: Was sind heikle Themen? Das sind die Dinge, ĂŒber die ich eigentlich nicht gerne sprechen möchte. Trotzdem gehe ich ihnen nicht aus dem Weg. Allerdings mache ich diese Art von GesprĂ€chen und Themen nicht öffentlich, sondern ganz privat und unter vier Augen.

2.   Ich sitze an einem warmen Sommerabend gerne irgendwo an einem Weiher, höre die Frösche quaken, auch wenn ich dabei manchmal seltsame Dinge finde, wie beispielsweise neulich: Link. Genauso gerne setze ich mich allerdings abends auch auf den Balkon, der dann noch lange kuschelig warm ist, da ihn die Sonne ordentlich aufgeheizt hat. Kerstin empfiehlt dazu einen Hugo (Klick auf den Link fĂŒhrt zum Rezept). Den trinke ich genauso gerne wie die Lieblingshausziege und deswegen ziehen wir jedes FrĂŒhjahr aufs Neue los, sammeln HolunderblĂŒten und basteln HolunderblĂŒtensirup.

Abendstimmung im Aischgrund

3.   Wo bekomme ich denn: Ja, was eigentlich? Wenn ich noch nicht weiß, was ich suche, weiß ich auch nicht, wo ich etwas finden kann. Je Ă€lter ich werde, um so mehr kommt es mir vor, als hĂ€tte ich alles irgendwie schon einmal gesehen. FrĂŒher habe ich gerne in kleinen LĂ€den gestöbert – und oft nette Dinge gefunden. Heute scheint es mir, als gĂ€be es dort nur noch Sachen, die sich gut verkaufen lassen, das heißt: allen gefallen. Dabei wĂŒrde ich mich gerne mal so richtig ĂŒberraschen lassen.

4. RatgeberbĂŒcher behaupten gerne, dass sie genau wissen, wie jemand glĂŒcklich werden kann oder die nĂ€chste Sportskanone. Ich denke, jeder wird aber auf seine Art und Weise glĂŒcklich. Er muss nur herausfinden, welche das ist.

5.  Auf das richtige VerhĂ€ltnis kommt es bei vielen Dingen an. Ohne die richtige Mischung aus Kraftstoff und Luft bringt der Motor nicht die optimale Leistung, und ohne die richtige Mischung aus Anstrengung und Entspannung wĂŒrden die Tage immer gleichförmig verlaufen. Was allerdings das richtige VerhĂ€ltnis von Arbeit und Muße ist, muss dann doch jeder fĂŒr sich herausfinden.

6. Ich kriege so gerne Post, so richtige, auf Papier und mit einem Stift beschrieben. Die kann ich spĂ€ter beantworten und hoffe darauf, dass sich der EmpfĂ€nger dann darĂŒber freut.

7. Was das Wochenende angeht: Heute Abend habe ich noch einen Termin, den Rest des Wochenendes habe ich noch nichts vor. Mal sehen, auf was ich Lust habe.

Das ist mein Beitrag zum: (Klick auf das Logo öffnet den Link zu den anderen BeitrÀgen bei Barbara:

6a00d8341c709753ef011570569c3f970b

Unverhoffter Fund im Aischgrund

Abendstimmung im Aischgrund

Nachdem ich gestern den ganzen Tag am Schreibtisch saß und schrieb, musste ich abends wenigstens kurz an die frische Luft. Das geht in der menschenleeren Pampa, wie sie rund um viele Weiher im Aischgrund zu finden ist, ausgezeichnet. Nichts und niemand ist dort, ich kann mehr oder weniger wandern oder mich an einem Weiher einfach hinsetzen und den Wolken beim Ziehen zusehen. Eine Blesshuhnfamilie war auf einem der Weiher unterwegs: Das große Huhn vorneweg, wuselten sieben kleine HĂŒhnchen hinterher. Als ich kam, verschwanden sie fix hinter dem großen Gras, das vom Ufer bis in den Weiher hinein wĂ€chst. Auf dem anderen Weiher war alles grasegrĂŒn mit EntengrĂŒtze bedeckt, zwischen dem kein Fitzelchen Wasser blitzte. Dort zogen ebenfalls BlesshĂŒhner ihre Runden. Ein bisschen sah es aus, als wanderten die BlesshĂŒhner auf einer grĂŒnen Wiese mit sehr kurzem Gras.

