Lieblingsdrinks und Trinkgewohnheiten.

Heute bin ich zweimal √ľber einen Fragebogen gestolpert, in dem Fragen √ľber die eigenen Trinkgewohnheiten beantwortet werden sollen. Und zwar bei:¬†Ach komm geh wech und Kaltmamsell.¬†Uspr√ľnglich kommt er von den Bildungstrinkern.¬†

Der Fragebogen gefällt mir ganz gut, also antworte ich mal.

1. Was ist dein liebster Drink?

W√§hrend ich das Geld f√ľr mein zweites Studium im 5*-Hotel verdient habe, war es Campari-Orange. Den gab es nach der Arbeit gerne als Absacker. Im Moment ist es ein Glas Rotling, sonst darf es gerne ein Primitivo oder ein Domina sein. Ich wohne ja in Franken, da w√§chst der Domina schon sehr gerne. Wer hier kichert und unkeusche Gedanken hat, darf gerne bei Wikipedia nachlesen.

2. Wann hast du das erste mal Alkohol getrunken?

Da bin ich mir sicher: Das war schon ziemlich fr√ľh: Meine Oma hat ja den Eierlik√∂r selbst gemacht, da gab es immer mal einen Schokobecher mit etwas Lik√∂rchen zum Nachtisch. (Hier ist das Rezept)

3. Welchen Drink hast du am meisten bereut?

Die Jugends√ľnde: Cola mit, ach, das wei√ü ich nicht mehr. Irgendein Schnaps, nehme ich an. Etwas, das sich ohne Cola gar nicht schlucken l√§sst.

4. Bar oder Kneipe?

Lieber zu Hause. Da ist es eindeutig bequemer. Und meistens nicht so laut.

5. Champagner oder Schaumwein?

Sekt gab es im Fr√ľhjahr: Mit dem selbstgemachten Holundersirup. Das hat wirklich gut geschmeckt, ich freue mich schon darauf, wenn bald der Holunder wieder bl√ľht. Eine spezielle Sorte bevorzuge ich nicht, allerdings sollte er wirklich trocken sein. Champagner habe ich im oben erw√§hnten 5*-Hotel immer mal probiert: Veuve Cliquot fand ich nicht so toll, aber den Mo√ęt mochte ich sehr gerne.

6.¬†Mit wem w√ľrdest du gerne trinken?

Mit Menschen, die ich mag. Und mit denen ich mich gut unterhalten und kichern kann.

7.¬†Bei wem w√ľrdest du gerne trinken?

Seit ich hier in Franken wohne, fahren wir immer mal in die fr√§nkische Weingegend, die nicht so weit von uns entfernt ist. Dort sitzen wir beim Winzer, probieren deren Wein und packen oft auch einige Flaschen in den Kofferraum. Das ist so fantastisch, das h√§tte ich mir vorher nicht vorstellen k√∂nnen. Bei einem Winzer hatten wir einmal einen Merlot gekauft, als wir noch etwas davon holen wollten, sagte er: „Oh, tut mir leid, die Italiener haben alles aufgekauft“.

8. Wie sieht deine Home Bar aus?

Teeregal in der K√ľche

Teeregal in der K√ľche

Hab ich nicht. Die Weinflaschen stehen in ihren Kartons im Keller, die anderen Flaschen im Regal in der Speisekammer. Das ist beides nicht so fotogen. Deswegen zeige ich lieber mein Teeregal, das mir der Lieblingsmann gebastelt hat.

9.¬†Beschreib deine Eisw√ľrfel.

Im Gefrierfach des K√ľhlschranks sind welche, glaube ich. Aber ich hab schon ewig keine mehr gebraucht.

10. Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?

Seit mir vor gut 20 Jahren eine Tonic-Flasche (oder war es Bitter Lemon?) die Heckscheibe meines Citro√ęn zerschossen hatte, habe ich diese Getr√§nke nicht wieder anger√ľhrt. Also auch nicht mit Gin. Vielleicht schenkt mir jemand mal ein Glas davon ein, dann kann ich das probieren und sagen, ob ich es mag.

11. Wie bekämpfst du deinen Hangover?

Das ist ein guter Grund, am nächsten Tag einfach liegen zu bleiben. Nichts zu tun. Manchmal gehe ich ein wenig spazieren, einfach um frische Luft zu schnappen. Ein nasser Waschlappen auf der Stirn wirkt manchmal Wunder.

Tand und Tinnef

Weil gerade f√ľr die Filmschauspieler und Filme der Oscar verliehen wurde – und Christoph Waltz f√ľr die beste Nebenrolle geehrt wurde (wieso eigentlich Nebenrolle, ich fand eher, dessen Rolle in



war eine Hauptrolle – aber ich muss die Vergabe eines Oscars auch nicht verstehen…

Noch einmal von vorne also:

Weil gerade der Oscar verliehen wurde, verleihe ich auch einen Award, einen f√ľr das unn√ľtzeste Ding, welches ich gestern h√§tte kaufen k√∂nnen, wenn ich nicht f√ľr dieses Jahr auf Kommerz und Konsum verzichten w√ľrde: http://www.tchibo.de/Teebeutelpresse-p400025650.html. Ehrlich jetzt mal. Wer meine K√ľche kennt, wei√ü, dass dort Platz Mangelware ist und ich dort garantiert nichts hineinbringe, was ich nicht wirklich brauche. Im Falle des Teebeutels empfehle ich einen simplen Teel√∂ffel, wie er in jedem Haushalt meistens mehrfach vorhanden sein d√ľrfte: Teebeutel auf den L√∂ffel legen und das F√§dchen mit dem Schild daran drumherumwickeln. So wird der Teebeutel h√ľbsch ausgepresst. Geht doch ganz einfach. Es sei denn, die Feinmotorik der H√§nde ist erheblich eingeschr√§nkt. Aber auch dann l√§sst sich der Teebeutel einfach aus der Teetasse zipfeln. In die Sp√ľle gelegt, tropft er hier in Ruhe ab.