Ich hÀtte gerne noch eine Weile einfach irgendwo gesessen, und mit dem Fernglas nach dem Reiher gespÀht, der inzwischen auf einem Baum gelandet war, doch dagegen hatten die Bremsen etwas. Oder vielmehr: Dann hÀtten sie mich vernascht.

blanker SchÀdel vom Nutria

Im Gras zwischen zwei Weihern fand ich ein totes Nutria: Die Knochen waren zum grĂ¶ĂŸten Teil bereits blank, nur einige Fellreste hingen noch am Tier. Den Kopf nahm ich zur Freude der Lieblingshausziege mit, sie kochte ihn noch am gleichen Abend aus und pulte mit einer feinen HĂ€kelnadel, wie sie normalerweise fĂŒr Spitzendeckchen verwendet wird, alles ab, was nicht Knochen war. Anschließend haben wir nachgeguckt, ob es wirklich ein Nutria ist. Im Internet wird beschrieben, dass die Tiere sogar essbar wĂ€ren.

So ist das manchmal, wenn ich in der Pampa unterwegs bin: Ich finde Dinge, mit denen ich nicht rechne.

Kurzer Nachtrag: Als ich mit meinem Vater telefoniere und von dem Fund erzĂ€hlte, erinnerte sich dieser, dass er ebenfalls mal einen SchĂ€del fand. Der stank allerdings noch so sehr, dass meinem kleinen Bruder schlecht wurde. Zu Hause angekommen, wurde dieser SchĂ€del – es war einer vom Reh – erst einmal im Bach neben dem Haus sicher deponiert. Einige Zeit spĂ€ter stank nichts mehr und mein Vater fischte den Knochen blank aus dem Wasser. Er hĂ€ngt bis heute an der Wand, mitsamt Gehörn.

Unendliche Weiten an den Weihern

Das, was mich an der Weiherlandschaft entlang der Aisch so begeistert, ist diese wunderbare Weite:

mhl pfingsten 220

Weiher bei Adelsdorf

Einfach Teich, Froschquaken, Wald, Wiesen und ein unendlich blauer Himmel. Damit dieser nicht ganz so langweilig aussieht, wird er von ein paar Wolken marmoriert. Ja, ich mĂŒsste endlich mal den Sensor der Kamera reinigen und besser aufpassen, dass das Ufer auch gerade ist. Aber das fĂ€llt mir schon schwer, wenn ich auf dem RĂŒcken im Gras liege und den Fröschen beim Konzert zuhöre.

mhl pfingsten 228

Frosch am Weiher

mhl pfingsten 213

Klatschmohn an KamillenblĂŒten

Dazu der Duft und die weißen BlĂŒten der Kamille, die mit dem roten Klatschmohn einfach unschlagbar gut aussehen. Wenn ich denn die EntenhĂ€ufchen mal ignoriere, die ebenfalls ĂŒberall als Tretminen verstreut sind. Aber irgendwohin mĂŒssen die Enten, SchwĂ€ne und BlesshĂŒhner ja auch mal. Ab und an klatscht ein Karpfen zurĂŒck aufs Wasser, Libellen surren vorbei.

mhl pfingsten 204

Altes HĂŒttchen am Weiher

Ein altes HĂŒttchen am Weiher hĂ€lt sich noch wacker aufrecht und lĂ€sst sich innen von Brennnesseln stĂŒtzen.

Hach.

mhl pfingsten 211

Himmel ĂŒber dem Aischgrund